Hans Hüller, Bürgermeister der Gemeinde Witzin, schätzt die Dorfentwicklung im Interview positiv ein: „Et löpt“

Witzin – „ein Dorf zum Verweilen, ein Dorf zum Bleiben“, so empfängt das Ortsschild Gäste. Und das Motto wirkt. Seit Jahren verzeichnet die Gemeinde guten Zuwachs. Durch Erfindungsreichtum, unkonventionelle Ideen und ein vielfältiges Vereinsleben hat sich das Dorf einen Namen gemacht. Witzin war „Neulandgewinner“-Projekt, belegte den 3. Platz im Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ und wurde von der Ehrenamtsstiftung Mecklenburg-Vorpommern für den „Engagementpreis 2021“ vorgeschlagen. Im letzten Jahr hat Witzin eine Förderung durch LAND INTAKT erhalten.https://www.soziokultur.de/ueber-dorfentwic…g-in-mecklenburg/

Was ist das Erfolgsgeheimnis der Dorfentwicklung in Witzin?

Was zieht die Menschen nach Witzin? Ist gesellschaftliches Engagement ansteckend? Wie sieht das Dorf in Zukunft aus und welche Unterstützung braucht eine positive Dorfentwicklung? Diese Fragen stellen Lina Lindenbacher und Claudia Ballschuh vom Team LAND INTAKT dem Bürgermeister Hans Hüller.

 

Das Interview ist nachzulesen hier und in der Zeitschrift SOZIOkultur zum Thema KOMMUNE.

Mit dem Programm „LAND INTAKT – Soforthilfeprogramm Kulturzentren“ werden soziokulturelle Zentren, Kulturzentren, sowie Kultur- und Bürgerzentren in ländlichen Räumen gefördert.

Insgesamt 2,76 Millionen Euro hat die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien für nachhaltige Investitionen bereitgestellt. Wie wurden die Mittel eingesetzt und welche Ergebnisse wurden vor Ort erzielt?

Wir ziehen Bilanz.

Erstmals Investitionsmittel für Kulturzentren in ländlichen Räumen
Anfang letzten Jahres war die Freude groß: Erstmalig wurde ein Soforthilfeprogramm angekündigt, welches sich an Kulturzentren in ländlichen Räumen richtet und bundesweit Modernisierungsmaßnahmen sowie programmbegleitende Investitionen fördert. Bereits eine Befragung von Mitgliedern des Bundesverbands Soziokultur e.V. hatte vorab gezeigt, wie dringend Investitionsmittel zum Erhalt der Häuser benötigt werden. In Windeseile galt es für das neue Projektteam, Ausschreibungsunterlagen zu entwerfen und ein Antragsprozedere zu entwickeln. Um Förderanträge komplett digital verwalten zu können, wurde in enger Zusammenarbeit mit einem externen Dienstleister eine eigene Förderdatenbank entwickelt. Ein Novum für den Bundesverband – und ein großer Fortschritt zugleich. (…)

Fast 150 Kulturzentren erhielten eine Förderung – durchschnittlich 16 250 Euro +++ 2,21 Millionen Euro flossen in Bauunterhalt und Instandsetzung, davon rund 300 000 Euro in technische Modernisierung zur Steigerung der Energieeffizienz. +++ Mehr als 1 Million Euro wurden in Ausstattung für den Veranstaltungsbetrieb investiert, 291 000 Euro in den Verwaltungsbereich und in die Öffentlichkeitsarbeit.

Den gesamten Artikel, erschienen in der SOZIOKULTUR zum Thema „LAND“, lest ihr hier.