Deutscher Kulturrat, Bundesvereinigung & andere, 22.4.2015

Aufruf zur Beteiligung am Aktionstag des Deutschen Kulturrats "Tag gegen TTIP" am 21. Mai 2015

„Für eine Handelspolitik im Interesse der Menschen und der Umwelt“ übt ein breites Bündnis aus Verbänden als „Initiativgruppe für verantwortungsvolle Handelspolitik“ in einem gemeinsamen Positionspapier Kritik am Freihandelsabkommen TTIP.
Zur Initiativgruppe gehören: Die Akademie der Künste, der Deutsche Kulturrat, der Deutsche Gewerkschaftsbund, die IG Metall und Verdi, der Verbraucherzentrale Bundesverband, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), der Deutsche Naturschutzring (DNR), Transparency Deutschland und der Paritätische Gesamtverband. Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren schließt sich dem Aufruf „Für eine Handelspolitik im Interesse der Menschen und der Umwelt“ an und spricht sich entschieden gegen ein transatlantisches Handels- und Investitions-Ab­kom­men auf Kosten von Demokratie und Rechtsstaat, Umwelt-, Arbeits- und Sozial­standards, Subsidiarität und kultureller Vielfalt aus. Die bestehenden Rahmenregelungen und Förderinstrumente auf europäischer und nationaler Ebene für Kultur und Medien müssen weiterentwickelt und nicht reduziert werden.

Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren, 8.4.2015

"Unbezahlbar?" - Zeitschrift SOZIOkultur 1-2015 zum Thema Entlohnung erschienen

Ein Arbeitsplatz in der Soziokultur: hoher Zufriedenheitsfaktor oder drohender Burnout? Nach der Entlohnung der Mitarbeiter/-innen fragt die aktuelle Ausgabe der SOZIOkultur. Ein Thema von besonderer Brisanz, gerade im Hinblick auf den auch in der Soziokultur anstehenden Generationswechsel. Gut ausgebildeter Nachwuchs will wissen: Ein Job in einem soziokulturellen Zentrum – lohnt das?

Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V., 8.4.2015

Stellenausschreibungen für das Programm „∑tART – Jugendkultur in Griechenland“

Ab Mai 2015 plant die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung und dem Goethe-Institut Thessaloniki das Programm „∑tART – Jugendkultur in Griechenland“ durchzuführen. Dafür schreibt die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. die Stelle der Projektkoordination aus. Auch die Stellen der Projektleitung und der Projektassistenz sind zu besetzen und werden vom Goethe-Institut Thessaloniki ausgeschrieben.

Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur Thüringen, 2.4.2015

Soziokultur stellt neue Vizepräsidentin des Thüringer Kulturrats - Petra Rottschalk will freier Szene mehr Gehör verschaffen

Am vergangenen Freitag, den 27. März 2015, wählte der Thüringer Kulturrat, der Zusammenschluss der kulturellen Fachverbände Thüringens, auf seiner Mitgliederversammlung ein neues Präsidium. Neben Prof. Dr. Eckart Lange vom Landesmusikrat Thüringen und Dr. Lutz Unbehaun vom Thüringer Museumsverband wurde Petra Rottschalk von der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur Thüringen als neue Vizepräsidentin des Kulturrats gewählt.   

In ihrer Antrittsrede formulierte Rottschalk, dass sie in ihrer neuen Funktion speziell auf die Bedingungen der freien Szene in Thüringen aufmerksam machen möchte. Die freie Szene sei immer wieder von prekären Arbeitsverhältnissen und kurzen Förderzeiträumen betroffen, obwohl sie einen wichtigen Bestandteil der Thüringer Kulturlandschaft darstelle, dem auch Gehör verschafft werden sollte.

Stiftung Niedersachsen, 24.3.2015

"Handbuch Soziokultur" erschienen

Mit 54 Beiträgen auf über 400 Seiten ist das Handbuch Soziokultur das bundesweit erste Standardwerk zur Soziokultur. Es enthält eine Vielzahl von Projektbeschreibungen innovativer Modellprojekte aus Stadt und Land sowie aus allen Sparten. Die Darstellungen der Projekte sind prozessorientiert und laden zum Nachahmen ein. Dazu kommen aktuelle Themen, die in Bezug auf die Soziokultur diskutiert werden sowie kulturpolitische Einordnungen (Interkultur, Wirkungsweisen, Qualität und Evaluation, Ehrenamt, Audience Development etc.).

Fonds Soziokultur e.V., 24.3.2015

„Innovationspreis Soziokultur“ wird übergeben

Zum sechsten Mal hat der Fonds Soziokultur den „Innovationspreis Soziokultur“ als Anreiz zur Entwicklung von beispielhaften Initiativen und Projektideen ausgelobt. »Inklusion« - so lautete diesmal die thematische Vorgabe für die Projektträger. Menschen mit und ohne Handicap durch die Kunst zusammen zu bringen und mit originellen Entwürfen die Bedeutung von kultureller Teilhabe in unserer Gesellschaft in den Blick zu nehmen – das war das Anliegen von Projekten aus dem gesamten Bundesgebiet, die für den Wettbewerb um den »Innovationspreis Soziokultur« nominiert worden sind.

Pressestelle BKM, 10.3.2015

Nominierungen für den Preis Kulturelle Bildung 2015 der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Kulturstaatsministerin Monika Grütters gab am 6. März 2015 die Nominierungen für den BKM-Preis Kulturelle Bildung 2015 bekannt. Eine Fachjury hatte zuvor im Februar 2015 die zehn bemerkenswertesten Vorhaben aus rund 100 Vorschlägen ausgewählt. Die Preisverleihung findet am 2. Juni 2015 in der Stiftung Genshagen statt. Dort werden auf einer feierlichen Veranstaltung die Preisträger 2015 ausgezeichnet. Monika Grütters: „Der sehr abstrakte, etwas unsinnliche Begriff der ‚Kulturellen Bildung‘ wird sofort mit Leben erfüllt, wenn man sich anschaut, welche fantastischen Projekte in diesem Jahr für unseren Preis nominiert worden sind.

Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und Soziokulturellen Zentren Baden-Württemberg e.V. , 24.2.2015

„Soziokulturelle Zentren sind ein starkes Element in der Bürgergesellschaft“ Kunstministerin Theresia Bauer betont die wichtige Rolle der freien Kulturhäuser in Kunst und Gesellschaft.

„Soziokulturelle Zentren sind hochmoderne Einrichtungen und ein starkes Element in der Bürgergesellschaft.“ Dies war das Fazit, das Kunstministerin Theresia Bauer am vergangenen Mittwoch am Ende eines spannenden Gespräches über die heutige Rolle der Soziokulturellen Zentren zog. Die Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg e.V. (LAKS BW e.V) hatte Theresia Bauer sowie die Kulturwissenschaftlerin Caroline Robertson-von Trotha (KIT), die Mannheimer Kulturamtsleiterin Sabine Schirra, den Kabarettisten Stefan Waghubinger und die LAKS-Vertreterin Laila Koller ins Kulturzentrum Merlin nach Stuttgart geladen. Moderiert von der Journalistin Adrienne Braun, diskutierten sie über die Funktion von Soziokulturellen Zentren als Seismographen der Gesellschaft.

Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren Nordrhein-Westfalen (LAG NW) , 10.2.2015

Zukunftskongress Soziokultur 2015

Die Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren Nordrhein-Westfalen (LAG NW) veranstaltet am 5. und 6. März im Kulturzentrum zakk in Düsseldorf den „Zukunftskongress Soziokultur - Vorwärts und wohin!“ Dort werden die Aktiven der Soziokultur in NRW mit prominenten Referenten neue Perspektiven für die Einrichtungen und Projekte sowie ihre Förderer erörtern. Unter anderem sind dabei der Schriftsteller Feridun Zaimoglu, der Staatssekretär im NRW-Kulturministerium, Bernd Neuendorf, und der international tätige Theatermacher Florian Malzacher.

Dr. Christoph Mager, Institut für Geographie und Geoökologie, Karlsruher Institut für Technologie, 10.2.2015

Alternative kulturelle Einrichtungen in deutschen Städten und Gemeinden. Ein Beitrag zur Kritik ökonomischer Perspektiven auf Kreativräume

Mit der umfassenden Bestandsaufnahme im Enquetebericht des Deutschen Bundestages „Kultur in Deutschland“ von 2007 rücken neben öffentlichen und privatwirtschaftlichen Infrastrukturen auch zunehmend alternative Einrichtungen des zivilgesellschaftlichen Kultursektors in das Blickfeld von Kulturpolitik, Raumplanung und Kreativwirtschaft. Der Beitrag von Dr. Christoph Mager argumentiert am Beispiel der materiellen und diskursiven Entwicklungen soziokultureller Zentren seit den 1960er Jahren, dass kultur- und kreativwirtschaftliche Perspektiven zentrale Dimensionen kultureller Infrastrukturen systematisch ausblenden. Unter anderem unterschätzt ein bevorzugt innerstädtischer Fokus die Rolle von Kultureinrichtungen im suburbanen Raum und auf dem Lande, deren zivilgesellschaftliche Formen dort wichtige und die oftmals einzigen Ankerpunkte für kreative Praktiken darstellen.