Zeitschrift SOZIOkultur
 
Die SOZIOkultur informiert über Prinzipien, Praxis und Perspektiven soziokultureller Arbeit. Zu Wort kommen sowohl Praktiker*innen aus der Soziokultur als auch Autor*innen aus (Kultur-) Politik und (Kultur-) Wissenschaft. Die Zeitschrift berichtet über Entwicklungen und Projekte in den einzelnen Bundesländern und in der Kulturpolitik auf Bundesebene und richtet ihren Blick regelmäßig auf europäische Entwicklungen.
 
Sie können die quartalsweise erscheinende Zeitschrift in der Online-Version hier kostenlos einsehen oder als gedruckte Broschüre zum Preis von 3,50 Euro beziehen. Das jährlich zum 1. Dezember kündbare Jahresabo kostet 18,30 Euro.
 
 

 

Zeitschrift "soziokultur" 02/09

Wirkungen

Soziokultur steht für ein vielfältiges und spartenübergreifendes Angebot, für Partizipation, für Werte und Haltungen. Dabei beabsichtigen und entfalten soziokulturelle Angebote und Aktivitäten ein breites Spektrum an Wirkungen. Anhand verschiedener Beispiele soll dieses Wirkungsgeflecht dargestellt werden.

(Diese Ausgabe ist leider vergriffen.)

Zeitschrift "soziokultur" 01/09

Wer macht warum Soziokultur?

Persönlichkeit und Kreativität, Idealismus und Engagement ihrer Akteure sind basics von Soziokultur. Gerade sie ermöglicht die Umsetzung eigener Ideen, neuer Aspekte und Zugänge im Feldversuch – und das nicht nur in künstlerischer Hinsicht. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren werden ProtagonistInnen und ihre Motivationen vorgestellt.

Informationsdienst Soziokultur 04/08

Soziokultur und Mainstream

Das Profil soziokultureller Arbeit, die sich ursprünglich als Alternative zur Hochkultur verstand, hat sich in den drei Jahrzehnten ihrer Geschichte gewandelt. Soziokulturelle Zentren sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Andererseits hat die Hochkultur Methoden der Soziokultur in ihre Praxis übernommen. Ist der soziokulturelle Ansatz inzwischen zum Mainstream geworden?

Informationsdienst Soziokultur 03/08

Tanz auf dem Vulkan (2)

Soziokulturelle Zentren und Initiativen stehen für eine große künstlerische wie kulturelle Vielfalt. Dabei findet die Kunst nicht nur auf, sondern auch hinter der Bühne statt. Denn auch die Finanzierung soziokultureller Einrichtungen muss angesichts des besonderen und komplexen Finanzierungsmixes als »Kunst« bezeichnet werden. Die beiden Ausgaben befassen sich mit dem Spagat zwischen den Anforderungen an eine nachhaltig wirkende Kulturpraxis, Eigenerwirtschaftungszwängen und dem Dschungel öffentlichen Zuwendungsrechts.

Informationsdienst Soziokultur 02/08

Tanz auf dem Vulkan (1)

Soziokulturelle Zentren und Initiativen stehen für eine große künstlerische wie kulturelle Vielfalt. Dabei findet die Kunst nicht nur auf, sondern auch hinter der Bühne statt. Denn auch die Finanzierung soziokultureller Einrichtungen muss angesichts des besonderen und komplexen Finanzierungsmixes als »Kunst« bezeichnet werden. Die beiden Ausgaben befassen sich mit dem Spagat zwischen den Anforderungen an eine nachhaltig wirkende Kulturpraxis, Eigenerwirtschaftungszwängen und dem Dschungel öffentlichen Zuwendungsrechts.

Informationsdienst Soziokultur 01/08

Film ab!

In vielen soziokulturellen Zentren wird ambitioniertes Kino gemacht. Das ist die eine Seite. Die andere: Im aktiven Umgang mit dem Genre Film erwerben Menschen jeden Alters Medien- und Sozialkompetenz. Wir zeigen zwei Seiten einer Medaille, die sich im soziokulturellen Alltag ergänzen.

Aus aktuellem Anlass beziehen verschiedene Seiten Stellung zum Abschlussbericht der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages "Kultur in Deutschland", vor allem im Hinblick auf die Handlungsempfehlungen zur Soziokultur.

READER mit dem Thementeil der Ausgabe

Informationsdienst Soziokultur 04/07

Herausforderung creative industries
 
Was verbindet designing for a better branding, knowlegde sharing in den virtual communities und free access für alle user – Begriffe aus dem Handbuch der creative industries – mit der soziokulturellen Arbeit vor Ort? Während für die deutsch-holländische Designerin, Künstlerin, Philosophin und Verfasserin des einleitenden Artikels creative industries nicht weniger zu sein scheint als der Ausdruck eines neuen Zeitalters, beschreiben die Praktiker neue Formen ihres konkreten Handelns, mal als Ergebnis kreativer Prozesse, mal, um sich selbst und ihren Projekten das (Über-) Leben zu sichern.

Warum dann dieses Heft? Weil sich wie meist ein zweiter Blick lohnt. Denn all die englischen Begriffe stehen genau betrachtet für Essentials der Soziokultur: freier Zugang für alle, demokratische Selbstorganisation in Gemeinschaften mit gleichen Interessen, eine partnerschaftliche Orientierung der Anbieter an den Interessen ihrer Nutzer und nicht zuletzt die Aufhebung der Trennung von Produzenten und Konsumenten, von Leben und Arbeiten. Für all das liefern die Projektberichte anschauliche Beispiele.

Informationsdienst Soziokultur 03/07

Musik

Mehr als vier Millionen Menschen besuchen pro Jahr die gut 27.000 Konzert-, Disco- und Tanzveranstaltungen in den rund 470 Einrichtungen unseres Verbandes. Hinzu kommen Kurse, Workshops, Bandproben und Festivals, bei denen Musik die Hauptrolle spielt. Grund genug, den Besonderheiten von Musik in soziokulturellen Zentren eine Ausgabe zu widmen. An konkreten Beispielen beleuchten wir verschiedene konzeptionelle Zugänge. Mit Susan Weinert porträtieren wir eine der weltbesten Jazz- und Weltmusikgitarristinnen (sic!). Sie bekennt sich ganz klar zu ihren Wurzeln in der Soziokultur. Christoph Waitz, kultur- und medienpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, unterstreicht die Bedeutung von soziokulturellen Zentren für die Musikförderung in Deutschland. Auch der Länderteil beinhaltet Beiträge zum Thema.

READER mit dem Thementeil der Ausgabe

Informationsdienst Soziokultur 02/07

Ja, aber ...
Bürgerschaftliches Engagement

Bürgerschaftliches Engagement - kurz BE - ist ein Recht und keine Pflicht. Daher dürfe der
Staat es auch "nicht als Ausfallsbürgen für leere Staatskassen mißbrauchen", so Ute Kumpf (MdB) in dieser Ausgabe. Soziokulturelle Arbeit ist ohne das bürgerschaftliche, freiwillige und unbezahlte Engagement vieler gar nicht denkbar. Als "durchgängiges Strukturprinzip" bezeichnet es daher auch Dorit Klüver im einleitenden Beitrag. Zugleich verweist sie darauf, dass BE kein Ersatz ist für bezahlte Arbeit. Im Gegenteil, um sich zu entfalten, braucht es professionelle Ermöglicher. Kulturzentren bieten den Engagierten Raum, Technik, PR und fachliche Anleitung. Selma Tuzlali befragt zwei Praktikerinnen über ihre Erfahrung mit dem "Ermöglichen". Thomas Röbke fordert von den Zentren, nicht beim Erreichten stehenzubleiben. Die Ausgabe versucht zu zeigen, wie vielfältig das Engagement selbst und auch die Sichtweisen darauf sind.

Informationsdienst Soziokultur 01/07

Stadtentwicklung

Dass Kultur wichtig ist für eine lebendige und lebenswerte Stadt, scheint heute breiter Konsens zu sein. Für die Soziokultur ist Stadt(teil)entwicklung ein Klassiker. Hinter der Inanspruchnahme des Intendanz-Begriffs für die Soziokultur steht jedoch ein neues Konzept, das eine aktuelle Antwort auf heutige Herausforderungen gibt. Kulturelle Intendanzen in der Stadt(teil)entwicklung, wie es die Zentren sind oder sein sollen, sollten Impulse setzen, Profile schärfen, professionell managen und sektorenübergreifend vernetzen, fordert Yvonne Fietz. Ihr Beitrag findet seine Entsprechung bei Peter Vermeulen. Den Bogen zwischen Stadtteil und Bundespolitik schlägt Monika Grütters am Beispiel Berlin, das Porträt des KASCH in Achim belegt die Relevanz auch für den ländlichen Raum. Der Pavillon aus Hannover steuert die ästhetische Komponente bei.