Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V., 20.4.2016

Tagung "Mehr als willkommen! Kulturarbeit mit, für und von Geflüchtete(n)"

Die Kulturarbeit mit, für und von Geflüchtete(n) fordert soziokulturelle Zentren und Initiativen trotz ihrer Expertise und langjährigen Erfahrung mit interkultureller Arbeit in besonderem Maße. Engagement und Unterstützung stehen unter dem destabilisierenden Einfluss von rechtlichen Bestimmungen, Fremdenhass in der Gesellschaft und fehlenden Strukturen für die Grundversorgung der ständig wachsenden Zahl von asylsuchenden Männern, Frauen und Kindern. Die Tagung will Akteur/-innen aus der Soziokultur und der kulturellen (Bildungs-) Arbeit zusammenführen, Praxiserfahrungen und Handlungsempfehlungen zusammentragen und mit der Bundespolitik ins Gespräch kommen.

Deutscher Kulturrat, 13.4.2016

TTIP & CETA stoppen! - Demonstration 23. April in Hannover

Eine Viertelmillion Menschen hat bereits am 10. Oktober 2015 in Berlin gegen TTIP & CETA und für einen gerechten Welthandel demonstriert. Jetzt geht der Protest weiter: Eine Initiative aus dem Trägerkreis der Oktober-Demonstration, zu dem auch der Deutsche Kulturrat gehört, ruft zur Demonstration am 23. April 2016 vor der Eröffnung der Hannover-Messe auf. Das Motto: Obama und Merkel kommen: TTIP & CETA stoppen! – Für einen gerechten Welthandel! 

Kulturstaatsministerin Grütters, 12.4.2016

Sonderpreis für kulturelle Projekte mit Geflüchteten – Nominierte stehen fest

Die Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat die Nominierten für den neuen Sonderpreis für Projekte zur kulturellen Teilhabe geflüchteter Menschen bekannt gegeben. Aus mehr als 150 Vorschlägen hat eine Fachjury zehn Ideen ausgewählt, die Künstler und Kreative aus ganz Deutschland umgesetzt haben.

Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V., 7.4.2016

Aufruf zur Beteiligung an der Aktionswoche der Initiative "Kultur öffnet Welten!"

Die bundesweite Initiative „Kultur öffnet Welten“ macht sichtbar, wie Kulturschaffende und Institutionen sich für kulturelle Teilhabe engagieren. Beteiligen können sich Kultureinrichtungen sowie Künstler/-innen, die sich durch ihr Programm zu den Zielen der UNESCO-Konvention für kulturelle Vielfalt bekennen und deren Vorhaben einen Bezug zur kulturellen Vielfalt aufweist. „Kultur öffnet Welten“ macht sichtbar, wie Kulturschaffende und Institutionen kulturelle Teilhabe ermöglichen.

Deutscher Kulturrat, 7.4.2016

Kultur macht stark: Wanka kündigt Fortsetzung an

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, freut sich, dass Bundesbildungsministerin Johanna Wanka bei der ersten bundesweiten Tagung des Programms "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" die Fortsetzung des Programms angekündigt hat. Besonders freut den Deutschen Kulturrat, dass weiterhin mit Verbänden und Initiativen als Programmpartnern zusammengearbeitet werden soll.

Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V., 5.4.2016

SOZIOkultur 1-2016 zum Thema "Fluchtpunkte. Kulturarbeit mit Geflüchteten" erschienen

Soziokulturelle Zentren sind geradezu prädestiniert für Integrationsaufgaben, meint Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates. Ihr bürgerschaftliches Engagement, ihre Verortung im Sozialraum und ihre jahrelange Praxis und Erfahrung in der interkulturellen Arbeit machen sie zu hervorragenden Brückenbauern, damit sich Geflüchtete in der neuen Gesellschaft zurechtfinden. Über geschlagene Brücken, tragende Pfeiler und Akteure und Zentren als Brückenbauer berichtet die neue Ausgabe der SOZIOkultur.

Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst , 23.3.2016

Hessen startet deutschlandweit einmalige Modellförderung für Soziokultur: Fördergelder für Soziokultur auf 700.000 Euro verdoppelt

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein hat heute gemeinsam mit den Vertreten der Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und soziokulturellen Zentren in Hessen e.V. (LAKS) das deutschlandweit einmalige Modellprojekt für die Förderung der Soziokultur im Land gestartet. Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Ich freue mich sehr, dass wir die LAKS als Partner für unser Modellprojekt gewinnen konnten. Gemeinsam haben wir ein zeitgemäßes und zukunftsweisendes Pilotprojekt mit bundesweiter Vorbildfunktion entwickelt. Unser Ziel ist es, die Landesförderung effektiv und mit größerer Nähe zu den Kulturakteuren vor Ort einzusetzen.

Deutscher Kulturrat, 17.3.2016

Vorstand des Deutschen Kulturrates wiedergewählt

Der Sprecherrat des Deutschen Kulturrates, des Spitzenverbands der Bundeskulturverbände, hat gestern den Vorstand des Deutschen Kulturrates wiedergewählt. Der Cellist, Dirigent und Generalsekretär des Deutschen Musikrates Prof. Christian Höppner wurde als Präsident des Deutschen Kulturrates einstimmig wiedergewählt. Ebenso wurden die beiden Vizepräsidenten, Andreas Kämpf, Leiter des Kulturzentrums GEMS in Singen und die Schriftstellerin Regine Möbius, in ihren Ämtern bestätigt.

Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V., 7.3.2016

Projekt „Fluchtpunkte“ der ACC Galerie Weimar für BKM-Preis Kulturelle Bildung nominiert

Staatsministerin Prof. Monika Grütters, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), gab Anfang März die Nominierungen für den BKM-Preis Kulturelle Bildung 2016 bekannt. Eine Fachjury hatte die zehn bemerkenswertesten Vorhaben aus rund 100 Vorschlägen ausgewählt. Eines von ihnen ist das Projekt „Fluchtpunkte“ der ACC Galerie Weimar e.V., das von der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. vorgeschlagen wurde. In dem Projekt bewarben sich Weimarer Bürger/-innen als Kuratoren einer Ausstellung, in der sie ihre brennendsten Fragen thematisieren konnten. Vier von ihnen setzten sich anschließend mit den Themen "Flucht und Migration in Weimar, Deutschland und der Welt" auseinander. Es entstand eine Ausstellung, die auf großes Interesse des städtischen Publikums stieß.

Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V., 4.2.2016

Vorschläge der Bundesvereinigung für den BKM-Sonderpreis für kulturelle Projekte mit geflüchteten Menschen

Die Kulturstaatsministerin hat einen Sonderpreis ausgelobt, mit dem herausragende künstlerische Projekte kultureller Integration ausgezeichnet werden sollen. Denn, so Staatsministerin Grütters: „Die in Deutschland Zuflucht suchenden Menschen brauchen sicherlich zuerst ein Dach über dem Kopf, sie benötigen warme Kleidung und Essen. Damit ist es jedoch nicht getan. Auf dem schwierigen Weg von hilfsbedürftigen Gästen zu engagierten Mitbürgern müssen sie so schnell wie möglich die vielfältige Kultur unseres Landes kennenlernen und sich aktiv mit ihr auseinandersetzen. Kulturelle Teilhabe ist essentiell, wenn es darum geht, dass Neuankömmlinge ihre Umgebung verstehen und dass sie verstanden werden.“