Newsletter der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.: Interner Newsletter 02-2011
Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.
 

Interner Newsletter 02-2011

Interner Newsletter an
- Landesverbände
- Mitgliedszentren
- Vorstand
- ausgewählte MultiplikatorInnen

Sehr geehrter Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

der BKM-Preis für kulturelle Bildung steht an. Im letzten Newsletter und auch in einer Sondermail an alle Zentren hatte ich darauf hingewiesen. Im letzt Jahr hat das Projekt „Götterspeise und Suppenkasper – Vom Essen und Gegessenwerden“ der Quartier gGmbH aus Bremen einen der drei jeweils mit 20.000 € dotierten Preise erhalten.

Umso erstaunter sind wir, dass noch gar nicht so viele Bewerbungen eingegangen sind. Also: nutzt die Chance. Es geht nicht nur um das Preisgeld sondern auch um die damit verbundene Werbung und das Image. Bis zum 1. März könnt ihr eure Vorschläge noch einreichen, in unserer Geschäftsstelle.

Da die interaktive pdf-Datei des Vorschlagsformulars nur mit einem Zusatzprogramm (siehe Erklärung rechts oben in der Datei) genutzt werden kann, kann bei Bedarf das Formular als Worddokument unter bundesvereinigung@soziokultur.de angefordert werden.

Anschreiben Bundesvereinigung intern
Infoblatt des BKM
Vorschlagsformular

Mit den besten Wünschen.

Conny Lüddemann
-Geschäftsführerin-
 

Inhaltsverzeichnis

In einem BKM-geförderten Projekt ist eine Stelle zu besetzen

Die Stiftung Genshagen ist eine Stiftung privaten Rechts. Stifter und größte Zuwendungsgeber sind der Bund und das Land Brandenburg. Die Stiftung fördert im Dialog zwischen Politik und Zivilgesellschaft die Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Frankreich und Polen im europäischen Kontext. Dies wird mit den beiden Arbeitsschwerpunkten „Kunst- und Kulturvermittlung in Europa” und „Europäischer Dialog” realisiert.

hier die vollständige Ausschreibung
 

Geschäftsführung im workshop Hannover neu ausgeschrieben

Unser Mitgliedszentrum workshop Hannover hat die Stelle der Geschäftsführung neu ausgeschrieben.

hier die vollständige Ausschreibung

 

Vorankündigung der Sommerakademie in Wolfenbüttel

Die Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur in Niedersachsen (LAGS) plant in Kooperation mit der Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel die Tagung

Pampaparadiese (Arbeitstitel),

eine Tagung am 27. und 28. Juni 2011 zum Thema Kultur als Standortfaktor – Strategien der Regionalenwicklung. Pampaparadiese Strategien der Regionalentwicklung
Eine Tagung für Praktiker aus der (Sozio-)Kultur und für MitarbeiterInnen aus Politik und Verwaltung.

Lebensmittel, Küche, Tourismus, Abfallwirtschaft ... Regional ist das Thema. Welche Rolle aber spielt Kulturpolitik in der Region? Ist die Bedeutung von Kultur für die Regionalentwicklung mehr als eine Illusion? Seit wann sind Region und Regionalentwicklung überhaupt Thema, was sind gute Voraussetzungen und Konzepte für die florierende Entwicklung einer Region, welche Strategien der Regionalentwicklung gibt es, welche kulturpolitischen Handlungsstrategien sind angesichts der derzeitigen Herausforderungen - demografischer Wandel, Krise der öffentlichen Haushalte und Entleerung ländlicher Räume - sinnvoll für Bevölkerung und für die Region ein Gewinn? Und - welche Rolle spielt Kultur und insbesondere Soziokultur hier? Dies sind die zentralen Fragen dieser Tagung.

hier die vollständige Ankündigung
 

Neues Projekt: Kulturagenten für kreative Schulen
Modellprogramm der Kulturstiftung des Bundes und der Stiftung Mercator in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen

Teilhabe an Kunst und Kultur soll fester Bestandteil des Alltags von Kindern und Jugendlichen werden. Es geht darum, ein Umfeld zu schaffen, in dem Kunst Wertschätzung erfährt, sich entfalten kann und die Auseinandersetzung mit ihr geführt wird.
Das Programm „Kulturagenten für kreative Schulen“ möchte bei Kindern und Jugendlichen Neugier für die Kunst wecken und mehr Kenntnisse über Kunst und Kultur vermitteln, um ihnen die Chance zu eröffnen, künftig Akteure einer kulturinteressierten Öffentlichkeit werden zu können sowie eine Bildung und Stärkung ihrer Persönlichkeit zu ermöglichen. Ohne die Begegnung und Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur sowie das Erproben und Erfahren der Künste ist dies nicht möglich. Die Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen erreichen wir in großer Zahl an den Schulen.

hier mehr lesen
 

Teilhabe älterer Menschen mit Migrationshintergrund verbessern

1,4 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland sind älter als 65 Jahre. Sie sind eine wachsende Gruppe innerhalb der Bevölkerung. Bis 2030 wird sich ihre Zahl auf 2,8 Millionen verdoppeln. Insbesondere die Zahl sehr alter Menschen wird deutlich ansteigen. Die älteren Zuwanderer sind aber eine sehr heterogene, vielschichtige Gruppe innerhalb der Altersbevölkerung.

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V. (DV) hat Empfehlungen zur besseren Teilhabe älterer Menschen mit Migrationshintergrund verabschiedet. Michael Löher, Vorstand des DV, sagt: „Wir müssen den Blick öffnen für die wachsende ethnische und kulturelle Vielfalt der älteren Menschen sowie ihre Ressourcen und Potenziale. Altenhilfe und Seniorenpolitik sind gefordert, sich vor Ort auf die Entwicklung der wachsenden Vielfalt des Alters einzustellen. Die älteren Menschen mit Migrationshintergrund sind eine Zielgruppe mit besonderen Ressourcen, aber auch besonderen Problemlagen.“

hier die vollständige Pressemitteilung
hier die Empfehlungen
 

Kulturbrücken in Deutschland

"Deutschland und die Welt: Eine internationale Konferenz zu Immigration, Integration und dem Bild Deutschlands in der Welt" (Internationale Konferenz, Berlin, 4. - 6. März 2011)

www.cultural-bridges-in-germany.org

"Deutschland und die Welt" ist eine internationale Konferenz, die vom 4. bis 6. März 2011 in Berlin stattfinden wird. Das Ziel der Konferenz ist es, Deutschlands Vorgehensweise im Hinblick auf Immigration und Integration innerhalb Deutschlands, der EU und weltweit zu untersuchen und zu analysieren. Dies ist von wesentlicher Bedeutung zumal Deutschland seine Wirtschaft stetig ausbaut, sowie stärkere Beziehungen zwischen kulturellen Minderheiten in Deutschland und anderen EU-Staaten fördert und gleichzeitig darauf hinarbeitet ein 'global player' in der internationalen Weltordnung zu bleiben. Die Veranstaltung wird sich auch deshalb mit dem Einfluss dieser Aspekte auf das Bild Deutschlands in den Augen seiner Bürger und der internationalen Gemeinschaft beschäftigen.

Programmhintergrund

Unter deutschen Politikern, Akademikern und führenden Persönlichkeiten herrscht Einigkeit darüber, dass Deutschland sich zu einem Immigrationsland entwickelt hat. Das Zusammenspiel der abnehmenden Geburtenrate und wachsenden Lebenserwartung, sowie des anhaltenden Wirtschaftswachstums hat dazu geführt, dass Deutschland auf die Zuwanderung qualifizierter Arbeiter angewiesen ist, um seine Wirtschaft zu stützen. Obwohl Deutschland für diese attraktiv ist, bleiben noch einige Fragen ungeklärt, unter anderem inwieweit die deutsche Gesellschaft Einwanderer aufnehmen und besser integrieren kann. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach im Oktober 2010 gar von einem Scheitern von "Multikulti". Auch im Hinblick auf die 3,5 Millionen Menschen umfassende deutsch-türkische Gemeinschaft braucht das Land eine neue Integrationsstrategie.

hier mehr zu Hintergründen des Programms und des Veranstalters

 

Lernanstoß« - Der Fußball-Bildungspreis 2011

Die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur vergibt 2011 zum sechsten Mal einen Förderpreis für innovative pädagogische Projekte, die sich an Kinder und Jugendliche richten und Fußball erfolgreich als Mittel der Bildungsarbeit einsetzen. Der TESSLOFF Verlag, der selbst jede Menge Fußball- Bücher für junge Leser herausgibt, spendet 5.000 € Preisgeld.
„Lernanstoß“ – der Fußball-Bildungspreis wird im Rahmen der Deutschen Fußball-Kulturpreise 2011 verliehen.

hier finden Sie weitere Infos, Bewerbungsformulare etc.

Best Practice aus dem Verband: Beispiel für gelungene Kooperation

Belladonna - Kultur-, Kommunikations- und Bildungszentrum für Frauen e. V. in Bremen führt am 23. Februar ein erstes großes Kooperationsprojekt mit Radio Bremen durch. Das Thema lautet "Mediale Vielfalt statt Klischees - Migrantinnen in den Medien". Es kommen spannende Menschen zu Wort, Migrantinnen selbstverständlich und auch Medienvertreter.

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