Bundesvereinigung, 14.12.2011

"soziokultur" 4-11 zum Thema "Wirtschaften" erschienen

Pressemitteilung, 14.12.2011 (ca. 2500 Zeichen inkl. Leerzeichen)
 
Weihnachtseinkäufe für Freunde und Familie, Jahresabschluss in der Firma, Finanzkrise weltweit … Die finanzielle Lage bestimmt ständig unser Leben. Und immer hängen unser Tun und Lassen davon ab, ob gut oder schlecht gewirtschaftet wurde. Auch die aktuelle „soziokultur“ befasst sich mit dem brisanten Thema. Denn gut zu wirtschaften ist gerade für die Soziokultur wichtig, die ständig um ihre finanzielle Basis ringen muss.  

Es geht um die Erwirtschaftung von Eigenmit­teln, die jede Institution, gleich ob Verein, GmbH, GbR oder Genossenschaft, benötigt, um entwe­der einen Eigenanteil bei Projektförderungen nachzuweisen oder auch – unabhängig davon – geplante Vorhaben und Ziele umzusetzen. Vor dem Hintergrund perspektivisch weiter fallender Förderquoten fragen wir: Wie ist das zu erreichen? Welche strukturellen Möglichkei­ten und Aktionsfelder bestehen, um Einkünfte zu erzielen?
 
Ein Gegenstand der Be­trachtungen ist der bisher noch wenig genutzte und in seiner Dimension unterschätzte Wirtschaftliche Geschäftsbetrieb eines Vereins. Bietet er doch gute Chancen, einen Beitrag zur Stabilität einer Kultureinrichtung zu leisten. Und wir gehen der Frage nach, inwie­weit sich das Denken der Handelnden angesichts „härter“ werdender Zeiten verändert hat bzw. sich zukünftig verändern könnte, ja sollte.
 
Zu Wort kommen Gerhard Schulz, Geschäftsführer des Kulturzentrums Schlachthof, Wiesbaden, und Michael Wendt, Geschäftsführer des Stadtteil- und Kulturzentrums MOTTE in Hamburg. Während Gerhard Schulz rät, sich von Förderungen unabhängig zu machen, hält Michael Wendt die daraus entstehende vermeintliche Freiheit für einen Mythos. Er versteht die Arbeit seines Hauses als gesellschaftlichen Beitrag und nimmt Politik und Verwaltung in die Pflicht.
 
Eine Einführung in förder- und steuerrechtliche Grundlagen des Vereins als Rechtsform gibt Steuerberater Silvio Lehmann. Die Porträts des ROXY in Ulm und des KIEZ e.V. in Dessau vollziehen nach, wie Vereine wirtschaftliche Klippen umschifft haben. Der Bundestagsabgeordnete Reiner Deutschmann umreißt aus Sicht der FDP die Beziehung zwischen wirtschaftlichem Handeln und öffentlicher Förderung soziokultureller Zentren.
 
Darüber hinaus stellen wir die IG Kultur Österreich und ihre aktuelle Kampagne „Kultur muss sich lohnen“ vor. Wir zeigen, wie die Stiftung Bürgermut eine Plattform für bürgerschaftliches Engagement bietet. Wir umreißen beim Rückblick auf den ersten „Tag der Soziokultur“ die Aktionen unseres Verbandes auf Bundesebene, in Ländern und Zentren.
 
Das und noch mehr lesen Sie in der aktuellen „soziokultur“.  Erhältlich unter www.soziokultur.de
 
Weitere Informationen und Kontakt: Ute Fürstenberg, Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit
Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V., T 030-39 74 45 93 | ute.fuerstenberg@soziokultur.de
www.soziokultur.de
 
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