Newsletter der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.: Oktober 2012
Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.
 

Oktober 2012

Liebe Freundinnen und Freunde der Soziokultur, liebe Kolleginnen und Kollegen,

unser Leitbild wurde um den Aspekt der interkulturellen Arbeit in der Soziokultur ergänzt und wir haben in der Breite tragfähige Maßnahmen für die strukturelle Verankerung dieses Themas in unseren Mitgliedseinrichtungen entwickelt. In Kürze werden wir dazu in einer Zentren-Rundmail näher informieren und zur Beteiligung einladen.

Auch haben wir grundlegende Fragen für die Realisierung des Konzeptes "Jugend ins Zentrum!" im Rahmen des Programms "Bündnisse für Bildung" des BMBF geklärt. Die Landesverbände können somit ab sofort beratend zur Seite stehen. Nähere Informationen zur dieser Ausschreibung gibt es ab Dezember auf www.soziokultur.de

Erfreulicherweise sind soziokulturelle Zentren auch bei anderen Verbänden und Initiativen willkommene Kooperationspartner. Alle erfolgreichen Konzepte können auf  www.buendnisse-fuer-bildung.de eingesehen werden.

Nun denn, in 8 Wochen ist Weihnachten. Bis dahin wollen wir noch einiges schaffen. Deshalb für heute genug der Worte, mit herzlichen Gruß 

Ellen Ahbe
- Geschäftsführerin -

Inhaltsverzeichnis

Wandplaner 2013 mit dem Schwerpunkt "Interkulturelle Arbeit" erschienen

Erneut hat die Bundesvereinigung einen Wandplaner für das kommende Jahr herausgegeben. Er steht 2013 unter dem Motto „Interkulturelle Arbeit in der Soziokultur“. Mit Foto und kurzem Text wird aus jedem unserer Mitgliedsverbände ein Projekt bzw. ein Aspekt des interkulturellen Alltags in den Zentren vorgestellt. Ein Novum im Kalendarium: Erstmals sind nicht nur die christlichen, sondern auch die wichtigsten jüdischen und islamischen Feiertage vermerkt. Der Wandplaner kostet 3,50 Euro zzgl. Versand und kann im Shop auf www.soziokultur.de bestellt werden, solange der Vorrat reicht.

Bundesregierung fördert ehrenamtliches Engagement

Das ehrenamtliche Engagement ist ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Es ist ein Anliegen der Bundesregierung, das Ehrenamt zu stärken und den gemeinnützigen Organisationen ein hohes Maß an Rechts- und Planungssicherheit zu geben. Die Bundesregierung will deshalb das Engagement der Bürger für die Bürger stärken und Vereine, Stiftungen und andere gemeinnützige Organisationen entlasten. Mit dem heute vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetz zur Entbürokratisierung des Gemeinnützigkeitsrechts sollen die gesetzlichen Rahmenbedingungen, in denen sich ehrenamtliches Engagement entfalten kann, verbessert werden.

Nähere Informationen in der Pressemitteilung ...

Zur Zukunft des Urheberrechts - Positionspapier des Deutschen Kulturrates

Der Deutsche Kulturrat fordert ein gerechtes, zeitgemäßes und verständliches Urheberrecht und hat deshalb ein Positionspapier "Zur Zukunft des Urheberrechts" vorgelegt. Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: "Heute in der digitalen Welt geht das Urheberrecht jedermann an. Die Auseinandersetzung um das richtige Urheberrecht wird in einer breiten Öffentlichkeit geführt und hat an politischer Bedeutung deutlich gewonnen. Wir wollen ein verständliches, gerechtes und zeitgemäßes Urheberrecht, dass das Verhältnis zwischen Nutzer und dem Kulturbereich vernünftig regelt. Jeder Nutzer muss die Grundprinzipien des Urheberrechts verstehen und damit einhalten können. Hier hat der Gesetzgeber noch eine große Aufgabe vor sich!"

Das Positionspapier des Deutschen Kulturrates "Zur Zukunft des Urheberrechts" kann unter http://www.kulturrat.de/detail.php?detail=2398&rubrik=4 abgerufen werden.

Partnergesuch vom französischen Verein Couleurs Citoyennes („Farben der Bürger“)

Diese soziokulturelle Einrichtung ist in Carcassonne, Südfrankreich, im sozial schwierigen und benachteiligten Viertel La Conte beheimatet. Ihre Arbeit stützt sich vor allem auf die Bekämpfung von Diskriminierungen. Couleurs Citoyennes ist auf der Suche nach einem deutschen Partner, der in der sozialen Kinder- und Jugendarbeit tätig ist und einen Austausch mit kulturpädagogischen Ansätzen mit Frankreich gerne organisieren möchte. Bei der Zielgruppe handelt es sich um Kinder zwischen 11 und 13 Jahren.

Für weitere Fragen zur Partnersuche oder zur Organisation und Finanzierung deutsch-französischer Jugendbegegnungen steht Odile Bourgeois (spricht deutsch) sehr gerne zur Verfügung! Weitere Infos hier....

Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V.
Fédération allemande pour l´Education artistique et culturelle de la Jeunesse
Fon +49 (0) 2191.794 407 oder bourgeois@bkj.de

Fortbildung zum Thema „Freiwilligenmanagement“ startet bald!

Zusammen mit der Paritätischen Akademie NRW bietet die Kölner Freiwilligen Agentur einen zwölftägigen Zertifikatskurs "Erfolgreich mit Freiwilligen arbeiten" an. In der Fortbildung kommen alle wichtigen Elemente eines guten Freiwilligen-Managements vor. Freiwilligen-Management wird in Verbindung gebracht mit Personalführung und mit Organisationsentwicklung. Gute Praxisbeispiele werden aufgezeigt und Sie haben viel Zeit zum Austausch und zum Üben. Sie haben die Gelegenheit, alle Zyklen einmal zu durchlaufen, von der Gewinnung Freiwilliger bis zur Verabschiedung und dabei ein für Ihre Einrichtung passendes Vorgehen (weiter) zu entwickeln.

Nähere Informationen hierzu und weitere Qualifizierungsangebote gibt es regelmäßig auf www.soziokultur.de > Service > Qualifizierung

Fonds Soziokultur hat neues Kuratorium und Vorstand gewählt

Die Mitgliederversammlung des Fonds Soziokultur e.V. hat am 1. Oktober 2012 zwölf Sachverständige in das Kuratorium des Fonds gewählt. Für die Dauer von drei Jahren gehören diesem Gremium, das über die Vergabe von Fördermitteln von bis zu 1 Million Euro jährlich entscheidet, folgende Personen an:

Gordana Ancic (Tanz- und Theaterwerkstatt Ludwigsburg), Teneka Beckers (Soziokulturelles Zentrum TUFA, Trier), Dr. Sabine Fett (Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen, Hannover), Martin Heering (Bundesverband Freier Theater, Berlin), Stefan Helmholz (Kulturzentrum Reichenstraße Quedlinburg), Jochen Molck (Kulturzentrum ZAKK, Düsseldorf), Julia Nierstheimer (Bundesverband der Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen, Unna), Günter Schiemann (Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur Schleswig-Holstein, Husum), Brigitte Schorn (Arbeitsstelle für kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRW, Remscheid), Daniel Seitz (Mediale Pfade, Agentur für Medienbildung, Berlin), Dr. Hans-Joachim Ulbrich (Dokumentarfilmer, Dozent für Medienbildung, Neuburg) und Kirsten Witt (Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung, Remscheid).

Kuratoriumsmitglieder mit beratender Stimme sind darüber hinaus Raimund Bartella (Deutscher Städtetag, Köln), Hajo Cornel (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Potsdam), Matthias Blenk (Staatsminister für Kultur und Medien, Berlin) und Kirsten Haß (Kulturstiftung des Bundes, Halle an der Saale).

Kurt Eichler ist von der Mitgliederversammlung des Fonds Soziokultur e.V. am 1. Oktober 2012 als Vorsitzender des Fonds wiedergewählt worden. Er ist Geschäftsführer der Kulturbetriebe Dortmund und Vorstandsmitglied der Kulturpolitischen Gesellschaft. Ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt wurden als stellvertretende Vorsitzende Rainer Bode (Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren) und Peter Kamp (Bundesverband der Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen).