Am kommenden Sonntag, den 6. Juni 2021, finden in Sachsen-Anhalt Landtagswahlen statt. Wie sind die Positionen der Parteien zur Soziokultur? Wir haben nachgefragt: Welche Rolle spielt Soziokultur in Ihren politischen Planungen für die nächste Legislaturperiode?

Hier, in der aktuellen SOZIOkultur zum Thema „LAND“ findet ihr die Antworten der kulturpolitischen Sprecher*innen:

Die Jugendkunstwerkstatt Koblenz e. V. ist ein Verein zur Förderung der außerschulischen kulturellen und sozialen Kinder und Jugendbildung.

Für das Kinder- und Jugendbüro Koblenz suchen wir – im Rahmen einer Vertretung während des Mutterschutzes sowie der voraussichtlich anschließenden Elternzeit – zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine pädagogische Fachkraft (w/m/d)

mit Abschluss in Pädagogik, Sozialpädagogik, Soziale Arbeit, Politikwissenschaft oder vergleichbarem Abschluss (B.A., M.A. oder Diplom). Das Kinder- und Jugendbüro ist in gemeinsamer Trägerschaft der Jugendkunstwerkstatt Koblenz e. V. und dem Stadtjugendring Koblenz e. V..

Aufgabenschwerpunkte:

 

Wir setzen voraus:

 

Wir bieten:

 

Zwecks Übergabe hat die Stelle zunächst einen Umfang von 50 % und soll ab September 2021 auf 100 % aufgestockt werden.

Möchten Sie Näheres wissen? Dann rufen Sie uns an: Tel.: 0261-16830 / Herr Nießen

Wir freuen uns von Ihnen zu hören! Bewerbungen senden Sie bitte mit den üblichen Unterlagen bis 16. Mai 2021 per E-Mail an: niessen@jukuwe.de. Die Bewerbungsgespräche werden ab dem 20. Mai 2021 stattfinden.

www.jukuwe.de

In einem Streifzug durch die Republik zu exemplarischen Orten wird klar: Seit ihren Anfängen in den 1970er Jahren bis heute muss (und will) sich die Soziokultur die Räumlichkeiten, in denen sie ihre Aktivitäten entfalten kann, oft erst suchen und erobern. Heute finden soziokulturelle Aktivitäten vielerorts in Gebäuden statt, die nicht als kulturelle Bauten geplant wurden. Teils jahrelang werden ehemalige Kirchen- und Klostergebäude, alte Fabrikhallen und Elektrizitätswerke, Scheunen, Lagerstätten oder Höfe mit viel persönlichem Engagement und körperlichem Einsatz, mit Knowhow und Liebe zum Detail für die spartenübergreifende Nutzung ertüchtigt. Wir haben uns umgesehen und stellen exemplarische Häuser vor.

MECKLENBURG-VORPOMMERN: Kornhaus, Bad Doberan

Das Kornhaus ist ein Profanbau aus dem 13. Jahrhundert. Nach wechselvoller Nutzung, zuletzt als Pionierhaus, drohten in der Nachwendezeit Leerstand und Verfall. Daher gründete sich 1992 der Kornhaus e.V., der schrittweise ein soziokulturelles Zentrum, eine Umweltbegegnungsstätte, eine Jugendkunstschule sowie Klosterherberge und Café aufbaute. Nach langem Ringen um umfangreiche Sanierungsmaßnahmen erhielt das Kornhaus 2011 die heutige Gestalt.

Lage und Gestalt des Hauses prägen die Arbeit darin: Architektur und Atmosphäre unterscheiden es von den Wohn- und Arbeits- beziehungsweise Lernorten der Besucher*innen. Dies trägt dazu bei, dass hier andere Regeln gelten, dass experimentiert und geträumt wird. Auf dem Klostergelände liegt es abseits der Alltagswelt. Doch es ist profan und unterliegt nicht den Regeln des Sakralen.

Die größte aktuelle Herausforderung ist die Abstandsregel. Unter Pandemiebedingungen sind die Räume für nahezu alle Angebote zu klein. Unser Ziel ist die Verlagerung ins Freie, ins Proprofane. Die Investitionsmaßnahme ist beantragt.

Text: Ronald Richardt

www.kornhaus-doberan.deKornhaus Doberan auf Facebook 

Der Artikel erschien in der Zeitschrift SOZIOkultur zur Thema HÄUSER. Hier die Ausgabe zum Download.

In einem Streifzug durch die Republik zu exemplarischen Orten wird klar: Soziokulturelle Aktivitäten finden vielerorts in Gebäuden statt, die nicht als kulturelle Bauten geplant wurden. Wir haben uns umgesehen und stellen exemplarische Häuser vor.

THÜRINGEN: Kunstpavillon Eisenach

Der Verein Zentrum für Gegenwartskunst fördert zeitgenössische Kunst und Kultur, Bildung sowie Denkmalschutz und -pflege durch die Erhaltung des ehemaligen Ausstellungspavillons des Automobilwerkes Eisenach und dessen sinnvolle und regelmäßige Nutzung. Nach der Rettung vor dem Abriss und der Gebäudesicherung treibt der Verein derzeit eine denkmalgerechte Sanierung des inzwischen als Kulturdenkmal eingetragenen und seit 2018 als national bedeutend eingestuften Gebäudes voran. Sein Baustil wird in der Nachfolge der Bauhaus-Architektur mit Bezügen zu Bauten von Mies van der Rohe bewertet.

Seit 2007 werden regelmäßig Angebote der Kunst, der Soziokultur und der Bildung geschaffen, die bis dato in dieser Form in Eisenach nicht zu finden waren – von Kunstausstellungen und -auktionen und Nächten der Kunst über Workshops mit Schüler*innen, die offene „Bühne FREI“ und Poetry Slams bis zu Live-Konzerten, Lesungen und Film-, Theater- und Kabarettaufführungen. Als Zentrum der Begegnung und als Raum zur freien Meinungsbildung lädt der KUNSTPavillon zum Verweilen, Genießen und Feiern ein.

Text: Peter Schäfer

www.kunstpavillon.infoKunstpavillon auf Facebook

Der Artikel erschien in der Zeitschrift SOZIOkultur zur Thema HÄUSER. Hier die Ausgabe zum Download.

In einem Streifzug durch die Republik stellen wir exemplarisch Häuser der Soziokultur vor.

Planet Alsen in Schleswig-Holstein

Das Projekt „Planet Alsen“ ist eine Keimzelle für die Entwicklung des Alsen-Geländes in Itzehoe. Bis 1982 war hier eine Zementfabrik angesiedelt. Das Unternehmen war 1863 von Gustav Alsen gegründet worden. Heute wandelt sich das Gelände von einer Industriebrache zur Kulturlandschaft. Ziel ist es, ein Kulturzentrum und einen Kommunikationsraum für Kunst, Bildung und Industriegeschichte zu schaffen. Durch die großzügigen räumlichen Gegebenheiten sowie das außergewöhnliche Ambiente entsteht für Künstler*innen aller Couleur die für den Raum Südholstein einmalige Möglichkeit und Chance, ihre Kunst auch im Zusammenspiel von Events, Freizeitangeboten, Ausstellungen und Gastronomie generationsübergreifend zu präsentieren. Es ist beabsichtigt, das ehemalige Industriegelände mit der Stadt Itzehoe zu einem Ganzen zu entwickeln. „Planet Alsen“ möchte den industriekulturellen Teil der Stadtgeschichte bewahren und ihn den Bürger*innen und Besucher*innen zugänglich machen. Durch Projekte und Veranstaltungen unterschiedlichster Art soll ein kreativer Raum entstehen.

Text: Setus Studt

www.planet-alsen.deFörderverein Planet Alsen auf Facebook

Der Artikel erschien in der Zeitschrift SOZIOkultur zur Thema HÄUSER. Hier die Ausgabe zum Download.

In einem Streifzug durch die Republik zu exemplarischen Orten stellen wir Häuser der Soziokultur vor.

HESSEN: Theater Altes Hallenbad, Friedberg

Das Jugendstilbad in Friedberg/Wetterau wurde 1909 auf Betreiben und mit maßgeblicher Finanzierung durch Friedberger Bürger*innen erbaut. Anstöße dafür waren das wachsende Interesse an Freizeitgestaltung und das steigende Hygienebedürfnis. Nach jahrzehntelanger Nutzung durch Bürger*innen, Vereine und Schulen wurde das Bad 1980 geschlossen und der denkmalgeschützte Bau versank in einen 27 Jahre währenden Dornröschenschlaf. 2007 waren es wiederum Friedberger Bürger*innen, die den Verein Gesellschaft der Freunde Theater Altes Hallenbad e.V. gründeten und sich die Erhaltung und Umwidmung in ein Kulturzentrum zur Aufgabe machten. Ein Prinzip, das der baulichen Entwicklung und dem Bekanntheitsgrad des Vorhabens sehr gut tat, war die parallele Begleitung der Baufortschritte durch kulturelle Aufführungen. Mit dem Programm „Kulturtaucher“ veranstaltet der Verein im Jahr zirka 50 Events, von Lesung, Theater, Musik, Kabarett bis zur Oper. Eigenmittel werden durch die Vermietung und Verpachtung von Räumlichkeiten erwirtschaftet.

Text: Wolfgang Diny

www.aha-friedberg.infoAltes Hallenbad auf Facebook

Der Artikel erschien in der Zeitschrift SOZIOkultur zur Thema HÄUSER. Hier die Ausgabe zum Download.

In einem Streifzug durch die Republik zu exemplarischen Orten wird klar: Soziokulturelle Aktivitäten finden vielerorts in Gebäuden statt, die nicht als kulturelle Bauten geplant wurden. Wir haben uns umgesehen und stellen exemplarische Häuser vor.

RHEINLAND-PFALZ: KulturGießerei Saarburg

Als die Glockengießerei Mabilon Ende 2002 ihre Produktion aus Altersgründen aufgeben musste, verblieb ein Gebäudekomplex von großer kulturhistorischer Bedeutung, der im denkmalgeschützten Altstadtbereich der Stadt Saarburg seit 1770 ansässig ist. Bis zu fünf Tonnen schwere Glocken fanden ihren Weg von hier aus quer durch Europa in die ganze Welt. Doch was sollte mit dem anerkannten Denkmal passieren?

Eine Nutzung als Museum und Veranstaltungsstätte lag nahe in einer Region, für die Kultur und Tourismus enorme Bedeutung haben. Mit weiteren Standbeinen im Bereich der sozialen Arbeit und der Bildung entwickelte der Trägerverein, KulturGießerei Saarburg – Lokales Bündnis für Familie e.V., ein soziokulturelles Gesamtkonzept. Es beruht auf einer kompletten inhaltlichen Vernetzung – ganz im Sinne des Leitbildes „Wir machen uns stark für Familien“ und ist auf Vielfalt, bürgerschaftliches Engagement und demokratisches Miteinander ausgerichtet. Der Erfolg beruht auf der hohen Identifikation der Menschen mit dem Ort, langem Atem, großer Akzeptanz auch bei Entscheidungsträgern sowie der Anbindung an kommunale Strukturen.

Text: Dr. Anette Barth
KulturGießerei in Saarburg heute. Foto © KulturGießerei

www.kulturgiesserei-saarburg.deKulturgießerei auf Facebook

Der Artikel erschien in der Zeitschrift SOZIOkultur zur Thema HÄUSER. Hier die Ausgabe zum Download.

Ab sofort :

4 x Projektleitung und Assistenz für kulturelle Teilhabe und kulturelle Bildung

in kurzer Projektlaufzeit von mehreren Wochen (m / w / d)

Im KulturBahnhof Viktoria sind neue Konzepte und Projektideen für Menschen mit und ohne Handicap entwickelt in Formaten, die der Corona-Situation Rechnung tragen. Ein digitales Strategie-Konzept liegt vor, das trotz Corona künftige Projekte der Medienpädagogik und Inklusion im KulturBahnhof möglich macht.

Unterstützt werden in 2021 vier Maßnahmen der kulturellen Bildung und Vermittlung von Medien- und Partizipationskompetenz aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) Monika Grütters. Hierfür sind engagierte Kräfte gesucht – jeweils befristet auf mehrere Wochen.

Die Themenbereiche sind

(1) Gutes Leben in der Stadt : ZoomLabor

(2) Medienkompetenz : Grundlagenvermittlung

(3) Medienanwendung : HipHop

(4) Mediengestaltung : VirtualReality vs. Literatur

Gesucht werden

Mitarbeiter*innen in leitender Funktion mit nachweisbarer Erfahrung in der Entwicklung von Kompetenzvermittlung in partizipativen, künstlerischen, gestalterischen, interaktiven und digitalen Prozessen.

Bitte direkt bewerben per Email unter  info@kuba-viktoria.de
Nicht vergessen: Aussagekräftige Dokumente und Gehaltsvorstellung anfügen!

www.kuba-viktoria.de