Newsletter der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.: April 2011
Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.
 

April 2011

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe KollegInnen und Freunde,

seit 1. April 2011 habe ich die Geschäftsführung der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. übernommen. Ich widme mich dieser neuen Herausforderung mit großer Freude und persönlichem Interesse für die Soziokultur und solides Verbandsmanagement. Seit Beginn meiner Tätigkeit als Assistentin der Geschäftsführung im Juli 2008 habe ich die Vorhaben unseres Verbandes maßgeblich mitgestaltet. Diese Erfahrungen ermöglichen mir nun, in neuer Position nahtlos in die Prozesse einzusteigen und unsere Aufgaben weiter zu verfolgen.

Dazu zähle ich die Sicherung und die Sichtbarkeit der soziokulturellen Einrichtungen, eine ausgezeichnete Dokumentation unserer Arbeit und die zuverlässige Präsenz der Bundesvereinigung als starkes und lebendiges Netzwerk: weiterhin für unsere Mitglieder attraktiv und bundespolitisch wahrnehmbar positioniert.

Der Vorstand der Bundesvereinigung beschloss, den Wechsel der Geschäftsführung als Gelegenheit zu nutzen, die Geschäftsstelle personell umzustrukturieren. Die Assistenz der Geschäftsführung wird ab August dieses Jahres ein/e Auszubildende/r für Bürokommunikation bewerkstelligen. Ute Fürstenberg hat als unsere Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit somit die Voraussetzung, mit einer umfangreicheren Teilzeitstelle unsere Aktivitäten auszuweiten.

Wir haben vor, unsere Öffentlichkeitsarbeit zu intensivieren und die in vielen Jahren gewachsenen Beziehungen als bundesweiter Dachverband weiterhin zu pflegen. In diesem Sinne grüße ich Sie sehr herzlich und freue mich besonders auf persönliche Treffen!

Ellen Ahbe

-Geschäftsführerin-

Lesen Sie hier die Ausschreibung für Kaufmann/ -frau für Bürokommunikation in der Bundesgeschäftsstelle

Inhaltsverzeichnis

"Kultur gut stärken" Flagge zeigen für die kulturelle Vielfalt 

Durch die Kampagne „Kultur gut stärken“, deren Höhepunkt Samstag, der 21. Mai 2011 darstellt, soll ein sichtbares Zeichen für kulturelle Vielfalt und gegen Kulturabbau gesetzt werden. Am 21. Mai 2011 – sowie an dem gesamten Wochenende – wird es in ganz Deutschland Veranstaltungen geben, die diese „bemerkenswerte“ kulturelle Vielfalt Deutschlands veranschaulichen.

Weitere Informationen finden Sie auf  kulturstimmen.de. Ein zentrales Anliegen dieses Internetportals ist es, die kulturelle Vielfalt in Deutschland sichtbar zu machen. Der Kultur soll eine weitere Stimme gegeben werden. Geben Sie Ihre Stimme für die Soziokultur!

Das Starterpaket mit drei verschiedenen Plakaten A1 (gefaltet auf A4), drei Buttons und drei Aufklebern können Sie für 5 Euro Kostenbeteiligung (inkl. Porto und Versand), solange der Vorrat reicht, unter kulturstimmen@kulturrat.de bestellen.

vernetzt.TAG DER SOZIOKULTUR am 13. Oktober 2011

Die Mitgliederversammlung der BV Soziokultureller Zentren e.V. beschloss im Mai letzten Jahres in Weimar, ab 2011 in jedem Jahr am 13. Oktober einen bundesweiten Aktionstag der Soziokultur durchzuführen . 2011 wird das mottogebende Adjektiv „vernetzt“ sein. Mit dem Wort vernetzt wird der Grundgedanke der Bundesvereinigung und überhaupt jedes Dach- oder Bundesverbandes aufgegriffen. Vernetzung, um sich gegenseitig zu halten und zu stützen, um voneinander zu lernen. Das Wort vernetzt lässt sich auf viele Weisen deuten und auslegen. So ist es auch in seiner Doppelbedeutung von „digital angeschlossen“ und „gesellschaftlich eingebunden“ interessant. Alle Lesarten werden am Tag der Soziokultur aufgegriffen werden.

Wir wollen diesen Tag nutzen, um auf unsere Zentren und die dort praktizierte Philosophie aufmerksam machen. Bei uns kann sich jeder ausprobieren. Kultur und Kunst leben bei uns vom Mitmachen der einzelnen Menschen. Wir haben einen politischen Anspruch, ohne parteipolitisch zu sein. Gleichberechtigung von Mann und Frau ist genau wie Gleichberechtigung aller Kulturen ein Grundgedanke unserer Arbeit. Kurz gesagt: fokussiert auf ein Datum wollen wir die Vielfalt der soziokulturellen Arbeit darstellen.

Mitmachen beim Tag der Soziokultur! Wie denn? Lesen Sie hier ...

Zeitschrift "soziokultur" 1/2011 ist erschienen: "Aktionsraum Kunst"

Bildende Kunst heute arbeitet häufig nach soziokulturellen Prinzipien. Dies betrifft vor allem prozessorientierte Arbeiten. In dem Zusammenhang ändert sich auch die Rolle des Künstlers/der Künstlerin. Warum stoßen Protagonisten derartig komplexe Prozesse an? Wie bewältigen sie sie? Und wie ist das Verhältnis zwischen Kunst und Soziokultur?

READER mit dem Thementeil der Ausgabe und weiteren Beiträgen

Fonds Soziokultur - Ausschreibung 2. Halbjahr 2011 endet bald!

Träger soziokultureller Projekte können sich beim Fonds Soziokultur zweimal jährlich um Fördermittel bewerben. Die Ausschreibung für das zweite Halbjahr 2011 ist an kein spezielles Thema und auch an keine Kunst- und Kultursparte gebunden. Vorbehaltlich der Bereitstellung der Haushaltsmittel des Fonds durch die Kulturstiftung des Bundes stehen für Projektförderungen im zweiten Halbjahr 2011 zirka 430.000 Euro zur Verfügung. Gefördert werden zeitlich befristete Projekte, in denen neue Angebots- und Aktionsformen in der Soziokultur erprobt werden. Die Vorhaben sollen Modellcharakter besitzen und beispielhaft sein für andere soziokulturelle Akteure und Einrichtungen. Damit regt der Fonds Soziokultur einen bundesweiten Wettbewerb um die besten Projektideen an.

Kulturelle Initiativen, Zentren und Vereine, die im zweiten Halbjahr 2011 ein soziokulturelles Projekt starten wollen, können noch bis zum 1. Mai 2011 Anträge stellen.

Mehr sowie der Antragsformular

Fonds Soziokultur - Eine Chance für die Jugend!

Engagement ist auch in der Soziokultur keine Selbstverständlichkeit, sondern bedarf einer besonderen Motivation und Unterstützung. Das gilt insbesondere für junge Menschen, die erste persönliche Erfahrungen mit Kunst und Kultur sammeln wollen und dabei viele – insbesondere auch finanzielle Hürden überwinden müssen. Mit seinem neuen Förderprogramm für junge Initiativen will der Fonds Soziokultur Jugendlichen zwischen 18 und 25 Jahren die Möglichkeit geben, eigene Projektideen im soziokulturellen Praxisfeld zu entwickeln und umzusetzen. Es hat den Anspruch, die kreativen Potentiale junger Menschen zu wecken und zu fördern. Ziel ist dabei, Jugendliche zum (längerfristigen) Engagement im soziokulturellen Praxisfeld zu ermutigen.

Einsendeschluss 1. Mai 2011
Mehr sowie das Antragsformular

EU-Förderung - Weiterbildung und Linksammlung

„Qualifizierung zum EU-Fundraiser“ In zehn Qualifikationsmodulen lernen Sie umfassend, was Sie zu Entwicklung, Kalkulation, Antragstellung, Durchführung und Abrechnung europäischer Projekte wissen müssen.

Weitere Informatione erhalten Sie hier: www.emcra.eu

Linksammlung für Fördermöglichkeiten der EU für die Kultur