01.03.2020
Förderung

Gestartet: LAND INTAKT – Soforthilfeprogramm Kulturzentren

Kultur ist als Faktor für die Entwicklung ländlicher Räume zunehmend in den Blick der Politik gerückt. Kulturzentren in ländlichen Räumen setzen den Rahmen für künstlerische Aktionen, Produktionen und Veranstaltungsreihen. Durch ihren hohen Vernetzungsgrad und ihre umfassende Expertise vor Ort sind sie sehr gut geeignet, Entwicklungsprozesse für ein lebendiges Umfeld anzustoßen und andere lokale Akteure mit Inspiration und Knowhow zu unterstützen. Nicht zuletzt sind Kulturzentren in ländlichen Räumen unverzichtbare Orte der Begegnung, des Austausches, der Nachbarschaft und damit des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Gerade in diesen schwierigen Zeiten ist es besonders wichtig, Kultureinrichtungen zu erhalten und weiterzuentwickeln. Das Projekt „LAND INTAKT – Soforthilfeprogramm Kulturzentren“ ermöglicht ab sofort den soziokulturellen Zentren, Kulturhäusern sowie Kultur- und Bürgerzentren in Landgemeinden und Kleinstädten bis 20.000 Einwohnern programmbegleitende Investitionen und Modernisierungsmaßnahmen durchzuführen.

 

LAND INTAKT ermöglicht ab sofort programmbegleitende Investitionen und Modernisierungsmaßnahmen.

 

Die Förderung kann bei der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. beantragt werden. Geschäftsführerin Ellen Ahbe: „Intakte Ortschaften mit ihrer Tradition, der Ausstrahlung und dem Gemeinsinn der dort lebenden Menschen sind unabdingbar in den Regionen. Kulturzentren nehmen hierbei eine bedeutende Rolle ein. Wir begrüßen in Zeiten der Krise das deutliche Signal der Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters und freuen uns, als Fachverband die dringend notwendigen Anschaffungen und Modernisierungsmaßnahmen zu koordinieren und damit zur Innovation und Stärkung einer vielfältigen Kulturlandschaft in den ländlichen Räumen beizutragen.“ Das Projekt „LAND INTAKT – Soforthilfeprogramm Kulturzentren“ wird im Rahmen des Förderprogramms „Kultur in ländlichen Räumen“ gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Die Mittel stammen aus dem „Bundesprogramm Ländliche Entwicklung“ (BULE) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Das Programm „LAND INTAKT“ ist auch für Nicht-Mitglieder offen.

Mehr Informationen unter www.landintakt.de

Weitere Informationen und Kontakt:

Bundesverband Soziokultur e.V.

Claudia Ballschuh (Projektleitung)
Lehrter Str. 38, 10557 Berlin
Telefon 030 3 97 44 59-4
claudia.ballschuh@soziokultur.de

Ähnliche Artikel
 
29.07.2021
#KOMMUNE, COVID-19, Förderung, Netzwerk Soziokultur, NEUSTART Sofortprogramm, Zeitschrift SOZIOkultur

Betreten erbeten! – Bereit für pandemiegerechte Eröffnung

Zwischenbilanz in Hamburg und Greiz: Das Hamburger Kindermuseum Kl!ck und die Alte Papierfabrik Greiz e.V. sind für die dort beheimateten Menschen wichtige Orte des kulturellen Erlebens und des Austausches. Mit der Förderung durch das NEUSTART Sofortprogramm haben sie sich auf [...]

Mehr lesen
 
26.07.2021
#KOMMUNE, Förderung, Kultur und Politik, ländliche Räume, Netzwerk Soziokultur, NEUSTART KULTUR, Zeitschrift SOZIOkultur

Drittmittel und kommunale Kulturförderung

Eine Analyse der Drittmittel im Förderprogramm NEUSTART KULTUR beim Bundesverband Soziokultur zeigt: Querfinanzierungen haben für Kultureinrichtungen eine große Relevanz. Mit Hilfe von Drittmitteln aus diversen Quellen entstehen Finanzierungsmodelle, die die Spielräume für Kultureinrichtungen im Rahmen bestehender Förderprogramme erweitern. Dabei spielt [...]

Mehr lesen
 
23.07.2021
#KOMMUNE, Förderung, Kultur und Politik, LAND INTAKT, ländliche Räume, Netzwerk Soziokultur, Zeitschrift SOZIOkultur

Beispielhafte Dorfentwicklung in Mecklenburg

Was zieht die Menschen nach Witzin? Ist gesellschaftliches Engagement ansteckend? Wie sieht das Dorf in Zukunft aus und welche Unterstützung braucht eine positive Dorfentwicklung? Ein Interview zu Dorfentwicklung mit dem Bürgermeister Hans Hüller des Dorfes Witzin.

Mehr lesen
 
20.07.2021
Förderung, Netzwerk Soziokultur, UTOPOLIS, Zeitschrift SOZIOkultur

Ungenutzte Potenziale sichtbar machen

Partizipative Kulturarbeit in der Coronazeit ist paradox: Die Abstandsgebote sollen Menschen voneinander fernhalten, gleichzeitig gewinnen der ewig währende Kooperationsimperativ und der Einbezug von möglichst vielen gerade jetzt an besonderer Bedeutung. Das zeigt die Kooperation zwischen dem Kasseler Umwelt- und Gartenamt [...]

Mehr lesen