Newsletter der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.: Januar 2012 :: jetzt mit Anmeldeformular für die Fortbildung!
Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.
 

Januar 2012 :: jetzt mit Anmeldeformular für die Fortbildung!

Liebe Freundinnen und Freunde der Soziokultur,

das Jahr in der Geschäftsstelle fing kreativ an. Wir trafen uns mit KollegInnen aus Landesverbänden und Zentren zu einem Workshop mit Axel Watzke von der Agentur anschlaege.de. Eines der Ergebnisse ist unser Slogan für den diesjährigen "Tag der Soziokultur" am 18. Oktober ::

JEDER IST KREATIV.
WIR HABEN DAS ZEUG DAZU.
DU AUCH!

Das Motto "kreativ" korrespondiert ganz bewusst mit dem Thema des Aktionstages des Dt. Kulturrats am 21. Mai: "Wert der Kreativität". Die Idee hierzu wurde dort im Fachausschuss Urheberrecht entwickelt. Der ideelle und materielle Wert von kreativen Leistungen soll im Hinblick auf die netzpolitischen Debatten um ein Vielfaches mehr positiv besetzt werden.

Die Bundesvereinigung wird aus diesem Anlass am 8. Mai in Bremen in Verbindung mit der Mitgliederversammlung einen Zentren-Workshop zum Thema Bildredaktion und Bildrechte veranstalten. Wenn auch ihr konzertiert im Aktionsmonat Mai unterstützen wollt, dann sprecht darüber auf www.kulturstimmen.de!

Mit den besten Wünschen für ein besonders kreatives Jahr grüßt euch herzlich,

Ellen Ahbe

- Geschäftsführerin d. BV Soziokultureller Zentren e.V. -

Inhaltsverzeichnis

Fonds Soziokultur hat Fördermittel für 1. Halbjahr 2012 vergeben

Der Fonds Soziokultur hat über die Vergabe der Projektmittel für das 1. Halbjahr 2012 entschieden. Von den Mitgliedseinrichtungen der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren konnten die LAKS Hessen, die LAG Soziokultur Thüringen und mehrere Zentren das Kuratorium mit ihren Projektvorhaben überzeugen. Auch die Bundesvereinigung selbst kann ein geplantes Projekt nun starten: Unter dem Titel „SaatGut“ geht es darum, modellhaft mit einer Reihe soziokultureller Zentren aus mehreren Bundesländern individuelle Fundraising-Konzepte zu entwickeln, um durch zielgerichtete strategische Vernetzung vor Ort die Grundlagen soziokultureller Arbeit zu sichern und zu verbessern.

Freiwillig im Dienste der Soziokultur!

Unsere letzte Mitgliederbefragung ergab, dass 2009 ca. 200 Zivildienstleistende die Arbeit in unseren Zentren und Initiativen unterstützt haben. Doch was folgte nach der Aussetzung von Wehrpflicht und Zivildienst? Wir möchten hiermit an die Alternative des Bundesfreiwilligendienstes erinnern. Wer noch zum Zuge kommen will, sollte jetzt handeln, denn der Ansturm auf die begrenzte Anzahl der Plätze war höher als erwartet. Der BFD ist in den meisten Punkten an den bestehenden Jugendfreiwilligendiensten (FSJ und FÖJ) orientiert. Dort, wo die gesetzlichen Regelungen eine Abweichung erfordern, richtet sich der BFD in der Regel am bisherigen Zivildienst aus. Bei der Entscheidung für eines der Modelle soll die Übersicht vom Kulturbüro Rheinland-Pfalz helfen, die das Freiwillige Soziales Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD) miteinander vergleicht und die Tabelle durch die eigene Handhabung als Beispiel ergänzt.

Wir empfehlen, euch als Einsatzstelle für den BFD bis zum 30. März 2012 bei einem Träger auf Landesebene registrieren zu lassen, der mit der BKJ zusammenarbeitet, wohlwissend, dass diese Variante finanziell etwas aufwändiger ist. Hier ist das Formular ...

„We are more“ :: jetzt unterschreiben und weitersagen!

Das europäische Netzwerk "Culture Action Europe" tritt mit der Kampagne "we are more" für eine angemessene und zukunftsweisende Kulturförderung ein. Die Akteure fordern: Langfristige öffentliche Förderung muss wieder als Investition in den menschlichen, sozialen und ökologischen Fortschritt in Europa verstanden werden! Bis zum nächsten Treffen der europäischen KulturministerInnen Ende Mai sollen 100.000 Unterschriften aus ganz Europa gesammelt werden, um die Bedeutung dieses Anliegens zu unterstreichen.

Helft mit! Informationen und Materialien zum Download

MIXED UP startet am 1. Februar 2012

Bei dem bundesweiten Wettbewerb für Kooperationen zwischen Kultur und Schulen werden Bildungspartnerschaften gesucht, die nachhaltig gut zusammenarbeiten und Kindern und Jugendlichen künstlerisches Schaffen, umfassenden Kompetenzerwerb und Persönlichkeitsbildung ermöglichen. MIXED UP wird ausgelobt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Bundesvereinigung für Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ).

Teilnahmebedingungen und Vergabekriterien
Anmeldung

Hol dir die Basics zum Vereinsmanagement!

Pro Seminar: 35 Euro | Lister Meile 27, 30161 Hannover | Anmeldung

  • Der Gastspielvertrag …und seine Folgen. GEMA, KSK und Einkommensteuer für »ausländische KünstlerInnen« | 23. Februar 2012
  • Buchhaltung für Nicht-BuchhalterInnen | 14. März 2012
  • Veranstaltungsmanagement | 17. April 2012
  • Vereine und Steuern | 23. Mai 2012
  • Honorare, Werkverträge, Aufwandsentschädigungen oder: Was man wissen muss, wenn man Menschen bezahlt | 19. September 2012

Soziokulturelle Zentren und die Steuern - gibt´s Probleme?

Nicht nur andere Menschen und Institutionen haben ein schwieriges Verhältnis zu ihrer jeweiligen Besteuerung. Das gilt auch für die Soziokulturellen Zentren. Nach jahrelangen Kämpfen ist es ruhig geworden zu diesem Thema. Die Zentren haben mittlerweile einen professionellen Umgang mit ihrer Besteuerung, werden zum Teil von Steuerberatern unterstützt.. Die Besteuerung der Zentren in Gänze als gemeinnützig ist nicht durchzusetzen. Derzeit ist Ruhe fast auf der ganzen "Front", wenn man das nicht selber das an die große Glocke hängt. Der Versuch, die Besteuerung der Tanzveranstaltungen in den Zweckbetrieb zu bekommen, ist fast ganz gescheitert. Einige Verfahren laufen noch.

Bei der „Zwangsbefreiung“ von der Umsatzsteuer wird die Vorsteueroption entzogen und man wird gleichgestellt wie Theater und Konzerte und damit umsatzsteuerbefreit. Für die meisten Zentren ist es jedoch sinnvoller, nicht befreit zu sein, sondern die Vorsteuer zu ziehen. Gerade wenn Zentren auch selbst Bauherr sind. Ein Notiz, weniger ein Gutachten, ergibt uns eine Hilfestellung. Wir wollen die Einführung des Optionsrechts bzw. mindestens keine rückwärtige Veranlagung.

Auch wenn derzeit nichts anbrennt: Wir möchten wissen, ob beim Thema Besteuerung (Umsatzsteuer, Körperschaftssteuer, sog. "Ausländersteuer", Gewerbesteuer u.a.) ein Handlungsbedarf besteht. Das gilt auch für die Frage der Beibehaltung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes. Wo gibt es Probleme, Auseinandersetzungen, positive Entwicklungen beim Steuerthema? Das wollen wir zusammentragen und evtl. in die Diskussion über steuerpolitische Positionen des Deutschen Kulturrates einspeisen.

Von daher bitten wir um baldige Antwort an die Bundesvereinigung und auch gleich direkt an mich, Rainer Bode, Geschäftsführer der LAG Soziokulturelle Zentren in Nordrhein-Westfalen e.V. und Vorstand der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. per E-Mail: lagnw@soziokultur.de