Mit Kunst, Kultur und Bildung setzt QUARTIER Bremen den Fliehkräften globaler Krisen und ökonomischer Entwicklungen lebendige Nachbarschaften entgegen.

Weitblick

Etwas Besseres als den Tod finden wir allemal, sagen die Bremer Stadtmusikanten und verlassen ihr Zuhause. Da sind sie nicht die Einzigen. In den 1970er und 1980er Jahren suchen neben den Ölkrisen auch die Werften-, die Stahl- und die Hafenkrise die Hansestadt heim. Abertausende, unter ihnen türkische Gastarbeiter, verlieren ihr Ein- und Auskommen. Besser Qualifizierte ziehen weg. Im gleichen Zeitraum treiben unter anderem Kriege und ein fanatischer Ajatollah in großer Zahl Menschen aus Sri Lanka, Marokko, dem Iran und von sonst wo nach Bremen. Dennoch sinkt die Einwohnerzahl binnen anderthalb Jahrzehnten um fast 70 000. Bürgerschaft und Senat beweisen in dem wilden Fahrwasser Weitblick. Sie verabschieden als eine der ersten Städte überhaupt einen Kulturentwicklungsplan. Darin richten sie ihren Fokus nicht nur auf die großen Tanker des bildungsbürgerlichen Kulturbetriebs, sondern auch ganz bewusst auf die soziale und urbane Peripherie. Sie schauen sich in anderen europäischen Städten mit ähnlichen Herausforderungen um. Paris schickt Animateurs culturelles in seine knirschenden Banlieues.

Bremen hat viele arbeitslose Akademiker*innen, darunter aber niemanden, den man auf der Stelle als Kulturanimateur*in losschicken kann. Studiengänge für Kulturvermittlung oder Kulturpädagogik gibt es an deutschen Universitäten noch nicht. 1988 legt der Kultursenator gemeinsam mit dem Arbeitsamt und der Volkhochschule ein Fortbildungsprojekt auf. Die 20 Teilnehmer*innen befassen sich darin von Kultur bis Pädagogik und Stadtentwicklung mit dem Wichtigsten, was sie brauchen, um in den sozialen Neubausiedlungen und Brennpunkten als Kulturanimateur*innen aktiv werden zu können. Drei der Absolvent*innen, eine davon die Sozialpädagogin Andrea Siamis, übernimmt 1990 der eigens zur Förderung der kulturellen Breitenarbeit gegründete Verein Kulturbüro.

Viel Armut, viele Brennpunkte, kaum oder keine soziokulturellen Netzwerke, keine Strukturen, auf die sich zurückgreifen lässt. In dieser Situation sind die drei frisch gebackenen Bremer Kulturanimateur*innen zunächst nicht mehr als ein winziger Keim, aus dem dann die QUARTIER gGmbH wächst.

Im Zeitraffer

Gemeinsam mit Künstler*innen und Kulturschaffenden gestaltet das Team Projekte der kulturellen Bildung nicht an zentralen Kultorten, sondern in Nachbarschaften, quer durch Altersgruppen, unterschiedliche Kulturen und soziale Schichten. Heute listet die Website eine Vielzahl von Unterstützer*innen, Kooperationspartnern, Preisen und Auszeichnungen auf.

Andrea sieht nach mehr als 30 Jahren den Weg dahin im Zeitraffer. Anfangs ist sie Organisatorin, Künstlerin, Buchhalterin, Drittmittelakquisiteurin – einfach alles in einer, durchlebt sie regelmäßig im Advent den existenziellen Elchtest ihrer vorsorglichen Kündigung. Keiner weiß, ob im nächsten Januar das Geld reicht. Inzwischen knüpft ein vierzehnköpfiges Team Knoten in einem gewaltigen Netzwerk aus Künstler*innen, Pädagog*innen, Einwohner*innen, Vereinen, Institutionen, Ämtern, Behörden. Der Senat finanziert die Basismittel für Personal, Miete und Ausstattung.

Inzwischen gilt als beispielhaft, wie friedlich Menschen aus 90 Nationen miteinander leben.

Zu Beginn der 1990er Jahre wird in Tenever, der Hochhaussiedlung, die Andrea zum Mittelpunkt ihres engagierten Lebens gewählt hat, mit ganzen Wohnblocks Monopoly gespielt, ist der Stadtteil durch Armut, Verwahrlosung und Ausgrenzung geprägt. Heute sind viel mehr als nur die Wohnblocks saniert. Immer noch braucht jede*r Dritte der 10 000 Einwohner*innen Transferleistungen. Doch inzwischen gilt als beispielhaft, wie friedlich die Menschen aus 90 Nationen, zu zwei Dritteln mit Migrationshintergrund, zu einem Drittel jünger als 18 Jahre, miteinander leben. Ein anregender, ein inspirierender Schmelztiegel der Kulturen. Andrea erinnert sich an die Iraner und Tamilen während der frühen 1990er. Sie sind mit Geld und Bildung gekommen, erkennen die Projekte sehr schnell als eine Möglichkeit der Integration und persönlichen Entwicklung. Manche von ihnen schicken ihre Kinder zum Studieren nach Amerika. Die später hier eintreffen, bringen neben existenzieller Not manches Tabu mit, auch patriarchale, einseitig enge Weltbilder. Eine aus Kasachstan eingebürgerte Russlanddeutsche begegnet einem Tamilen und ruft erschrocken:

„Huch, ein schwarzer Mann!“ Egal, ob die Menschen hier mit Wolle und Mode arbeiten, kochen, tanzen, Theater spielen, malen oder musizieren, sie lernen einander in aller Unterschiedlichkeit zu respektieren, indem sie gemeinsam ihre Umwelt gestalten. Und nein, man mag sich das Mikroklima von Tenever oder einem der anderen Bremer Brennpunkte wirklich nicht ohne die unzähligen soziokulturellen Projekte vorstellen.

Wertsachen

Auf die Frage, ob ihr die Teilnehmer*innen aus den Nachbarschaften Widerstände entgegensetzen, antwortet Andrea: „Nein, gar nicht, sie sind mindestens so aufgeschlossen wie bunt. Vorbehalte kommen eher aus der öffentlichen Verwaltung, aus kooperierenden Einrichtungen.“ Wer ihr da gegenüber sitzt, sind oft nicht direkt die geistigen Nachfahren von Alfons Spielhoff oder Hilmar Hoffmann. Sie haben auch nicht die inzwischen fast 30 Projektkataloge durchgeblättert oder den übergewichtigen Zwölfjährigen gesehen, der, statt sich allein vorm PC mit Süßigkeiten vollzustopfen, bei „Rhythm is it“ mitmacht und jubelt: „Ich wusste gar nicht, dass ich tanzen kann!“ Oder das kleine Mädchen, das hingebungsvoll zeichnet und malt, das sich zum Ende des Projekts schüchtern meldet: „Ich möchte gern weitermachen. Darf ich den Bleistift mitnehmen? Zuhause haben wir keinen.“ Zwar trägt der Senat die Basiskosten von QUARTIER Bremen, doch die Projektmittel müssen aus anderen Quellen herbeigeschafft werden. Also fängt Andrea wieder und wieder bei null an, den Wert und Sinn soziokultureller Arbeit zu erklären. Ihr Berufsalltag besteht aus hmzig Prozent Papageiendasein. Das ist mühselig.

Streiten, bitte

Doch wirklich Sorgen macht sie sich um eine andere Entwicklung. Die Arbeit mit Kindern nimmt im QUARTIER breiten Raum ein. Viele Pädagog*innen aus kooperierenden Schulen und Kitas sind daran beteiligt. Zu keinem Zeitpunkt zeigen sich auf Anhieb alle von den jeweiligen Projektideen überzeugt. Die Geister scheiden sich an der Frage, ob man Kindern die schwierigen Fragen von Leben, Tod, Sexualität und Gewalt zumuten darf. Viele sagen, das muss man. Die Kunst liegt eben im altersgerecht bestmöglichen Umgang mit den Themen. Manche äußern Bedenken. Zum Beispiel vor etwa zehn Jahren bei „Ich komme als Blümchen wieder“. Es geht da um Vergänglichkeit und Sterben. Das Projekt findet schließlich statt. Mit an die 40 Künstler*innen und Musiker*innen aus verschiedenen Kulturen an der Seite der Kinder verläuft es genauso bunt und lebendig wie alle anderen.

Die Geister scheiden sich an der Frage, ob man Kindern die schwierigen Fragen von Leben, Tod, Sexualität und Gewalt zumuten darf.

Während der letzten drei, vier Jahre spürt Andrea eine deutliche Zunahme von Bedenken angeblicher Unzumutbarkeit. Sie sagt: „Dabei haben die betreffenden Pädagog*innen gar nicht so sehr Angst, was sie etwa bei den Kindern anrichten. Sie fürchten sich vor den Eltern.“ Und sicher vor Shitstorms in sozialen Medien. Es schrillen alle Alarmglocken von Cancel Culture und zensurtypischer Schere im Kopf. Wie soll eine Demokratie existieren, die den Streit fürchtet? Wer nicht streitet, der ist unverbun- den, hat keine Beziehung, lebt aneinander vorbei, redet umeinander herum. Bestenfalls.

Allround

Nachdem er in einem der Projekte als Künstler mitgewirkt hat und die QUARTIER gGmbH 2013 einen neuen Geschäftsführer braucht, übernimmt das Uwe Martin. Er hat Bildende Kunst studiert, als Künstler gearbeitet, den Master für Kulturmanagement erworben, leitende Funktionen in mehreren privaten und öffentlich geförderten Einrichtungen ausgeübt. Er kennt sich in Kunst, Buchhaltung und Verwaltung aus, kennt Bremen und den Bremer Kulturbetrieb.

Auch aus persönlicher Erfahrung weiß er wie Andrea, welche große Bedeutung Kinder für gelingende Nachbarschaften haben. Sie knüpfen Verbindungen zwischen den Erwachsenen. Die Küchentische in den armen Vierteln sind mit schweren Sorgen beladen. Sitzen Kinder daran, auf deren Gesichtern der Abglanz der Kunstprojekte liegt, fühlen auch die Eltern, dass sie wahr- und ernstgenommen werden. Die Kinder bringen ungewohnte Themen mit und ermöglichen ihren Familien, sich ihnen zu öffnen. Das Projekt „FREI.RAUM“ mit seinem komplexen Ansatz liegt Uwe besonders am Herzen. Hier werden junge Frauen gefördert und zur Kreativität ermutigt, während ihre kleinen Kinder sich in guter Betreuung befinden. Die Frauen kommen miteinander in Kontakt, können in manchem Selbsthilfe entwickeln, finden beim Team offene Ohren und Beratung für alle Fragen von Kinderarzt und Familienhilfe über den Zugang zu einer Kita bis zu Problemen mit patriarchalen Strukturen.

Nach den Lockdowns

Die Zeiten der Isolation stellen auch für QUARTIER Bremen eine fast nicht aushaltbare Härte dar. Andrea erzählt von einer Ausstellung, die sie im menschenleeren Haus trotzdem auf die Beine stellen, die sie mit einer Drohne filmen und wenigstens via Bildschirm zu den Teilnehmer*innen bringen. Der Mangel an Begegnung bleibt trotzdem schmerzlich fühlbar.

Lange Wochen und Monate dürfen die Künstler*innen der Projekte nicht in die Schulen. Als die Türen sich endlich wie- der öffnen, strahlt ein Junge sie an: „Mein Herz leuchtet“, sagt er. Andrea findet es wunderbar, dass das Kind diesen Satz sagt. Im selben Moment ist ihr die seelische Dürre bewusst, die es während der Lockdowns erfahren musste. Wenig später spürt sie: Was sie an Kraft in einem Arbeits- leben verausgaben konnte, hat sie längst hergegeben. Jetzt kann sie einfach nicht mehr. Sie kündigt und geht in den Ruhestand. Das Team verabschiedet die letzte der Gründer*innen mit einer sehr liebevollen Feier. Nun ist sie weg, konsequent, ohne jedes Türchen zum Reinreden.

Kaum sind ein paar Monate ins Land gegangen, wird Uwe zum Ortsamtsleiter von Neustadt Woltmershausen gewählt, Dienstantritt am 1. August 2022. Das ist gut so. Soziokulturelle Sachkunde in der öffentlichen Verwaltung kann nur helfen. Uwe bleibt Partner von QUARTIER. In seinen Bereich fällt der Alte Tabakspeicher. Auf Initiative und in Regie von QUARTIER treten im Herbst über 100 Musiker*innen des Stadtteils in dessen neuen Räumen auf.

Das QUARTIER-Team muss sich neu sortieren. Was wünscht man ihnen? Viel Unterstützung, mehr Freude und Erfolg als Stress in den großen Fußstapfen der Vorangegangenen. Das verdienen sie.

Andrea Siamis war Mitbegründerin und bis 2021 Vorstandsmitglied und Gesellschafterin der QUARTIER gGmbH. Uwe Martin hatte von 2013 bis 2022 die Geschäftsführung der QUARTIER gGmbH inne. Er ist seit August 2022 Ortsamtsleiter des Stadtteils Neustadt/ Woltmershausen in Bremen.

 

Dieser Artikel ist erschienen in der SOZIOkultur 3/2022 Nachbarschaften

Wir suchen Unterstützung im Bereich Presse und Öffentlichkeitsarbeit (PrÖff). Was genau heißt das? Du beschäftigst dich mit der Außenwirkung der KUFA, mit den Veranstaltungen und Projekten, sowie Kontakten zur Presse, und pflegst die Website und Social-Media-Kanäle.

Deine Stelle umfasst 20 Stunden die Woche ab dem 01. Januar 2023.
Kernarbeitszeiten sind Montag – Donnerstag, 10-15/17 Uhr. Homeoffice ist nach Absprache möglich, jedoch nicht ganzzeitig, da die PrÖff intern viel kommunizieren muss. Du arbeitest in einen Team mit zwei weiteren in der PrÖff.

Wichtig ist, dass du flexibel, strukturiert und eigenständig arbeiten kannst und dich nicht davor scheust Neues anzugehen. Dein Herz ist mit der Kultur verankert und Soziokultur ist kein neuer Begriff für dich.
Presse und Öffentlichkeitsarbeit ist bei uns nicht nur die Außenwirkung. Auch die Inhalte gehören mit dazu. So wirst du Erfahrung mit Projektarbeit sammeln, in Meetings Ideen spinnen und über die nächste Aktion grübeln.

Kurz gesagt, Presse und Öffentlichkeitsarbeit deckt das Spektrum von Bürojob und Kultur rundherum ab und ist essentieller Bestandteil der Arbeit in einem soziokulturellen Zentrum.

(Mögliche) Arbeitsbereiche

Bitte schicke deine Bewerbung alsbald an jkegler@kufa.info & isteingraeber@kufa.info

 

Kulturfabrik Löseke, Langer Garten 1, 31137 Hildesheim www.kufa.info.de

Gesucht wird eine Leitung für das ella Kulturhaus Langenhorn (m/w/d) unbefristet mit 35 Std./Woche.

Das ella Kulturhaus liegt in Hamburgs Norden – im grünen Stadtteil Langenhorn. Das engagierte Team initiiert vielfältige Kurse, Workshops und (Kultur-) Veranstaltungen sowie Projekte für alle Altersgruppen. Selbstorganisierten Gruppen steht es mit Rat und Tat zur Seite. Schwerpunkte der Arbeit liegen auf generationsübergreifenden, nachbarschaftlichen und interkulturellen Angeboten. In Kooperation mit Institutionen, Projekten und Anwohner*innen aus dem Stadtteil werden gemeinsame Beteiligungsprojekte und Aktivitäten initiiert und durchgeführt. Ziel ist es, einen attraktiven Stadtteil für alle mitzugestalten und das kulturelle Leben in Hamburgs Norden zu bereichern.

Das ella Kulturhaus Langenhorn ist im Trägerverein Mook wat e.V. beheimatet, der sich seit 40 Jahren an verschiedenen Standorten in Hamburg-Nord und Eimsbüttel engagiert.

Das ella Team (4 Festangestellte sowie weitere Beschäftigte) möchte mit Ihnen – als neue Einrichtungsleitung – gemeinsam die Schwerpunkte einer zukunftsträchtigen Arbeit definieren und umsetzen und freut sich auf Ihre Bewerbung.

Aufgaben:

Wir bieten:

Anforderungen:

Fachkenntnisse & Fähigkeiten:

Die Bezahlung erfolgt in Anlehnung an den TVL E 10, unbefristet, 35 Stunden (mit der Perspektive auf Vollzeit).

Wir möchten die Stelle schnellstmöglichst besetzen und freuen uns auf Ihre Bewerbung bis zum 12. Januar 2023 mit Lebenslauf, Anschreiben und Nachweis über Qualifikationen bitte ausschließlich digital (PDF) per E-Mail an:

Susanne Jung, verwaltungella@mookwat.de

ella Kulturhaus Langenhorn – Käkenflur 30, 22419 Hamburg, Tel.: 040 / 533 271 50
www.ella.mookwat.dewww.facebook.com/EllaKulturhausLangenhorn

Die KOLK 17 gGmbH Figurentheater & Museum ist eine Kulturinstitution für Figurentheater in Lübeck. KOLK 17 vereint eine der europaweit wichtigsten Spezialsammlungen zum Figurentheater mit über 20.000 Objekten und ein festes Haus mit dauerhaftem Spielbetrieb. Puppenspieler:innen und Theoretiker:innen arbeiten hier Hand in Hand. 2018 begann eine umfangreiche Umbau- und Modernisierungsphase. Während der Umbauzeit ist das Museum geschlossen, es werden jedoch weiterhin Ausstellungsprojekte in Kooperation mit anderen Museen realisiert und die Theaterarbeit mit dem KOBALT Figurentheater fortgeführt. Die Wiedereröffnung in den sanierten Häusern am Kolk ist für 2024 geplant. Mit einem kleinen Team befinden wir uns auf dem Weg zu einem offenen Museum und arbeiten an unserer digitalen Strategie. Wir wollen nichts weniger, als die Kunst Figurentheater auszustellen neu erfinden!

Die Entwicklung eines Vermittlungskonzeptes an der Schnittstelle von Museum und Figurentheater – zwischen Museums- und Theaterpädagogik – ist eine spannende Auf-gabe in diesem Projekt:

Die KOLK 17 gGmbH sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine:n Kurator:in für Outreach und Vermittlung (m/w/d) unbefristet und in Vollzeit.

Ihre Aufgaben:

Sie transportieren unsere Themen und Inhalte in zeitgemäßen Formaten und mit innovativen Methoden und sind hochmotiviert, ein diverses Publikum zu aktivieren, zu begeistern und an unser neues Haus zu binden.

Im Einzelnen:

Ihr Profil:

Sie verfügen über ausgeprägte konzeptionelle Fähigkeiten und einen selbständigen Arbeitsstil. Darüber hinaus haben Sie Freude am direkten Kontakt mit Menschen sowie an organisatorischen Tätigkeiten, können sich schnell in neue Fragestellungen einarbeiten, arbeiten gern im Team. Mit ihren hohen kommunikativen Fähigkeiten sind Sie eine inspirierende und verlässliche Persönlichkeit.

Wir bieten:

Eine Organisation mit flacher Hierarchie. Anspruchsvolles und vielseitiges Arbeiten in einem engagierten und agilen Team mit Freiraum und Gestaltungsmöglichkeit für eigene Ideen. Die Möglichkeit des eigenverantwortlichen und mobilen Arbeitens sowie individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten.

KOLK 17 begrüßt Bewerbungen von Menschen aller Geschlechter, Nationalitäten und von People of Colour sowie von Bewerber:innen mit Flucht- oder familiärer Migrationsgeschichte. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher fachlicher Eignung vorrangig berücksichtigt (§ 2 SGB IX).

Bitte bewerben Sie sich bis zum 01. Januar 2023. Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung fassen Sie dazu in einer PDF-Datei (max. 10 MB) zusammen und benennen diese folgendermaßen: KP_3391_Ihr Nachname_Bewerbung

Senden Sie dann die Datei elektronisch an die von uns beauftragte Personalberatung KULTURPERSONAL GmbH unter bewerbung@kulturpersonal.de.

Im Rahmen des Auswahlverfahrens entstehende Reisekosten können leider nicht erstattet werden.

Durch die Abgabe Ihrer Bewerbung willigen Sie darin ein, dass wir Ihre personenbezogenen Daten in den Systemen der KOLK 17 gGmbH und von KULTURPERSONAL für dieses Bewerbungsverfahren speichern und verarbeiten. Ein Widerruf dieser Einwilligung ist jederzeit möglich.

Bei Rückfragen steht Ihnen Felicitas Fletcher unter der angegebenen E-Mail-Adresse (bewerbung@kulturpersonal.de) oder der Telefonnummer +49 201 822 89 160 zur Verfügung.

KOLK 17 gGmbH Figurentheater & Museum

Die KOLK 17 gGmbH Figurentheater & Museum ist eine Kulturinstitution für Figurentheater in Lübeck. KOLK 17 vereint eine der europaweit wichtigsten Spezialsammlungen zum Figurentheater mit über 20.000 Objekten und ein festes Haus mit dauerhaftem Spielbetrieb. Puppenspieler:innen und Theoretiker:innen arbeiten hier Hand in Hand. 2018 begann eine umfangreiche Umbau- und Modernisierungsphase. Während der Umbauzeit ist das Museum geschlossen, es werden jedoch weiterhin Ausstellungsprojekte in Kooperation mit anderen Museen realisiert und die Theaterarbeit mit dem KOBALT Figurentheater fortgeführt. Die Wiedereröffnung in den sanierten Häusern am Kolk ist für 2024 geplant. Mit einem kleinen Team befinden wir uns auf dem Weg zu einem offenen Museum und arbeiten an unserer digitalen Strategie. Wir wollen nichts weniger, als die Kunst Figurentheater auszustellen neu erfinden!

Die KOLK 17 gGmbH sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Vollzeit eine:n Assistenz der Geschäftsführung (m/w/d).

Ihre Aufgabe:

Sie unterstützen die Geschäftsführerin Dr. Antonia Napp in allen Belangen inhaltlich, strategisch und koordinierend.

Im Einzelnen:

Ihr Profil:

Wir bieten:

Eine auf zwei Jahre befristete Anstellung mit Entfristungsoption in einer Organisation mit flacher Hierarchie. Anspruchsvolles und vielseitiges Arbeiten in einem agilen Team mit Freiraum und Gestaltungsmöglichkeit für eigene Ideen. Die Möglichkeit des mobilen Arbeitens sowie individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten.

KOLK 17 begrüßt Bewerbungen von Menschen aller Geschlechter, Nationalitäten und von People of Colour sowie von Bewerber:innen mit Flucht- oder familiärer Migrationsgeschichte. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher fachlicher Eignung vorrangig berücksichtigt (§ 2 SGB IX).

Bitte bewerben Sie sich bis zum 01. Januar 2023. Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung fassen Sie dazu in einer PDF-Datei (max. 10 MB) zusammen und benennen diese folgendermaßen: KP_3392_Ihr Nachname_Bewerbung

Senden Sie dann die Datei elektronisch an die von uns beauftragte Personalberatung KULTURPERSONAL GmbH unter bewerbung@kulturpersonal.de.

Im Rahmen des Auswahlverfahrens entstehende Reisekosten können leider nicht erstattet werden.

Durch die Abgabe Ihrer Bewerbung willigen Sie darin ein, dass wir Ihre personenbezogenen Daten in den Systemen der KOLK 17 gGmbH und von KULTURPERSONAL für dieses Bewerbungsverfahren speichern und verarbeiten. Ein Widerruf dieser Einwilligung ist jederzeit möglich.

Bei Rückfragen steht Ihnen Felicitas Fletcher unter der angegebenen E-Mail-Adresse (bewerbung@kulturpersonal.de) oder der Telefonnummer +49 201 822 89 160 zur Verfügung.

KOLK 17 gGmbH Figurentheater & Museum

Der Bramfelder Kulturladen e.V. (Brakula) sucht zum nächstmöglichen Termin mit 39 Wochenstunden, unbefristet eine neue Geschäftsführung (m,w,d).

Leitung, Koordination und visionäre Weiterentwicklung eines Stadtteilkulturzentrums in Hamburg: Gestaltung der Kultur- und Bildungsarbeit in Bramfeld, Verantwortung für Finanzen, Personal, Gebäudemanagement und Öffentlichkeitsarbeit, sowie lokale und regionale Vernetzung.

Qualifikation: (Fach-)Hochschulabschluss und Erfahrungen im Kulturbereich.

Wir bieten eine sinnstiftende, verantwortungsvolle und spannende Arbeit in einem kreativen Umfeld mit viel Raum für eigene Ideen. Wir freuen uns über Eigeninitiative und Spaß an der Arbeit. Die Arbeitszeit ist flexibel. Fachliche Weiterqualifikation fördern wir gerne.

Die Bezahlung erfolgt analog TVL 10.

Über uns

Der Bramfelder Kulturladen e.V. (BRAKULA) ist das erste und größte Stadtteilkulturzentrum im Nordosten Hamburgs. Beheimatet in einem 140 Jahre alten Bauernhaus mitten in Bramfeld steht der BRAKULA seit 40 Jahren für eine nicht kommerzielle, stadtteilbezogene Kultur- und Bildungsarbeit.

Als eines von 29 Stadtteilkulturzentren ist der BRAKULA ein wichtiger Bestandteil des kulturellen und sozialen Lebens in Hamburg und eine der wenigen Kultureinrichtungen im Bezirk Wandsbek.

Der BRAKULA bietet eine bunte Vielfalt von Veranstaltungen und engagiert sich im Rahmen von Projektarbeit für das gemeinsame künstlerische Erlebnis im Stadtteil.
Unser Spektrum an Kursangeboten und Workshops ist breit gefächert. Im Eingangsbereich lädt ein Bistro mit veganen Speisen zur Stärkung ein.

Der BRAKULA trägt Kultur in den Stadtteil, setzt Akzente und lebt von den Impulsen, die von den Menschen aus dem Stadtteil kommen.

Seit diesem Jahr gehört auch das denkmalgeschützte benachbarte Försterhaus zu unserem Ensemble, mit Mietern aus den Bereichen IT, Inklusion und Stadtteilgeschichte sowie einer großen Außenfläche, die Raum für diverse kulturelle und soziokulturelle Veranstaltungen bietet.

Der BRAKULA steht für eine selbstbewusste Stadtteilarbeit und ist Motor einer engen Zusammenarbeit mit Initiativen, Institutionen und Gremien vor Ort.

Ihre Aufgaben

Ihr Profil

Wir bieten

Gemeinsam mit unserem motivierten, aufgeschlossenen Team von sechs Teilzeitkräften, einer FSJ–Stelle, vielen Honorarkräften und Ehrenamtlichen, freuen wir uns mit Ihnen die Bildungs– und Kulturarbeit in Hamburg Bramfeld zu gestalten.

Gespräche zu Bewerbungen werden laufend geführt.

Ihre Bewerbung mit Lebenslauf und Nachweisen über Qualifikationen senden Sie bitte per E-Mail bis zum 15.12.2022 an: gerd.pannier@brakula.de

Bramfelder Kulturladen e.V., Bramfelder Chaussee 265, 22177 Hamburg

Brakula – Bramfelder Kulturladen e.V. – Kultur in Bramfeld