Studien

Das Praxisfeld Soziokultur ist auch ein Feld für Studium und Forschung. Wir möchten hier neben den Publikationen renommierter Autor/-innen auch die Arbeiten von Student/-innen der Kulturwissenschaften bereitstellen. Wenn Sie uns ergänzend eine Studie empfehlen können, freuen wir uns über einen entsprechenden Hinweis.  


 

mpfs - Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest

Studie zum Medienverhalten von Jugendlichen

JIM-Studie Titel

Will man Jugendliche für eine Mitgliedschaft im Verein beziehungsweise Verband oder für die aktive Mitarbeit gewinnen, muss man unter anderem wissen, wie man sie am besten erreichen kann. Dabei helfen Informationen zu ihrem Medienverhalten.

Alljährlich wird von der JIM*-Studie das Medienverhalten von Jugendlichen zwischen zwölf und 19 Jahren in Deutschland untersucht. Nun wurden die Ergebnisse für 2017 veröffentlicht.

European Network of Cultural Centres (ENCC) & Universität Aarhus & Kulturhusene i Danmark

RECcORD - Rethinking Cultural Centres in a European Dimension

Die RECcORD Studie führte der europäische Verband ENCC 2016 gemeinsam mit der Universität Aarhus und dem dänischen Landesverband "Kulturhusene i Danmark" durch, um die Partizipation durch Kultur in europäischen Kulturzentren zu untersuchen. Grundlage war der Projektansatz eine „Forschung durch Austausch“ zu ermöglichen sowie eine experimentelle Zusammenarbeit zwischen den Wissenschaftlern der Universität Aarhus und Kulturzentren in Europa zu realisieren.

Mag. Clemens Christl, Dr. Mag. Markus Griesser

„Unselbstständig | Selbstständig | Erwerbslos. Studie zu Problemen von Kunstschaffenden in der sozialen Absicherung aus juristischer und sozialwissenschaftlicher Sicht“

Studie Titel

Im Herbst 2017 ist die Studie „Unselbstständig | Selbstständig | Erwerbslos. Studie zu Problemen von Kunstschaffenden in der sozialen Absicherung aus juristischer und sozialwissenschaftlicher Sicht“ erschienen. Im Auftrag der Arbeiterkammer Wien wurde sie von Mag. Clemens Christl (Kulturrat Österreich), Dr. Mag. Markus Griesser (Universität Wien) verfasst.

Die Studie analysiert ausgehend von der aktuellen Rechtslage (und Durch­führungs­praxis) sowie unter Einbeziehung der kulturpolitischen Auseinandersetzung des Kulturrat Österreich Reibungs­punkte im Sozialsystem für Kunstschaffende. Sie stellt Probleme an den Kreuzungspunkten der verschiedenen Systemkomponenten anhand von Beispielen aus der Beratungspraxis der Interessengemeinschaften dar und zeigt vorhandene Lücken der sozialen Absicherung auf (ins­besondere bezogen auf Arbeitslosigkeit). Aus der eingehenden sozialrechtlichen Analyse werden mögliche Lösungsansätze – nicht nur – für Kunstschaffende abgeleitet.

Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration & Robert Bosch Stiftung

Studie des SVR-Forschungsbereichs: „Wie gelingt Integration? Asylsuchende über ihre Lebenslagen und Teilhabeperspektiven in Deutschland“

Seit 2015 hat kaum ein anderes Thema Deutschland so sehr bewegt wie die Aufnahme und gesellschaftliche Teilhabe von Flüchtlingen in Deutschland. Allzu häufig fehlt in öffentlichen Debatten jedoch die Sicht der Flüchtlinge selbst. Eine gemeinsame Studie des SVR-Forschungsbereichs und der Robert Bosch Stiftung stellt genau diese Perspektive ins Zentrum und leitet daraus politische Handlungsempfehlungen ab.

Rat für Kulturelle Bildung

Eltern/Kinder/Kulturelle Bildung. Horizont 2017

Eltern sehen Kulturelle Bildung als wichtige Grundlage für den Lebenserfolg ihrer Kinder an. Doch wie stark Mütter und Väter ihren Nachwuchs kulturell fördern, hängt wesentlich vom Bildungshintergrund und den finanziellen Verhältnissen der Eltern ab. Das sind die zentralen Ergebnisse der repräsentativen Studie „Eltern/Kinder/Kulturelle Bildung. Horizont 2017“, die das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) im Auftrag des Rates für Kulturelle Bildung durchgeführt hat.

Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V.

Aktuelle Förderstrukturen der freien Darstellenden Künste in Deutschland – Ergebnisse der Befragung von Kommunen und Ländern

Die Förderung von Institutionen und Projekten der freien Darstellenden Künste ist in den Kommunen und Ländern unterschiedlich stark ausgeprägt. Dabei ist festzustellen, dass die eingesetzten Instrumente der Förderung auf zum Teil sehr unterschiedlichen Philosophien basieren und demzufolge in den Details stark differieren. Das ‡führt dazu, dass die Instrumente nicht optimal miteinander verzahnt sind und daher Projektentwicklungen nicht ausreichend unterstützen.

Deutscher Kulturrat

Studie Frauen in Kultur und Medien - auch als E-Book kostenfrei im Netz

In der Studie wird für einen Zeitraum von über zwanzig Jahren untersucht, wie es um die Geschlechtergerechtigkeit im Kultur- und Medienbereich bestellt ist. Dabei wird sowohl die Ausbildungssituation, die Präsenz von Frauen in Führungsetagen von Kultureinrichtungen, die Partizipation von Frauen an der individuellen Künstlerinnen- und Künstlerförderung und anderes mehr über einen Zeitraum von 20 Jahren in den Blick genommen. Ein zentrales Ergebnis der Studie ist, dass trotz stärkerer Präsenz von Frauen in einigen Bereichen von Geschlechtergerechtigkeit nicht die Rede sein kann. Das gilt gleichermaßen für Kulturverbände.

Rat für Kulturelle Bildung

Studie: Städte/Geld/Kulturelle Bildung. Horizont 2016

Politisch hat Kulturelle Bildung in Deutschlands Kommunen nach wie vor Konjunktur, indes gibt es Luft nach oben bei der Umsetzung. Das ist das zentrale Ergebnis der Studie „Städte/Geld/Kulturelle Bildung. Horizont 2016“, die der Rat für Kulturelle Bildung in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag (DST) durch die Prognos AG im Sommer unter den 200 unmittelbaren Mitgliedsstädten des Deutschen Städtetages durchführen ließ. Zwar genießt Kulturelle Bildung knapp zehn Jahre nach der „Aachener Erklärung zur Bildungspolitik“ des Städtetages in mehr als drei Viertel seiner Mitgliedsstädte hohe Bedeutung. Eben diese Städte stufen ihr Budget für Kulturelle Bildung in Vergangenheit und Gegenwart wie auch die Zusammenarbeit mit Finanzierungspartnern in signifikanter Weise positiver ein als Städte, die Kulturelle Bildung weniger wichtig finden. Jedoch besteht Verbesserungsbedarf bei der Anwendung von Instrumenten und Prinzipien zur Koordinierung und Auswertung der Angebote Kultureller Bildung.

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung

Wertschöpfung in offenen Werkstätten: Eine empirische Erhebung kollaborativer Praktiken in Deutschland

Die vorliegende Studie rekonstruiert die sozialen, materiellen und ökonomischen Wirkungsprozesse in offenen Werkstätten in Deutschland auf Grundlage einer Befragung im Sommer 2015. Die starke Dynamik des Phänomens zeigt sich unter anderem daran, dass die meisten Antwortenden der offenen Werkstatt zwischen 2013 und 2015 beigetreten sind. Über die Hälfte hat ihre Werkstatt selbst mitbegründet. Die persönliche Motivation der Aktiven liegt weniger im ökonomischen Bereich als vielmehr in der Vermittlung von Wissen, dem praktischen Arbeiten und in einer gesellschaftlichen Transformation.

Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF)

Bildungsbericht 2016

Die Bestandsaufnahme des gesamten deutschen Bildungssystems liegt nun mit dem Bildungsbericht 2016 vor. Der alle zwei Jahre herausgegebene Bildungsbericht beleuchtet zudem jeweils ein ausgewähltes Schwerpunktthema. 2016 ist dies "Bildung und Migration". Als zentrales Ergebnis zeigt sich ein Trend zu mehr Bildung bei fortbestehender Ungleichheit auf.