Landesverband Soziokultur Niedersachsen e.V.

 www.soziokultur-niedersachsen.de 

Landesverband Soziokultur in Niedersachsen e.V.
Lister Meile 27
30161 Hannover
Niedersachsen

Festnetz:    0511 5909040 
E-Mail:  lags@soziokultur-niedersachsen.de 

Landesverband Soziokultur Niedersachsen e.V.

Lister Meile 27
30161 Hannover
Geschäftsführung: Hanne Bangert
lags@soziokultur-niedersachsen.de
Telefon 0511 5909040
Fax 0511 59090440
www.soziokultur-niedersachsen.de

Sieben niedersächsische Kulturzentren haben sich 1985 zusammengeschlossen und die Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur gegründet. Sie wollten sich auf Landesebene Gehör verschaffen und sich gegenseitig unterstützen. Heute sind im Landesverband Soziokultur Niedersachen 108 soziokulturelle Zentren und Vereine vertreten. Der Verband wird vom Land regelmäßig gefördert, um die Teilhabechancen an Kultur für alle Bevölkerungsgruppen zu erhöhen und um Kulturschaffende aller Sparten mit Beratung zu unterstützen.

Der Landesverband Soziokultur

  • berät und fördert (sozio-)kulturelle Einrichtungen und Akteure
  • setzt sich für eine angemessene Förderung der Soziokultur ein
  • organisiert Fortbildungen,
  • initiiert mit Veröffentlichungen und Tagungen kulturpolitische Diskurse
  • vertritt die Belange der Soziokultur auf Landesebene
  • öffnet den Blick für gesellschaftliche und politische Herausforderungen
  • und fragt nach den Chancen für kulturell geprägte Lösungen.
  • kooperiert mit anderen gesellschaftlichen Institutionen und Verbänden, arbeitet in unterschiedlichen Gremien mit.


Mitglieder

Die Mitglieder des Landesverbands mischen sich über Arbeitskreise und die Verbandspositionen in Kulturpolitik ein – im Sinne eines erweiterten Kulturbegriffs und einer Kulturpolitik, die sich als Gesellschaftspolitik versteht und die die Kreativität aller Bürger zu ihrem zentralen Anliegen macht – im Sinne von mehr Eigenverantwortung und Entstaatlichung in der öffentlichen Kulturförderung. Über den Verband sind unsere Mitglieder auch in der Bundesvereinigung soziokultureller Zentren, im Deutschen Kulturrat und in der Kulturpolitischen Gesellschaft vertreten.

Förderung der Soziokultur
Der Verband engagiert sich dafür, den Landesetat für Soziokultur wirkungsvoll einzusetzen. Das Land Niedersachsen unterstützt die soziokulturelle Infrastruktur mit Investitionsförderung, setzt kulturelle Impulse mit der Projektförderung und unterstützt die Entwicklung der Kulturvereine mit Strukturförderung. Die Projekt- und Strukturfördermittel werden ab 2015 (wieder) vom Verband vergeben.

Beratung und Fortbildung
Ein wichtiges Instrument der Kulturförderung ist die Beratung der Akteure. Der Verband berät und qualifiziert seit 30 Jahren haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter freier Kulturträger aller Sparten. Die Beratung hilft bei allen Fragen der Kulturarbeit: bei konzeptionellen, organisatorischen, technischen und politisch-administrativen. Die fünf Berater*innen und Berater des Verbands sind jeweils mit einer halben Stelle in ganz Niedersachsen – jede/r in einer Region – aktiv. Die Berater*innen und Berater kommen selbst aus der kulturellen Praxis. Mit ihrer Kompetenz und ihrem Know-how entwickeln sie gemeinsam mit den Vereinen vor Ort praxisgerechte Lösungen.

Das kostenfreie Beratungsangebot richtet sich an alle Einrichtungen, Vereine und Initiativen des freien Kulturbereichs sowie Künstler*innen in Niedersachsen. Der Verband kooperiert dabei mit den im Arbeitskreis der Kulturverbände Niedersachsen (akku) organisierten Kolleg*innen. Finanziert wird die Beratung der freien Kulturträger durch das Land Niedersachsen.

Neben der Beratung bietet der Landesverband Soziokultur – auch in Kooperation mit der Bundesakademie für kulturelle Bildung und anderen Trägern – Fortbildungen für Kulturschaffende an.

Gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Stand 2019

 

Auf dem Laufenden bleiben

15.04.2021
Stellenangebote

LAG Soziokultur Schleswig-Holstein sucht MA für Öffentlichkeitsarbeit

Die LAG Soziokultur Schleswig-Holstein e.V. sucht zum 01. Juni 2021 eine:n Mitarbeiter:in für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit (ca. 20 Wochenstunden) Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an TV-L 10. Soziokultur ermöglicht Begegnung, Austausch und gemeinsame Erlebnisse, sie belebt Nachbarschaften, sie gibt Raum für Vielfalt und aktiviert die Menschen, eigene Ideen und Visionen zu entwickeln und ihr gesellschaftliches Umfeld mit kreativen und künstlerischen Mitteln gemeinsam zu gestalten. Auf diese Weise fördert Soziokultur den gesellschaftlichen Zusammenhalt direkt vor Ort – auf dem Dorf genauso wie im Kiez. Wir möchten diese wichtige Arbeit soziokultureller Zentren und Initiativen in Schleswig-Holstein noch stärker sichtbar machen und suchen eine Person für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit, die uns dabei aktiv unterstützt. Aufgabenprofil Verfassen von kurzen Mitgliederportraits und kurzen Texten zu der Arbeit unserer Mitglieder/ Blitzlichter aus der soziokulturellen Landschaft Ausbau und Redaktion unserer Social-Media-Kanäle/ Erarbeitung eigener Social Media-Beiträge Unterstützung bei der inhaltlichen und gestalterischen Weiterentwicklung unserer Webseite Einrichtung eines digitalen Journals/ Quartals-Newsletters Ausbau unserer Pressearbeit/ Entwicklung geeigneter Themenvorschläge für die verschiedenen in Schleswig-Holstein relevanten Medien Unterstützung bei der Realisierung verschiedener Print- und Online-Medien wie Faltblätter/ Handreichungen zu zentralen Themen aus der Praxis etc. Beratung der Mitgliedereinrichtungen im Bereich Veranstaltungsankündigung, Social Media und Pressearbeit Unterstützung bei Konzeption und Projektmanagement öffentlichkeitswirksamer Veranstaltungen und Aktionen Entwicklung eigener Ideen und Konzepte im Bereich Öffentlichkeitsarbeit Was wir uns wünschen Hochschulstudium in Kommunikationswissenschaften, Kulturwissenschaften oder -management, Journalismus, Medienkommunikation oder in vergleichbaren Disziplinen und/ oder einschlägige Praxiserfahrung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Kulturarbeit Affinität zum soziokulturellen Arbeitsfeld/ selbstverwalteter Kultur Interesse an kultur- und gesellschaftspolitischen Themen hohe Textsicherheit/ zielgruppenorientiertes Schreiben (für Politik, Presse, Mitgliederorganisationen) Grundkenntnisse in Bildbearbeitungsprogrammen/ WordPress/ Mailchimp oder Vergleichbares Über uns Die LAG Soziokultur Schleswig-Holstein e.V. ist der Fach- und Interessenverband für die Soziokultur im Land. Unser Ziel ist es, die soziokulturelle Arbeit in Schleswig-Holstein zu sichern und weiter auszubauen. Zu diesem Zweck beraten wir die derzeit 34 Mitgliederorganisationen sowie andere Akteure der soziokulturellen Praxis zu konzeptionellen und betriebswirtschaftlichen Fragen. Wir fördern die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen den soziokulturellen Zentren und Initiativen. Wir informieren die Öffentlichkeit über die geleistete Arbeit der Mitgliedseinrichtungen und vertreten die Interessen der Mitglieder gegenüber öffentlichen Stellen in Schleswig-Holstein (Landtag, Kommunen, Gemeinden, Behörden, Verbände usw.). Arbeitsort ist Kiel/ Arbeiten aus dem Homeoffice ist teilweise möglich, aber nicht ausschließlich Befristet bis zum 31. Mai 2022/ eine Entfristung ist angestrebt Wir freuen uns über Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Referenzprojekte) bis zum 30. April 2021 an lag@soziokultur-sh.de Für Rückfragen stehen wir gerne jederzeit zur Verfügung. www.soziokultur-sh.de/kontakt
Mehr lesen
12.04.2021
Aktuelles, Förderung, NEUSTART KULTUR

NEUSTART KULTUR: Eröffnung der Litprom-Literaturtage

Litprom e. V. unterstützt seit über 40 Jahren Autor*innen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und der Arabischen Welt und verschafft ihnen, wie auch ihren Übersetzer*innen Bekanntheit im deutschsprachigen Raum. Die jährlich auf der Frankfurter Buchmesse stattfindenen Litprom-LITERATURTAGE konnten wie so viele Kulturveranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Über das Programm NEUSTART KULTUR beim Bundesverband Soziokultur im Bereich „Programm“ gefördert, präsentiert Litprom e. V. nichtsdestotrotz eine hochkarätig besetzte Veranstaltung, die online dazu beitragen soll, den Austausch zu befördern und Einsamkeit durch gemeinsames Erleben von Kultur zu minimieren. Zur Eröffnung sprechen Angela Dorn, Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Juergen Boos, 1. Vorsitzender Litprom e.V., Dr. Thomas Gaens, Projektleitung NEUSTART KULTUR beim Bundesverband Soziokultur sowie die Kuratorinnen der Literaturtage, Barbara Weidle und Zoë Beck. „Global vernetzt oder jede*r für sich?“ Unter dem Motto „Global vernetzt oder jede*r für sich?“ betrachten die Literaturtage am Samstag, den 24. und am Sonntag, den 25. April, zwei Seiten einer Medaille in der globalisierten Gesellschaft: Vernetzung und Einsamkeit.  Wie verbinden wir uns miteinander in einer sich ständig im Ausnahmezustand befindlichen Welt? Wie teilen wir unsere Geschichten und Träume? Wie können wir uns überhaupt verständigen? In der Krise entstehen neue Netzwerke, im Internet und analog. Die Literaturtage bieten Gespräche, Lesungen, Diskussionen und erstmals auch „Shared Reading“, ein Format, in dem alle Beteiligten einen Teil eines gemeinsamen Textes vorlesen und anschließend über den Text sprechen. Das gemeinsame Lesen und gegenseitige Zuhören ist die Basis für einen niedrigschwelligen Austausch und ein gemeinsames Erleben und Teilen von Literaturerfahrung. Alle Veranstaltungen werden gedolmetscht. Die Autor*innen erzählen von der sich verändernden Rolle der Frauen, dem Kampf um das wirtschaftliche Überleben, Rassismus und moderner Sklaverei, Vernetzung und Unterwegssein. Sie erforschen, wie sich Gewissheiten unter dem Einfluss von Flucht und Einwanderung verändern und sich Horizonte erweitern. Wie Leid, Gewalt und Verlust der Neugier und dem Aufbruch gegenüberstehen. Dem Aufbruch in eine andere Kultur, eine neue Sprache. Beteiligte, Programm und Anmeldung Einige Veranstaltungen sind kostenfrei, für andere kann man Streamingpässe für Einzelveranstaltungen bzw. den gesamten Tag erstehen. Einen Überblick finden sich auf der Webseite von Litprom e. V.. Einen Streamingpass für das Eröffnungspanel könnt ihr hier buchen. Das Programm wird kuratiert von Barbara Weidle und Zoë Beck. Mit: Yvonne Adhiambo Owuor – Kenia Larissa Bender (Übersetzerin aus dem Arabischen) Katja Cassing (Übersetzerin aus dem Japanischen) Helon Habila – Nigeria / USA Gudrun Ingratubun – Buchkünstlerin Mieko Kawakami – Japan Intan Paramaditha – Indonesien / Australien Pilar Quintana – Kolumbien Annika Reich – Deutschland Samanta Schweblin – Argentinien / Deutschland Zukiswa Wanner – Südafrika
Mehr lesen
11.04.2021
Aktuelles, Kulturpolitik

Transparenzregistergesetz: Offener Brief an Olaf Scholz

Aktuell versendet der Bundesanzeiger Verlag Gebührenbescheide an Vereine für die Auflistung im bundesweiten Transparenzregister. Mit dem Hinweis auf das Geldwäschegesetz wird von allen Vereinen die Entrichtung einer Gebühr rückwirkend für die letzten vier Jahre gefordert. Eine Gebührenbefreiung ist für gemeinnützige Organisationen zwar möglich, aber äußerst aufwändig. Zudem kann die Befreiung nicht rückwirkend beantragt werden und jede Aktualisierung muss aktiv an das Transparenzregister gemeldet werden. Gerade für Vereine, deren Jahreseinnahmen weniger als 10.000 € ausmachen und die über keine hauptamtlich besetzte Geschäftsstelle verfügen - das sind immerhin die Hälfte aller Vereine in Deutschland! - bedeutet es einen Mehraufwand verbunden mit einer Mehrbelastung. Einer unnötigen, wie wir finden. Der Gesetzesentwurf zum Transparenz-Finanzinformationsgesetz Geldwäsche (Drs. 19/28164) wird am Mittwoch, 14. April 20121, in erster Lesung im Bundestag behandelt und an die Ausschüsse verwiesen. Der Bundesverband Soziokultur e. V. hat deshalb einen offenen Brief an Bundesfinanzminister Olaf Scholz mitunterzeichnet, der fordert, die derzeit laufenden Gebührenbescheide zu stoppen und den aktuellen Gesetzentwurf zum Transparenzregister- und Finanzinformationsgesetz anzupassen. Die Forderungen in dem offenen Brief: Den aktuellen Versand von Gebührenbescheiden zu stoppen und bereits gezahlte Gebühren zu erstatten. Keine neuen eigenständigen Meldepflichten für gemeinnützige Vereine einzuführen. (Die im Entwurf des Transparenz-Finanzinformationsgesetz Geldwäsche (TraFinGw) geplanten zusätzlichen Meldepflichten erhöhen die bürokratische Mehrbelastung und gehen, da auf wirtschaftliche Aktivitäten abzielend, an der Realität gemeinnütziger Vereine vorbei. Denn die Vereine sind mit ihren rechtlichen Vertreter*innen im Vereinsregister bereits eingetragen und die Einnahmen und Ausgaben werden mindestens alle drei Jahre vom Finanzamt geprüft.) Die automatische Gebührenbefreiung für Vereine, deren Gemeinnützigkeit vom Finanzamt anerkannt wurde, ohne gesonderten Antrag umzusetzen. Auch die Bundesländer setzen sich im Bundesrat für die Gebührenbefreiung von gemeinnützigen Vereinen ein (Drs. 133/21). Auch laufende Gesetzgebungsverfahren, wie z. B. das TraFinGw, auf ihre Bürokratiebelastung für das bürgerschaftliche Engagement zu überprüfen und anzupassen. Darüber hinaus soll zukünftig im Sinne einer Engagementverträglickeitsprüfung die Bürokratiebelastung für rein ehrenamtlich getragene Strukturen systematisch abgebaut und in laufenden Gesetzgebungsverfahren geprüft werden.   Wir danken den Initiator*innen - Bündnis für Gemeinnützigkeit, Deutscher Olympischer Sportbund, Deutscher Kulturrat, Dachverband der Kulturfördervereine, Zivilgesellschaft in Zahlen, Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen, Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement, Deutscher Bundesjugendring, Deutscher Naturschutzring sowie den Mitunterzeichnenden. Hier zum Nachlesen: Den offenen Brief an Bundesfinanzminister Olaf Scholz. Hier zum Nachlesen: Gesetzentwurf zur europäischen Vernetzung der Transparenzregister und zur Umsetzung der Richtlinie 2019/1153 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Juni 2019 zur Nutzung von Finanzinformationen für die Bekämpfung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und sonstigen schweren Straftaten (Transparenzregister- und Finanzinformationsgesetz).
Mehr lesen
07.04.2021
Aktuelles, Arbeitshilfen

Bis 14. April: GEMA Erstattungsanträge für 2020

Die GEMA weist darauf hin, dass Gutschriften/ Erstattungen für behördlich veranlasste Schließungszeiträume im Jahr 2020 nur noch bis einschließlich Mittwoch, 14. April 2021, beantragt werden können. Danach entfällt die Möglichkeit, Gutschriften für das zurückliegende Jahr 2020 zu erhalten. Der Antrag muss über die GEMA-Internetseite gestellt und dort unter „Meine Corona-Schließungszeiten“ die entsprechenden Tage angegeben werden. Hier finden sich dazu weitere Informationen. Auch 2021 leistet die GEMA bei den Lockdown-Maßnahmen vorerst weiter Unterstützung und erteilt für behördlich angeordnete Schließzeiten (Zeitraum ab 1. Januar 2021) auf Antrag Gutschriften auf Dauernutzungen von Musik (Monats-, Quartals- und Jahresverträge).
Mehr lesen