22.07.2020
Stellenangebote

Die BAG Zirkuspädagogik e.V. sucht eine*n Förderreferent*in und eine*n Finanzsachbearbeiter*in

Von:  Redaktion Stellenangebote

Gesucht werden je ein*e Sachbearbeiter*in Finanzen (w/m/d), Förderreferent*in (w/m/d)

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Zirkuspädagogik e.V. (BAG) ist der Verband der Kinderund Jugendzirkusse, Zirkuspädagog*innen und zirkuspädagogische Qualifizierungsinstitute in Deutschland. Auch sieben Landesverbände gehören zu den Mitgliedern der BAG. In Zusammenarbeit mit der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, verwaltet die BAG die für den Bereich Zirkus bereitgestellten Fördermittel im Programm NEUTSTART KULTUR.

Sachbearbeiter*in Finanzen (w/m/d) – schnellstmöglich!

Für die Finanzbuchhaltung und weitere Aufgaben dieses Förderprogramms suchen wir in Hannover eine/n Sachbearbeiter*in Finanzen in Vollzeit (39 St./Woche)

Aufgaben und Einsatzfelder

  • Büroorganisation des Projektbüros
  • Buchhaltung (Lexware) und Finanzverwaltung, Führung des Kassenbuchs
  • Unterstützung bei der Prüfung von Anträgen und Verwendungsnachweisen sowie statistischer Auswertungen
  • Enge Zusammenarbeit mit der Förderreferentin der Kontaktstelle
  • Posteingang und -ausgang
  • Bestellung und Einkauf
  • Allgemeine Verwaltungsaufgaben Qualifikationsprofil
  • Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung
  • Mehrjährige Berufserfahrung in der Buchhaltung
  • Sicher im Umgang mit MS-Office (Word, Excel und Outlook) sowie mit Buchhaltungssoftware – idealerweise mit Lexware
  • Sorgfältige Arbeitsweise und ein ausgeprägtes Zahlenverständnis
  • Bereit sich in Themen der öffentlichen Verwaltung einzuarbeiten
  • Selbständige und gut strukturierte Arbeitsweise
  • Hohe Teamfähigkeit
  • Belastbarkeit v.a. in Stoßzeiten des Projektes (die Antragstellung beginnt am 31. August bis 31. Oktober 2020)
  • Interesse an kultureller Bildung

Wir bieten

  • Eine projektbezogene, befristete Anstellung in Vollzeit
  • Vergütung in Anlehnung an den TVöD (Bund)
  • Die Möglichkeit, im Rahmen eines neuen Tätigkeitsfeldes eine Verwaltungsstruktur mitzuentwickeln
  • Eine offene, kollegiale und unterstützende Arbeitsatmosphäre in einem engagierten Team

Bunte Lebensläufe sind willkommen! Wenn Sie sich von dieser Ausschreibung angesprochen fühlen, senden Sie Ihre Fragen und Bewerbungsunterlagen (max. 4 Seiten als PDF) zeitnah an: neustart-kultur@zirkus-vielfalt.de

PDF der Stellenanzeige

 

Förderreferent*in (w/m/d) – schnellstmöglich!

Für die administrative Umsetzung dieses Förderprogramms suchen wir in Hannover eine/n Förderreferent*in in Vollzeit (39 St./Woche).

Aufgaben und Einsatzfelder

  • Beratung von Antragsteller*innen zur Nutzung des Online-Portals für Anträge sowie zu inhaltlichen Aspekten des Programms
  • Prüfung und Administration der Anträge
  • Erstellung von Zuwendungsverträgen (nach Vorlage)
  • Weiterleitung der Zuwendungsmittel · Prüfung der Mittelverwendung /Verwendungsnachweise
  • Dokumentation des Prüf- und Beratungsprozesses und dessen Ablage
  • Allgemeine Bürotätigkeiten Qualifikationsprofil
  • Abgeschlossenes Studium (FH oder Universität) zur Betriebswirt*in / Verwaltungswirt*in / Volkswirt*in oder Vergleichbares
  • Mehrjährige Berufserfahrung – idealerweise Erfahrung im Umgang mit öffentlichen Fördermitteln
  • Erfahrung im Projektmanagement
  • Selbständige, strukturierte und sorgfältige Arbeitsweise
  • Belastbarkeit v.a. in Stoßzeiten des Projektes (die Antragstellung beginnt am 31. August bis 31. Oktober 2020)
  • Sehr gute Kenntnisse der gängigen MS-Office-Programme, insbesondere Excel
  • Kommunikativ und teamfähig
  • Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift

Wir bieten

  • Eine projektbezogene, befristete Anstellung in Vollzeit
  • Vergütung in Anlehnung an TVöD (Bund)
  • Ein hoch motiviertes Arbeitsumfeld, mit Neugierde und Offenheit für neue Arbeitsmethoden
  • Die Möglichkeit, im Rahmen eines neuen Tätigkeitsfeldes eine Verwaltungsstruktur zu entwickeln
  • Abwechslungsreiche Aufgaben
  • Eine angenehme, kollegiale und unterstützende Arbeitsatmosphäre in einem engagierten Team

Bunte Lebensläufe sind willkommen! Wenn Sie sich von dieser Ausschreibung angesprochen fühlen, senden Sie Ihre Fragen und Bewerbungsunterlagen (max. 4 Seiten als PDF) zeitnah an: neustart-kultur@zirkus-vielfalt.de

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Weitere Artikel

05.03.2021
Zeitschrift SOZIOkultur

RHEINLAND-PFALZ: KulturGießerei Saarburg

In einem Streifzug durch die Republik zu exemplarischen Orten wird klar: Soziokulturelle Aktivitäten finden vielerorts in Gebäuden statt, die nicht als kulturelle Bauten geplant wurden. Wir haben uns umgesehen und stellen exemplarische Häuser vor.

RHEINLAND-PFALZ: KulturGießerei Saarburg

Als die Glockengießerei Mabilon Ende 2002 ihre Produktion aus Altersgründen aufgeben musste, verblieb ein Gebäudekomplex von großer kulturhistorischer Bedeutung, der im denkmalgeschützten Altstadtbereich der Stadt Saarburg seit 1770 ansässig ist. Bis zu fünf Tonnen schwere Glocken fanden ihren Weg von hier aus quer durch Europa in die ganze Welt. Doch was sollte mit dem anerkannten Denkmal passieren?

Eine Nutzung als Museum und Veranstaltungsstätte lag nahe in einer Region, für die Kultur und Tourismus enorme Bedeutung haben. Mit weiteren Standbeinen im Bereich der sozialen Arbeit und der Bildung entwickelte der Trägerverein, KulturGießerei Saarburg – Lokales Bündnis für Familie e.V., ein soziokulturelles Gesamtkonzept. Es beruht auf einer kompletten inhaltlichen Vernetzung – ganz im Sinne des Leitbildes „Wir machen uns stark für Familien“ und ist auf Vielfalt, bürgerschaftliches Engagement und demokratisches Miteinander ausgerichtet. Der Erfolg beruht auf der hohen Identifikation der Menschen mit dem Ort, langem Atem, großer Akzeptanz auch bei Entscheidungsträgern sowie der Anbindung an kommunale Strukturen.

Text: Dr. Anette Barth
KulturGießerei in Saarburg heute. Foto © KulturGießerei

www.kulturgiesserei-saarburg.deKulturgießerei auf Facebook

Der Artikel erschien in der Zeitschrift SOZIOkultur zur Thema HÄUSER. Hier die Ausgabe zum Download.

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04.03.2021
Stellenangebote

Projektmanagement / Sachbearbeitung und Veranstaltungsorganisation w / m / d bei BDAT e.V.

Bund Deutscher Amateurtheater e.V. (BDAT) sucht eine Person für Projektmanagement / Sachbearbeitung und Veranstaltungsorganisation (w / m / d) am Arbeitsort Berlin. Bewerbung bis bis spätestens 19. März 2021. Die Stelle wird als Vertretung für Mutterschutz und Elternzeit ausgeschrieben und ist bis voraussichtlich 30.09.2022 befristet. Bei Interesse kann für 2021 eine Aufstockung auf Vollzeit (39 h) durch Mitarbeit in einem anderen Projekt des BDAT erfolgen.
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03.03.2021
Zeitschrift SOZIOkultur

NIEDERSACHSEN: Theater der Nacht, Northeim

Soziokulturelle Aktivitäten finden vielerorts in Gebäuden statt, die nicht als kulturelle Bauten geplant wurden. Wir haben uns umgesehen und stellen in einem Streifzug durch die Republik exemplarische Häuser vor.

NIEDERSACHSEN: Theater der Nacht, Northeim

Wir, Heiko und Ruth Brockhausen, waren mit dem Theater der Nacht seit 1988 als Tourneetheater unterwegs. Da fiel uns 1994 die leerstehende Northeimer Feuerwache ins Auge. Der Standort in den Wallanlagen neben der alten Stadtkirche schien uns optimal. Wir überlegten, wie das Haus aussehen sollte. Aber unsere Vorstellungen wurden mit Skepsis betrachtet. Von „Wolkenkuckucksheim“ war die Rede oder „aufgeregter Architektur“. Die Denkmalpflege erhob Einwände wegen der Nähe zur denkmalgeschützten Kirche.

Nach vier Jahren Überzeugungsarbeit und harten Verhandlungen bekamen wir im Mai 1999 doch noch eine Finanzierung beisammen und konnten mit dem Umbau beginnen. Am 11.8.2001 haben wir mit einem rauschenden Fest die Eröffnung gefeiert. Wir haben seither unser Angebot stetig erweitert, 2014 noch einmal Werkstatträume angebaut. Die Vorstellungen, Kurse und Projekte werden gut angenommen – beziehungsweise wurden. Seit März 2020 sind wir ja durch die pandemiebedingten Schließungen extrem betroffen und wissen nicht, wie wir das Jahr überleben werden.

Text: Ruth Brockhausen

www.theater-der-nacht.de  – Theater der Nacht auf Facebook

Der Artikel erschien in der Zeitschrift SOZIOkultur zur Thema HÄUSER. Hier die Ausgabe zum Download.

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01.03.2021
Zeitschrift SOZIOkultur

BRANDENBURG: Kunsthaus Strodehne

Soziokulturelle Aktivitäten finden vielerorts in Gebäuden statt, die nicht als kulturelle Bauten geplant wurden. Wir haben uns umgesehen und stellen in einem Streifzug durch die Republik exemplarische Häuser vor.

BRANDENBURG: Kunsthaus Strodehne

Die Geschichte des Vereins Kunsthaus Strodehne e.V. begann zu DDR-Zeiten, als die Stadt Rhinow einer Gruppe junger Potsdamer Künstler*innen ein Haus in Strodehne im Havelland zur Verfügung stellte. Das erste „Sommerseminar für Bildende Künste“ fand 1988 statt. Erst 1991 wurde der Verein gegründet, der seinen Sitz in Potsdam hat, wo er auch das soziokulturelle Zentrum Waschhaus mit aufbaute.

Das Kunsthaus in Strodehne übernahm der Verein ab 2004 von der Stadt Rhinow langfristig in Erbbaupacht. In den 1990er Jahren war es mit viel Engagement der Vereinsmitglieder umfassend saniert und die Hofscheune zum Atelier umgebaut worden. Bis heute finden hier sowohl professionelle Künstler*innen als auch Kinder- und Jugendgruppen ideale Bedingungen für die künstlerische Produktion. Darüber hinaus hat der Verein einen Skulpturenpfad am Rande des umliegenden Naturschutzgebiets geschaffen, er veranstaltet seit 1995 eine Konzertreihe in der Strodehner Dorfkirche und ist Träger des Projekts „Schulhausroman“ in Brandenburg. Seine Arbeit leistet er fast ausschließlich ehrenamtlich.

Text: Michael Wegener

www.kunsthaus-strodehne.de  – Kunsthaus Strodehne auf Facebook

Der Artikel erschien in der Zeitschrift SOZIOkultur zur Thema HÄUSER. Hier die Ausgabe zum Download.

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