Neues von der Bundesebene, 28.4.2010

Freiwilliges Engagement in Deutschland im Trend

Im Sommer erscheint der 3. Freiwilligen-Survey

Am 21. April präsentierte Dr. Thomas Gensicke im Auftrag des Bundesfamilienministeriums im Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement des Deutschen Bundestages vorab erste Schlaglichter zum nunmehr 3. Freiwilligen-Survey. Nachdem Ergebnisse aus 1999, 2004 und 2009 vorliegen, lassen sich neben den aktuellen Zahlen interessante Zeitreihen abbilden. Die Studie besteht aus Stichproben, repräsentativ deutschlandweit und jeweils für die Bundesländer, so dass sich auch regionale Unterschiede ablesen lassen. Neu ist, dass es zwei Kommunalstudien geben wird; für den Landkreis Offenburg und die Stadt Augsburg. Ebenfalls wird der Umfang der Erhebung (insgesamt 20.000 Befragte) für Zielgruppenstudien (Frauen, Jugendliche etc.) und eine spezielle Auswertung für Ostdeutschland genutzt werden.

Die Nürnberger Soziokultur im Fokus der Stadtstatistik, 22.4.2010

Gezählte und befragte KulturnutzerInnen

Kundenbefragungen gibt es viele – auch in der Soziokultur. Aber die Chance etwas über diejenigen zu erfahren, die nicht kommen, ist seltener. Eine repräsentative Umfrage des Amtes für Stadtforschung und Statistik der Stadt Nürnberg hat den Kulturnutzer und Abstinenzler befragt und gute Argumente für die Arbeit der Einrichtungen gebracht. Die Umfrage bestätigt, dass die Soziokultur in Nürnberg ein Ort der Integration verschiedener Altersgruppen, sozialer Schichten und Nationalitäten ist.

BKM-Preis Kulturelle Bildung 2010, 14.4.2010

Drei Nominierungen der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e. V.

Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann, hat zum zweiten Mal einen Förderpreis für modellhafte Projekte im Bereich der Kulturellen Bildung ausgeschrieben. Konkret geht es dabei um die Umsetzung des übergreifenden kulturpolitischen Ziels, „gemeinsam mit den Ländern den Zugang zu kulturellen Angeboten unabhängig von finanzieller Lage und sozialer Herkunft“ zu erleichtern.

Berlin, 29. März 2010, 9.4.2010

Sonderregelung sichert FSJ Kultur

logo fsj kultur

Eine Sonderregelung in Form einer Erhöhung der Förderpauschale konnte die drohenden Einschnitte in das Platzangebot des FSJ Kultur abwenden. Mit dieser Regelung reagierte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) auf die Forderungen der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) e.V., bundeszentraler Träger im FSJ Kultur, diesen Jugendfreiwilligendienst zu sichern, die Spezifik des kulturelles Feldes als nicht refinanzierten Einsatzbereich anzuerkennen und die nötigen Fördermittel bereitzustellen.

aus dem Landesverband NRW, 29.3.2010

Kulturszene Ungarns zu Gast in NRW

Zum 10. Mal koordiniert das Kultursekretariat Wuppertal diese europäische Begegnungsreihe. Insgesamt gibt es vom 12. April bis zum Sommer 187 Veranstaltungen aus den Bereichen Musik, Theater, Tanz, Literatur, Film und bildender Kunst. Kulturstaatssekretär Grosse-Brockhoff betonte bei der Programmvorstellung vor allem die Beteiligung der freien Kulturszene, die viel schneller und flexibler auf aktuelle Entwicklungen reagiere und die lebendige Entwicklung zeitgenössischer ungarischer Kultur auf hohem künstlerischem Niveau darstelle.

Bundesweite Tagung "Zukunft Soziokultur?!", 16.3.2010

Werkstatt-Tagung für junge ArbeiterInnen in der Soziokultur - für alle unter 30!

Soziokultur ist im Wandel. Die Gründerväter und -mütter der Soziokultur gehen in Rente (?), Zentren altern mit ihren Machern, die Soziokultur wird links und rechts überholt: von Kommunen und Kommerziellen, die das weiterführen, was die Soziokultur einst salonfähig gemacht hat. Und was denkt der Nachwuchs über Soziokultur heute? Wir wollen mit den "Nicht- Gründungsvätern/müttern" den Begriff der Soziokultur diskutieren. Hat dieser sich wirklich nicht durchgesetzt? Was ist Soziokultur heute?

Pressemitteilung der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung, 15.3.2010

FSJ Kultur in Existenz bedroht

Zivildienstreform bringt massive Einschnitte für kulturelles Engagement
Berlin, 12. März 2010. Die Bundesregierung plant, die Förderung des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) für anerkannte Kriegsdienstverweigerer aus Mitteln des Bundesamts für Zivildienst (BAZ) zu streichen. Diese Mittel haben maßgeblich den Ausbau des FSJ Kultur auf heute über 1.000 Plätze finanziert. Zwar formulierten CDU und FDP in der Koalitionsvereinbarung die Absicht, die Angebote im FSJ Kultur ausweiten zu wollen, die bekannt gewordenen Pläne des Bundesjugendministeriums (BMFSFJ) bedrohen jedoch den Freiwilligendienst, der in diesem Jahr in seinen zehnten Jahrgang startet, in seiner Existenz.

Neues von der Bundesebene, 26.2.2010

Wer die Kultur retten will, muss die kommunalen Finanzen retten.

Mit diesem Ausspruch des Vertreters des Deutschen Städtetages, Klaus Hebborn, zeigten sich alle Anwesenden im Fachgespräch des Kulturausschusses des Deutschen Bundestages am 24. Februar 2010 einverstanden. Wie hier aber geholfen werden kann und vor allem schnell, daran schieden sich die Geister. Dass es schwierig um die Kultur in Deutschland steht ist leider nichts Neues. Das wurde auch in diesem Fachgespräch wieder dramatisch klar. Die Stadt Essen gibt jeden Tag 1 Million Euro mehr aus, als sie einnimmt.

Neues aus dem Landesverband Nordrhein-Westfalen, 17.2.2010

Aufruf der OberbürgermeisterInnen, BürgermeisterInnen, KämmererInnen, KulturdezernentInnen und KommunalpolitikerInnen sowie der Kulturschaffenden: Wir machen den Scheiß nicht mehr mit!

Die Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren (LAG NW), der Zusammenschluss von 66 Soziokulturellen Zentren und Initiativen in freier Trägerschaft in Nordrhein-Westfalen (von Jülich bis Emsdetten und von Siegen bis Minden) hat einen Aufruf gestartet und bittet um Kenntnisnahme und Unterstützung.

GeschäftsführerIn ab 1. Mai 2010 oder später gesucht Hamburg STADTKULTUR HAMBURG e.V. 28. Februar 2010