20.9.2012

"Jugend ins Zentrum!" wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" gefördert

Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. erhält für die Realisierung des Konzeptes „Jugend ins Zentrum!“ Fördermittel vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms „Kultur macht stark! Bündnisse für Bildung“. 163 bundesweit tätige Verbände und Initiativen der außerschulischen Bildung hatten sich bei „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ um Fördermittel beworben. Am 20.9.12 gab Bundesministerin Annette Schavan in Berlin die 35 Gewinner bekannt. Sie erhalten in den kommenden fünf Jahren insgesamt bis zu 230 Millionen Euro.
 
"Ich gratuliere allen Verbänden und Initiativen, die heute für eine Förderung ausgewählt worden sind. Gute Bildung ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Deshalb freue ich mich ganz besonders über die hohe Qualität der eingereichten Konzepte. Sie zeigen, dass gute Bildung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden wird, bei der wir alle an einem Strang ziehen." erklärte Frau Bundesministerin Prof. Dr. Annette Schavan.
 
Soziokulturelle Zentren und Initiativen rücken mit „Jugend ins Zentrum!“ bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche wortwörtlich ins Zentrum: Als kompetente Bündnispartner bieten sie Räume, Equipment, Personal und kreatives Know-how, um die Jugendlichen und ihre Themen im Rahmen kultureller Workshops und Produktionen bedarfsorientiert in kontinuierliche Bildungsprozesse einzubinden und sie dabei zu unterstützen, ihre künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten zu erproben, zu erweitern und gezielt für die Gestaltung ihrer Lebenswelt einzusetzen. Die niedrigschwelligen und nichtkommerziellen Angebote regen zur kreativen Eigentätigkeit an und vermitteln zwischen professionellen Kunstproduktionen und selbst organisiertem künstlerisch-kulturellen Schaffen. Sie knüpfen an die Interessen junger Menschen an, werden von ihnen mitbestimmt und gestaltet. Oberste Zielstellung ist hierbei die Befähigung zu Selbstbestimmung, gesellschaftlicher Mitverantwortung und sozialem Engagement. Die Vielfalt der Bildungsaktivitäten reicht von westdeutscher Großstadt bis zum ländlichen ostdeutschen Raum, vom Brückenschlag historischer Bildung bis zum Alltag der Jugendlichen, von der interkulturellen bis intergenerativen Zusammensetzung der Gruppen.
 
Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. ist mit ihren fast 500 Mitgliedseinrichtungen aktiv, um für alle Mitglieder der Gesellschaft gleiche Bildungschancen zu ermöglichen. Lokale und regionale Bündnisse mit thematischen Schwerpunkten sind seit langem eine erfolgreiche Methode. Soziokulturelle Zentren sind dafür mit Institutionen und Initiativen aus dem Kultur-, Bildungs- und Sozialbereich vernetzt.
 
Übersicht der erfolgreichen Konzepte hier.
 
Ellen Ahbe, Geschäftsführerin der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.