Deutsche UNESCO-Kommission e.V., 2.8.2014

Zum Stand des Verhandlungsprozesses eines transatlantischen Investitions- und Handels-Abkommens zwischen der EU und den USA (TTIP)

Die Deutsche UNESCO-Kommission und ihre Gremien befassen sich seit Anfang 2013 mit diesem Verhandlungsprozess zur Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft, der jetzt in die zweite Phase geht, begleitet von breiter, vorwiegend kritischer öffentlicher Debatte. Für die Substanz und Akzeptanz einer möglichen künftigen TTIP ist diese zweite Verhandlungsphase bis Ende 2015 entscheidend. An konkreten Formulierungen im Vertragstext wird sich die potenzielle Nützlichkeit oder Schädlichkeit des Übereinkommens festmachen.

Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V., 1.7.2014

SOZIOkultur 2-2014 zum Thema "Woher? Wohin?" erschienen

2014, ein Jahr voller Jubiläen und Gedenktage: Geschichte hat Konjunktur. Und in vielen Projekten, auch der „Hochkultur“, ist der Umgang mit ihr soziokulturell geprägt – durch Aktivierung, Teilhabe, niedrigschwelligen Zugang, künstlerische Interventionen … Die neue SOZIOkultur zeigt anhand einer Fülle von Beispielen, wie sich aktuelle Geschichts- und Erinnerungsarbeit nach soziokulturellen Prinzipien gestaltet.

Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V., 1.7.2014

Deutscher Kulturrat unterstützt Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA

Logo Deutscher Kulturrat

Der Deutsche Kulturrat, Spitzenverband der Bundeskulturverbände, unterstützt die geplante Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA. Mit der Bürgerinitiative sind die Forderungen nach Aufhebung des Verhandlungsmandats für TTIP verbunden. Momentan bereitet das Bündnis TTIPunfairhandelbar die Europäische Bürgerinitiative (EBI) gegen die geplanten TTIP- und CETA-Abkommen vor. Ziel der EBI ist es, die EU-Kommission zu einem Rechtsakt aufzufordern und eine Anhörung im Europäischen Parlament zu erzwingen.  

Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V., 18.6.2014

“BKM–Preis für Kulturelle Bildung 2014“ an Theater Lindenhof, Melchingen

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Am 17.6.2014 hat Kulturstaatsministerin Monika Grütters auf einer Festveranstaltung im Schloss Genshagen bei Berlin drei beispielgebende Modellprojekte mit dem “BKM-Preis für Kulturelle Bildung 2014“ ausgezeichnet, unter ihnen die Inszenierung „Ein Dorf im Widerstand“ des Theaters Lindenhof, Melchingen, eines Mitgliedszentrums der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), 21.5.2014

Kulturstaatsministerin Grütters: Freihandelsabkommen zwischen EU und USA muss kulturelle Vielfalt schützen

Kulturstaatsministerin Monika Grütters erklärte bei dem 54. Akademie Gespräch zum Thema “Verteidigt die Kultur! Das Freihandelsabkommen“ in der Akademie der Künste: „Die Bundesregierung strebt den Abschluss einer transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft an, die viele Chancen diesseits und jenseits des Atlantiks eröffnen kann. Wir treten jedoch neuen Liberalisierungsverpflichtungen im Bereich der Kultur entgegen, weil wir hier Sorge haben, dass anderenfalls unsere einzigartige kulturelle Vielfalt auf dem Spiel stünde. Deutschland ist nicht ohne Grund dem UNESCO-Übereinkommen zum Schutz der kulturellen Vielfalt 2007 beigetreten. Das war unser Bekenntnis zur besonderen Schutzbedürftigkeit des Kultur- und Medienbereichs. In den Verhandlungen zu diesem Freihandelsabkommen muss das erneut zum Ausdruck kommen. Deshalb setzen wir uns für eine Generalklausel zum Schutz der Kultur innerhalb des Verhandlungsmandates ein - genau so wie die USA sie für Belange ihrer nationalen Sicherheit bereits durchgesetzt haben.“

European cultural networks, 29.4.2014

European elections. Go vote! Bring a friend.

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European cultural networks launch campaign "Go vote! Bring a friend." for the European elections
Here's a very simple message European cultural networks and organisations want to circulate to encourage citizens to use their right to vote and influence the future of Europe. All of them are concerned by the high rates of abstention during European elections and the recent rise of extremism across Europe.

Kulturbüro Rheinland-Pfalz, 15.4.2014

Neu: deutsch-französischer Freiwilligendienst Kultur

Viele junge Menschen träumen davon, nach ihrem Schulabschluss für ein Jahr ins Ausland zu gehen, um Land und Leute kennenzulernen und Abstand von der Schule und vom Lernen zu gewinnen. Aber einfach so 365 Tage in einem anderen Land nichts tun, ist für viele nicht das Richtige. Daher hat das Kulturbüro Rheinland-Pfalz den deutsch-französischen Freiwilligendienst Kultur ins Leben gerufen.

Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V., 2.4.2014

SOZIOkultur 1-2014 zum Thema "Voll das Engagement" erschienen

„Voll das Engagement“ – so der Titel der neuen Ausgabe der Zeitschrift SOZIOkultur. Ohne viele Worte stellen Freiwillige im Sozialen Jahr Kultur und Auszubildende in soziokulturellen Zentren ihre Sicht auf die Soziokultur dar: in Grafiken, Collagen und Comics, leicht und luftig, beschwingt und bunt. Gerade junge Leute finden in der Soziokultur Perspektiven und Tätigkeitsfelder.

Kultusministerium Sachsen-Anhalt, 25.2.2014

Landeskulturkonzept 2025

Das Kultusministerium Sachsen-Anhalt hat am 24.02.2014 das "Landeskulturkonzept 2025" veröffentlicht. Es nimmt die Spannung zwischen Erbe und Gegenwart, Freiheit der Kunst und gesellschaftlichen Anforderungen an die Kulturpolitik auf und benennt landespolitische Schwerpunkte und Prioritäten für die Kulturentwicklung der nächsten Jahre.

Deutscher Städtetag, 25.2.2014

Positionspapier zum Standortfaktor Kultur

Die Diskussion in den Städten über den Stellenwert und die Bedeutung von Kunst, Kultur und kultureller Infrastruktur für die Standortentwicklung ist nicht neu. Vor allem im Kontext der regelmäßig wiederkehrenden Haushaltskrisen werden Aufgaben und Ziele öffentlicher Kulturförderung immer wieder kritisch hinterfragt. Dies erscheint grundsätzlich legitim, muss der Einsatz öffentlicher Mittel in einem demokratischen Staatswesen immer wieder begründet und legitimiert werden. Der Hauptausschuss des Deutschen Städtetages hat sich mit damit zusammenhängenden Fragen in den beiden letzten Jahren beschäftigt und am 07.11.2013 in Berlin das Positionspapier „Standortfaktor Kultur“ beschlossen.