Newsletter der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.: Dezember 2012
Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.
 

Dezember 2012

Liebe Freundinnen und Freunde der Soziokultur,

zum Jahreswechsel gehört ein guter Vorsatz, unserer ist der: Wir möchten die Transparenz unserer Arbeit erhöhen und werden künftig in jedem Newsletter verstärkt auch über relevante Aktivitäten in der Geschäftsstelle der Bundesvereinigung berichten. Zunächst gibt es im Überblick den TÄTIGKEITSBERICHT 2011. Aktivitäten unserer Vorstandsmitglieder und VertreterInnen des Verbandes in externen Gremien wurden hierbei nicht berücksichtigt.

Auch weiterhin setzen wir uns mit dem Thema social media auseinander. Wir werden unsere Mitgliedszentren zu ihrer Meinung bezüglich medialer Vernetzung und deren Kompatibilität mit Kulturbetrieben befragen und sie nach und nach auf dem Facebookauftritt der Bundesvereinigung vorgestellen. KollegInnen, meldet euch bei uns!
Auf YouTube könnt ihr uns nun auch finden. Der Kanal heißt: ViewSoziokultur. Hier seht ihr u.a. einen  Mitschnitt der AUFTAKT-Veranstaltung zum "Tag der Soziokultur".

Wir möchten uns auf diesem Wege bei allen sehr herzlich bedanken, die unseren Verband in diesem Jahr durch Einsatz von wertvoller Zeit, ehrlichem Interesse, engagierter Tatkraft  und klugem Verstand unterstützt haben!

Tschüss und bis bald im neuen Jahr!
Ellen Ahbe
- Geschäftsführerin -

Inhaltsverzeichnis

Themen der Zeitschrift „soziokultur“ 2012

1/12 Literatur in der Soziokultur: Literatur ist „in“, hat sich neue Orte und Formate erschlossen. Schreiben, Lesen, Hören - Beteiligung ist möglich wie nie zuvor. Doch wie hat sich Literatur in der Soziokultur verortet? In welche Wechselwirkungen tritt sie mit anderen Genres?

2/12 International vernetzt: Internationale Kunstprojekte, europäischer Freiwilligenaustausch, Veranstaltungen mit Gästen aus aller Welt … Viele soziokulturelle Zentren sind international tätig. Wie sieht das konkret aus?

3/12 Kultur gegen Rechts: Rechtes Gedankengut unterwandert auch Kulturvereine, ganz direkt oder erschreckend subtil, vor allem in ländlichen Räumen. Wie und wo begegnen soziokulturelle Akteure dem offensiv? Wie erreichen sie junge Leute?

4/12 Visionen zu Leben und Arbeit: Mobilität und Medialisierung, zunehmende soziale Unterschiede und demografischer Wandel - wie meistern soziokulturelle Plattformen diese Herausforderungen? Wie werden die Themen Nachhaltigkeit, Energiewende, Bildung und direkte Demokratie im Rahmen soziokultureller Arbeit integriert? Welchen Beitrag leistet die Soziokultur für eine zukunftsfähige Gesellschaft?

Fachausschussvorsitzende des Deutschen Kulturrates gewählt

Berlin, den 08.12.2011. Die Fachausschussvorsitzenden des Deutschen Kulturrates stehen fest. Ihre Amtszeit erstreckt sich auf die Jahre 2011 bis 2013. Die Vorsitze haben inne:

  • Fachausschuss Arbeit und Soziales: Georg Halupczok (Rat für Soziokultur und kulturelle Bildung, Bundesvereinigung soziokultureller Zentren)
  • Fachausschuss Europa/Internationales: Andreas Kämpf (Rat für Soziokultur und kulturelle Bildung, Bundesvereinigung soziokultureller Zentren)
  • Fachausschuss Medien: Prof. Dr. Lothar Mikos (Erich Pommer Institut)
  • Fachausschuss Steuern: Prof. Dr. Peter Raue (Raue Rechtsanwälte)
  • Fachausschuss Bildung: Christian Höppner (Deutscher Musikrat)
  • Fachausschuss Urheberrecht: Prof. Dr. Gabriele Beger (Deutsche Literaturkonferenz, Bibliothek Information Deutschland)

In den Fachausschüssen arbeiten neben Expertinnen und Experten aus den Mitgliedsorganisationen des Deutschen Kulturrates auch Fachleute als Gäste, die keiner Mitgliedsorganisation des Deutschen Kulturrates e.V. angehören. Die Expertinnen und Experten in den Fachausschüssen erarbeiten Empfehlungen und Stellungnahmen, die kultur- und medienpolitische Problemfelder benennen und Handlungsperspektiven aufzeigen.

Ratifizierung der UNESCO-Konvention zum immateriellen Kulturerbe eingefordert

Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestags, Berlin: (hib/AW) Einmütig haben sich alle Fraktionen im Kulturausschuss für die Ratifizierung der UNESCO-Konvention zur Bewahrung des immateriellen Kulturgutes durch Deutschland ausgesprochen. Die Konvention war am 17. Oktober 2003 durch die Unesco beschlossen worden und trat am 20. April 2006 in Kraft. Inzwischen haben 136 Staaten die Konvention ratifiziert. Laut dem Übereinkommen gehören zum immateriellen Kulturerbe ”Praktiken, Darbietungen, Ausdrucksformen, Kenntnisse und Fähigkeiten – sowie die damit verbundenen Instrumente, Objekte, Artefakte und Kulturräume –, die Gemeinschaften, Gruppen, und gegebenenfalls Individuen als Bestandteile ihres Kulturerbes ansehen“.

Kulturmarken des Jahres 2011

Das Wiener Burgtheater wurde am Abend des 27. Oktober 2011 im Berliner TIPI am Kanzleramt als "Kulturmarke des Jahres 2011" ausgezeichnet. Vor über 500 Gästen aus Kultur, Wirtschaft, Politik und Medien nahm Niklas Duffek die Ehrung entgegen. Darüber hinaus wurden das PODIUM Festival Esslingen für die innovative Markenführung als "Trendmarke des Jahres 2011" und Jürgen Bachmann, Kulturreferent der AUDI AG, für sein herausragendes Engagement als "Kulturmanager des Jahres 2011" geehrt. Die KulTourStadt Gotha wurde als "Stadtmarke des Jahres 2011" ausgezeichnet. Das Unternehmen Bayer AG erhielt für seine nachhaltige Kulturförderung mit dem Programm Bayer Kultur die Auszeichnung "Kulturinvestor des Jahres 2011". In der erstmalig ausgeschriebenen Kategorie "Förderverein des Jahres 2011" wurden die Museumslöwen des Museums für Natur Gotha geehrt.
www.kulturinvest.de