Zeitschrift SOZIOkultur
 
Die SOZIOkultur informiert über Prinzipien, Praxis und Perspektiven soziokultureller Arbeit. Zu Wort kommen sowohl Praktiker*innen aus der Soziokultur als auch Autor*innen aus (Kultur-) Politik und (Kultur-) Wissenschaft. Die Zeitschrift berichtet über Entwicklungen und Projekte in den einzelnen Bundesländern und in der Kulturpolitik auf Bundesebene und richtet ihren Blick regelmäßig auf europäische Entwicklungen.
 
Sie können die quartalsweise erscheinende Zeitschrift in der Online-Version hier kostenlos einsehen oder als gedruckte Broschüre zum Preis von 3,50 Euro beziehen. Das jährlich zum 1. Dezember kündbare Jahresabo kostet 18,30 Euro.
 
Vorschau auf die Ausgaben 4-2019 bis 4-2020  hier
 
 

 

Informationsdienst Soziokultur 03/01

Anmut sparet nicht noch Mühe
Soziokultur Ost
 
Die kulturellen Differenzen zwischen Ost- und West(deutschen), die Thema dieses Heftes sind, brauchen das Miteinander im Gespräch. Im Schwerpunktartikel versucht die Soziologin Uta Karstein, die „ostdeutsche“ Soziokultur aus ihren kulturellen Traditionen heraus zu erklären. In der Rubrik „Aus den Ländern“ kommen gleich vier ostdeutsche Bundesländer zu Wort. Einen ungewöhnlichen (West-)Zugang zum Thema, um die vermutlich bestehenden, aber verbandintern kaum thematisierten Unterschiede zwischen Soziokultur Ost und West anzureissen, wählte „Günner“. Und Franziska Lüdtke berichtet von zwei Möglichkeiten, die Kultur der oder des anderen jenseits der Oder zu erleben.

Informationsdienst Soziokultur 02/01

" ... ein leerer Stuhl auf die Synkope"
Anmerkungen über Soziokultur, Kapitalismus und Zeit

"Zeit und Soziokultur" ist das Schwerpunktthema dieses Heftes, dem wir uns auf verschiedenen Wegen zu nähern versuchen. So begegnen sich westdeutsche Gründerväter mit ostdeutschen Seiteneinsteigern (Thema), Newcomer (in persona) mit alten Hasen (in actio), das drohende Ende einer Vision von "Kultur für alle" (Aus den Ländern: Sachsen) und das Aufblitzen einer anderen (Nordrhein-Westfalen). Sich als einen institutionellen Rahmen, als einen Ort mit freien Räumen und Zeiten für die Versuche zu verstehen, die in subversiver Absicht gegen die kapitalistische Beschleunigungskultur einer humanen Zeitkultur Geltung verschaffen wollen, darin besteht aus Sicht des Leitartiklers die Perspektive von Soziokultur.

Informationsdienst Soziokultur 01/01

Kunst und Soziokultur: Moderne Zentren
 
Die erste Bundestagsrede des Kulturstaatsministers Nida-Rümelin seit seinem Amtsantritt galt der Soziokultur; was er sagte, lässt auf einiges Engagement für dieses Thema hoffen ...  Und er führte einen weiteren Aspekt in die Debatte ein: die Integration der avantgardistischen, der "zeitgenössischen, oft unbequemen Kunst", die die "notwendigen neuen inhaltlichen Impulse" in die "Bürgerschaft ... nirgendwo besser" aussenden kann "als in solchen soziokulturellen Zentren".

Wir haben uns von dieser - uns natürlich nicht neuen - Sichtweise anregen lassen, das vorliegende Heft dem Verhältnis von Kunst und Soziokultur zu widmen: Das Interview mit dem Staatsminister selbst und Beiträge von Dörte Mierau, Kerstin Hof, Matthias Dachwald und Wolfgang Renner beleuchten aus verschiedenen Perspektiven diesen Zusammenhang.

Informationsdienst Soziokultur 04/00

Willkommen in der Hybridgesellschaft

Das Verhältnis zwischen Hoch- und Off-Kultur ist der Themenschwerpunkt dieser Ausgabe. Seit langem ein Dauerthema in den kulturpolitischen Debatten, scheint sich ein neuer Brückenschlag abzuzeichnen. Während in der Politik (trotz der positiven Haltung der Bundesregierung) eher der Rückfall in alte Förder-Zeiten droht, als die Off-Kultur ihre gesellschaftliche Relevanz noch täglich neu begründen mußte, haben zum Beispiel die Deutsche Staatsoper und das Berliner Kunsthaus Tacheles am 31. Oktober 2000 in einer gemeinsamen Aktion demonstriert, dass sie sich nicht länger gegeneinander ausspielen lassen.
 
(Diese Ausgabe ist leider vergriffen.)