Centrum für Soziale Investitionen und Innovationen, 2011

Qualifizierung und Anreizsysteme für bürgerschaftliches Engagement

Nach den vorliegenden Ergebnissen des neuesten Freiwilligensurveys von 2009 ist jeder Dritte in Deutschland ab 14 Jahren freiwillig engagiert. Die Ergebnisse zeigen auch, dass sich das Engagementpotenzial in den vergangenen 10 Jahren erhöht hat. Eine besonders hohe Bereitschaft zum Engagement findet sich in der Gruppe der Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund.

Es stellt sich nun die Frage, wie die Bereitschaft zum Engagement in ein tatsächliches Engagement umgesetzt werden kann. Hierzu muss der komplexe Charakter des bürgerschaftlichen Engagements genauer betrachtet werden: bürgerschaftliches Engagement kann an verschiedenen Orten wie an öffentlichen Einrichtungen, Vereinen und zivilgesellschaftlichen Organisationen stattfinden und ist unterschiedlich formalisiert, d. h. Engagement kann auch informell, beispielsweise in der Nachbarschaft, erfolgen.
 
In der Gruppe der Jugendlichen ist zu beobachten, dass sie ihr Engagement zunehmend interessensbezogen durchführen und auch häufig einen Wunsch an durch Engagement erworbene Qualifizierung und Kompetenzen äußern. (…)
 
Die vorliegende Studie klärt auf über die Bedeutung und die verschiedenen Aspekte von Qualifizierungs- und Anerkennungsmaßnahmen im Kontext bürgerschaftlichen Engagements. Sie fasst die in der Praxis vorhandenen Strukturen, Formen und Angebote von Qualifizierung zusammen und bietet mit der Entwicklung von sogenannten Passagenpunkten ein Instrument zur Analyse der Vielzahl an Angeboten an. (Aus der Einleitung))
 
Projektbericht
AutorInnen: Katarina Batarilo-Henschen, Georg Mildenberger, Stefan Tominski
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Fallhandbuch
AutorInnen: Katarina Batarilo-Henschen, Mareike Alscher (WZB Berlin), Charlotte von Knobelsdorff. Unter Mitarbeit von Radost Natcheva und Stefan Tominski
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