Bundesvereinigung, 4.7.2012

„soziokultur“ 2-2012 zum Thema "Kulturen verbinden" erschienen

Pressemitteilung, 4.7.2012 (ca. 2.900 Zeichen inkl. Leerzeichen)

Deutschland wird bunter. Ob durch Job oder Familie, ob zufällig oder geplant, ob zu Hause oder anderswo – immer häufiger treffen Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen aufeinander. Nicht immer korrespondieren das Eigene und das Fremde auf Anhieb miteinander. Doch im Austausch, in gemeinsamen Vorhaben und im gelebten Alltag können sich Kulturen verbinden. Wie das gelingt, zeigt die neueste Ausgabe der „soziokultur“.

Dass Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft zusammen arbeiten und voneinander lernen, ist in soziokulturellen Zentren Selbstverständlichkeit. Oft ist gerade die Verschiedenheit der Kulturen inspirierende Grundlage für Arbeitsvorhaben und Projektideen. Migration und Integration, Heimat und Fremdheit sind Themen, die sowohl gelebt als auch künstlerisch umgesetzt werden. Das zeigen auch die Projekte und Porträts in dieser Ausgabe: Beim „Yiddish Summer Festival“ in Weimar findet eine interdisziplinäre Gemeinschaft zusammen. Wo es neue kulturelle Ausdrucks- und Lebensformen gibt, fragt das Projekt „zuhause.anderswo“ in Bremen. Kreative aus aller Welt begegnen sich auf schloss bröllin in der Uckermark. Ein „Speed-Dating der Kulturen“ im KFZ in Marburg schildert Gero Braach. Neue Kooperationen zwischen internationaler Jugendarbeit und Soziokultur in Hamburg erörtert Dr. Herbert Wiedermann.

Trotz Europäischer Union und Globalisierung erfordert die Planung und Umsetzung von internationalen Projekten jedoch ein Mehr an Vorbereitung und Organisation. Deshalb widmet sich der erste Beitrag der Ausgabe der Kulturförderung in der Europäischen Union. Die Leiterin des Cultural Contact Point Germany, Sabine Bornemann, beschreibt Förderprinzipien, Partnersuche und Möglichkeiten der Antragstellung. Sie ermutigt, die Hürden zu nehmen und sich der Herausforderung und Chance internationaler Projekte zu stellen.

Mit dem European Network of Cultural Centres als Dachverband nationaler Verbände und Trans Europe Halles als Netzwerk einzelner Kulturzentren werden zwei europaweit agierende Verbände vorgestellt, die Plattformen für den Austausch bieten.

Ganz konkret im Austausch ist zurzeit Katrin Schumacher: beim Europäischen Freiwilligendienst in Maribor/Slowenien. Er ist für sie eine Zeit neuer Erfahrungen und jeden Monat aufs Neue spannend.

So trägt Soziokultur auf verschiedene Weise dazu bei, dass sich Kulturen verbinden. „Akzeptanz und Stolz der europäischen Bürgerinnen und Bürger als Europäer, europäische Identität und Integration können nicht verordnet werden“, resümiert Bundestagsabgeordnete Ulla Schmidt (SPD) und stellt fest: „Soziokulturelle Zentren sind prädestinierte Partner bei der Gestaltung einer inklusiven Gesellschaft.“

Darüber und noch viel mehr lesen Sie in der neuen „soziokultur“. Erhältlich im Shop auf www.soziokultur.de

Pressemitteilung als pdf hier.

Weitere Informationen und Kontakt:
Ute Fürstenberg, Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit
Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.,  

T 030-39 74 45 93 | ute.fuerstenberg@soziokultur.de | www.soziokultur.de