Newsletter der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.: Interner Newsletter 09/2010
Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.
 

Interner Newsletter 09/2010

Liebe MitarbeiterInnen der soziokulturellen Zentren Deutschlands,
Liebe FreundInnen der Bundesvereinigung soziokultureller Zentren,

die Arbeit hat nach der Sommerpause wieder Fahrt aufgenommen und ich hoffe, dass sich dies auch in der Beteiligung an der Statistik demnächst noch ablesen lässt. Mir ist bewusst, dass es zusätzliche Arbeit ist. Aber mit der von der Uni Karlsruhe zu erstellenden Auswertung werden eure Landesgeschäftsstellen aktuelle Argumente in den Haushaltsberatungen und Auseinandersetzungen mit anderen Politikbereichen erhalten, die für uns alle unverzichtbar sind.

Also auch noch mal auf diesem Wege die große Bitte: Beteiligt euch. Zugangsdaten zum Onlinefragebogen, die Worddatei zum direkten Ausfüllen und auch Hilfe beim Eintragen erhaltet ihr in der Geschäftsstelle.

Inhaltlich spielt die Vorbereitung des bundesweiten Tages der Soziokultur, welcher erstmalig stattfinden soll, eine immer größere Rolle. Unsere Arbeitsgruppe hat Mitte September erstmalig getagt. Die Ideen werden konkreter und wir sind gespannt, sie den Delegierten der Landesverbände auf der Mitgliederversammlung Anfang November in Essen vorstellen zu können.

Herzlichst

Cornelia Lüddemann
Geschäftsführerin der Bundesvereinigung

Inhaltsverzeichnis

Kulturstaatsminister Bernd Neumann verleiht Preis für Kulturelle Bildung in der Stiftung Genshagen

Bei der Verleihung des diesjährigen BKM-Preises für Kulturelle Bildung betonte Kulturstaatsminister Bernd Neumann in der Stiftung Genshagen: „Als wir im vergangenen Jahr zum ersten Mal den Preis für Kulturelle Bildung ausgelobt haben, wollten wir erreichen, dass Kultureinrichtungen verstärkt die kulturelle Vermittlung als integralen Bestandteil ihrer Arbeit verstehen. Durch unsere Initiative haben die Aktivitäten zur kulturellen Bildung in Deutschland deutlichen Auftrieb erhalten. Heute zeichnen wir bundesweit vorbildliche Projekte aus, die insbesondere bislang unterrepräsentierten Zielgruppen einen besonderen Stellenwert einräumen.“

Zu den drei Preisträgern gehört der Verein FestLand e.V. aus der Prignitz in Brandenburg mit dem Musiktheaterprojekt „Dorf macht Oper!“ Hier haben Einwohner einen ehemaligen Schweinestall in ein kleines „Festspielhaus“ umgewandelt, in dem von 60 Laien und Profis der „Sommernachtstraum“ aufgeführt wurde.
Preisträger sind auch die Münchner Kammerspiele, die in ihrem Projekt „Hauptschule der Freiheit“ gemeinsam mit den Lehrern, Eltern und Schülern einer Hauptschule Stücke entwickelt und inszeniert haben.
Ausgezeichnet wurde ebenfalls die Quartier gGmbH Bremen für „Götterspeise und Suppenkasper – Vom Essen und Gegessenwerden“, ein Projekt, bei dem unter anderem nach verschiedenen Themen gekocht und gegessen wurde – beispielsweise wie in „Mozarts Zeiten“.

Zur Bedeutung der kulturellen Bildung erklärte der Kulturstaatsminister: „Wir müssen dafür sorgen, dass die Rolle von Kunst und Kultur im Kampf gegen Armut und soziale Ausgrenzung stärker zum Einsatz kommt. Denn Armut beruht unter anderem auch auf mangelnder Teilhabe an Kultur und Bildung oder zieht diese nach sich. Deshalb setzten wir uns dafür ein, gemeinsam mit den Ländern den Zugang zu kulturellen Angeboten unabhängig von finanzieller Lage und sozialen Bildung zu verstärken. Alle vom BKM geförderten Institutionen müssen mittlerweile Angebote zur kulturellen Vermittlung nachweisen. Die Staatlichen Museen zu Berlin, die von meinem Haus getragen werden, haben beispielsweise in der vergangenen Woche eine Kinderakademie gegründet, die sich besonders an die Kinder wendet, die aufgrund ihrer sozialen Herkunft noch keinen Zugang zur Kultur gefunden haben. In den Haushaltsverhandlungen konnte ich zudem erreichen, dass wir ab 2010 zusätzliche Mittel in Höhe von einer Million Euro für die Förderung von wegweisenden Projekten kultureller Bildung zur Verfügung haben.“

Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat den Preis für Kulturelle Bildung in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen. Mit dem Preis werden in der Stiftung Genshagen bundesweit vorbildliche Projekte ausgezeichnet, die nachhaltig wirken, innovativ sind und nach Möglichkeit bislang unterrepräsentierten Zielgruppen einen besonderen Stellenwert einräumen. Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Preis wird zu gleichen Teilen an drei Preisträger verliehen, deren Projekte bereits erfolgreich realisiert worden sind.

Die Stiftung Genshagen wird vom Bund gemeinsam mit dem Land Brandenburg getragen. Sie pflegt europaweit den Dialog zwischen Experten der kulturellen Bildung, ermöglicht konkrete Kooperationsprojekte und eröffnet jungen Menschen aus Europa die Chance zur kulturellen Begegnung.
Hinweis: Bilder von der Preisverleihung und den Preisträgern stehen Ihnen im Anschluss an die Veranstaltung unter www.mydrive.ch im Ordner "guest"/"BKM_Preis“ zur Verfügung (zum Login bitte Username: guest@ckberlin und password: thEzonE23hcH eingeben).
Weitere Informationen zu den ausgezeichneten Projekten finden Sie im Anhang sowie unter: www.dorf-macht-oper.de, www.bkj-remscheid.de, www.goetterspeise-quartier.de

Pressemitteilung der Bundesvereinigung
QUARTIER gGmbH Bremen erhält Preis des BKM für Kulturelle Bildung 2010

Kulturstaatsminister Bernd Neumann verlieh am 30. August 2010 zum zweiten Mal den Preis für Kulturelle Bildung. Unter den Preisträgern findet sich auf Vorschlag der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. die QUARTIER gGmbH Bremen für „Götterspeise und Suppenkasper – Vom Essen und Gegessenwerden“.

In diesem Projekt wurde unter anderem nach verschiedenen Themen gekocht und gegessen – beispielsweise wie in „Mozarts Zeiten“. (www.goetterspeise-quartier.de) „Die Jury dankt Quartier gGmbH für seine gute und vorbildliche Arbeit. Sie unterstreicht mit dieser Auszeichnung die Bedeutung soziokultureller, lebenskunstorientierter Bildungsangebote und hofft, dass diese Auszeichnung zur Nachahmung anregt und auf die Sicherung notwendiger Rahmenbedingungen für soziokulturelle Träger, Einrichtungen und Kunstprojekte aufmerksam macht“ hieß es im Schlusswort der Laudatio, gehalten von Hildegard Bockhorst, Geschäftsführerin der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BKJ).

Mit dem Preis werden bundesweit vorbildliche Projekte ausgezeichnet, die nachhaltig wirken, innovativ sind und nach Möglichkeit bislang unterrepräsentierten Zielgruppen einen besonderen Stellenwert einräumen. Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Preis wird zu gleichen Teilen an drei Preisträger verliehen, deren Projekte bereits erfolgreich realisiert worden sind. Zu den drei Preisträgern gehören auch der Verein FestLand e.V. aus der Prignitz in Brandenburg mit dem Musiktheaterprojekt „Dorf macht Oper!“ und die Münchner Kammerspiele mit ihrem Projekt „Hauptschule der Freiheit“.

Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren ist ein Zusammenschluss von 450 soziokulturellen Zentren in 14 Landesverbänden. Sie stehen unter anderem für jährlich über 90.000 Veranstaltungen von Musik über Theater und Kabarett bis hin zu Tanz oder Lesungen sowie für 440.000 Kurs- oder Bildungsangebote. Jahr für Jahr nutzen mehr als 20 Millionen Menschen, darunter überproportional viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, das vielfältige Angebotsspektrum. (www.soziokultur.de)
Hinweis: Bilder von der Preisverleihung und den Preisträgern stehen unter www.mydrive.ch im Ordner "guest"/"BKM_Preis“ zur Verfügung (zum Login bitte Username: guest@ckberlin und password: thEzonE23hcH eingeben). Gerne mailen wir Ihnen die Fotos auch zu.
VOLLTEXT der Laudatio auf www.soziokultur.de

Alle Jahre wieder: Künstlersozialkasse (KSK) und vielleicht die letzte Chance zur Selbstmeldung

Immer mal wieder habe ich in unterschiedlicher Form auf die Künstlersozialversicherung, angesiedelt bei der Künstlersozialkasse (KSK) und damit auch auf die Künstlersozialabgabe, hingewiesen. Das möchte ich noch mal machen, so nach dem Motto: Vielleicht die letzte Möglichkeit zur Selbstmeldung. Wie einigen oder vielen bekannt, gibt es die KSK seid 1983. Die meisten Mitgliedszentren der Bundesvereinigung sind mittlerweile erfaßt und zahlen die Abgabe.

Verpflichtet sind faktisch ALLE! Es gibt auch vielleicht noch die ein oder andere Einrichtung, die noch nicht erfaßt wurde. Aus welchen Gründen auch immer. Die Umsetzung der 3. Novelle der Reform des Gesetzes ist seid 2 Jahren in Arbeit. Konkret heißt das für die Zentren, das die Überprüfung konkreter, genauer und absoluter durchgeführt wird und ab jetzt auch zusätzlich durch die Deutsche Rentenversicherung. Für diejenigen, die schon seit Jahren oder erst seid kurzem dabei sind und die Künstlersozialabgabe zahlen, ändert sich kaum etwas. Die Betriebsprüfungen können jetzt häufiger vorkommen. Achtung und das möchte ich immer wieder deutlich machen:

Aber für diejenigen, die immer noch nicht bei der KSK erfasst sind, wird es langsam eng. Und alle anderen sollten schauen, ob sie alle Bereiche ihrer Einrichtung (Jugendkunstschule, Weiterbildung u.a.) auch für die KSK, sofern abgabepflichtig, erfasst und gemeldet haben. Wer meint, immer noch warten zu können, dem ist dann nicht mehr zu helfen. Klagen nutzt dann nichts mehr.

Und wer Fragen (auch anonym), Anmerkungen, Beschwerden, Kritiken und Änderungsvorschläge zur Künstlersozialversicherung hat, möge sich melden. Am besten direkt bei mir (Rainer Bode, 0251-518475 und lagnw@soziokultur.de und gleichzeitig an die Bundesgeschäftsstelle). 

Informationen sind zu finden unter: http://www.kuenstlersozialkasse.de/

GEMA: Eure Erfahrungen sind gefragt

In letzter Zeit ist es scheinbar etwas ruhig geworden mit der GEMA. Nach der Petition im letzten Jahr gegen die GEMA ist man auch nicht schlauer geworden und parlamentarische Initiativen in der Richtung sind noch sehr ruhig. Berechtigte und unberechtigte Kritik an der Arbeit der GEMA gibt es weiterhin. Teilweise Intransparenz, unklare Verteilungsschlüssel, arrogante Haltung von einigen Bezirksdirektionen gibt es weiterhin. Es gibt aber auch gute Kommunikation zwischen Zentren und der GEMA.

Um mal wieder den Stand zu ermitteln, bitten wir euch, die Zentren, uns so bald wie möglich Probleme, Kritik, Einzelbeispiele, Verbesserungsvorschläge, Anregungen, skandalöse Verhalten, schlampige Recherchen, Gerichtsverfahren, Widersprüche u.a. um und mit und gegen die GEMA zu schicken. Und: Sind die teilweise neuen Tarife für Kabarett-Veranstaltungen; für Spielstätten auf dem Gebiet der musikalischen Nachwuchsarbeit; Hintergrundmusik oder Funktionsmusik auf Internetseiten, die Sozial- und Kulturtarife u.a. bekannt?

Mehr dazu unter: http://www.gema.de/musiknutzer/sozial-und-kulturtarif/ oder alles hier: http://www.gema.de/musiknutzer/abspielen-auffuehren/tarife-im-ueberblick/

Wir werden dann im September/Oktober einen Termin in Berlin mit der GEMA machen, um diese und andere Probleme rundum der GEMA dann zu besprechen und zu klären.

Rückmeldungen bitte an die Bundesgeschäftsstelle und gleichzeitig an Rainer Bode: lagnw@soziokultur.de

Danke und Gruß

Rainer Bode
Achtermannstr. 10-12, 48143 Münster Tel. 0251-518475, Fax 0251-518876

Schlachthof Wiesbaden braucht Hilfe

Beim Onlinevoting Im Wiesbadener Kurier kann über Neubau oder Sanierung abgestimmt werden. Bis jetzt liegt dort beides gleich auf. Bitte stimmt doch auch dort ab, denn alleine schon das Maß der Beteiligung wird Auskunft geben über die Relevanz des Schlachthhof.

Wer es nicht weiß oder zur Erinnerung: Unser Plenum hat sich FÜR EINEN NEUBAU ausgesprochen. Also, stimmt ab und bittet Eure Freunde, Freundinnen, Eltern, Lebenspartner, stetig wechselnde Sexualpartner, Saufpartner und alle anderen darum auch abzustimmen! Zum Voting kommt man über http://www.wiesbadener-kurier.de --> Dort versteckt sich das Voting rechts unter dem Wetter, zwischen Werbung. Ist leicht zu übersehen!

Danke für euere Hilfe, Carsten

Die drei Bücher „Digitalisierung“, „Künstlerleben“ und „Kulturlandschaft“ der Reihe Aus politik und kultur erscheinen in wenigen Tagen

Liebe Leserinnen, liebe Leser, in wenigen Tagen erscheinen drei weitere Titel unserer erfolgreichen Reihe Aus politik und kultur. Nutzen Sie die Chance, einen der nachstehenden Titel einzeln oder im Paket zum Vorzugspreis zu beziehen. Als Subskriptionspreis gewähren wir Ihnen einen Rabatt von 25 % auf jede Einzelbestellung. Gerne stellen wir Ihnen ein Packet aller drei Neuerscheinungen zum Preis von insgesamt 28,30 Euro statt 37,70 Euro zusammen.

Die Neuerscheinungen in Übersicht:

Kulturlandschaft Deutschland: Die Provinz lebt – Aus politik + kultur 5

Wie ist die Kultur jenseits der Metropolen ausgestaltet? Ist Kultur im ländlichen Bereich traditionell oder gehen gerade von der Kultur in der Provinz Impulse aus? Was leisten die „Kulturplaner“ vor Ort. Wie sind sie aufgestellt; wie sind sie vernetzt? Wie hat sich die Bedeutung der Kultur durch den boomenden Kulturtourismus verändert? Welche Anstrengungen werden seitens der Kreise unternommen, um die Kultur vor Ort weiter zu professionalisieren und um Synergien herzustellen? Vor welchen regionalen Herausforderungen stehen die Kreise in Sachen Kulturangebot und wie sehen ihre Lösungsstrategien aus? Hg. v. Olaf Zimmermann und Theo Geißler Autoren u.a.: Ilse Aigner, Volker Böhning, Susanne Bonenkamp, Armin Brux, Antje Burghard, Burkhard Clever, Gitta Connemann, Horst Conradt, Steffi Cornelius, Gerd Dallmann, Stefanie Ernst, Kerstin Fischer, Max Fuchs, Volkram Gebel, Ulrich Gerstner, Inge Gotzmann, Ruth Happel, Johanna Junk, Peter Keck, Adalbert Kienle, Bärbel Kleindorfer-Marx, Jörn Klimant, Jakob Johannes Koch, Christiane Krüger, Johannes Kunze, Joachim Mühle, Ekkehard Müller, Bernd Neumann, Barbara Nieß, Axel Noack, Moritz Pfeiffer, Axel Redmer, Reinhard Roseneck, Barbara Rüschoff-Thale, Martin Salesch, Wolfgang Sannwald, Gabriele Schulz, Jürgen Schütz, Wolfgang Suttner, Manfred Waßner, Olaf Zimmermann
113 Seiten, (2010); ISBN: 978-3-934868-23-6 Preis: 7,40 Euro statt 9,90 Euro

Künstlerleben: Zwischen Hype und Havarie – Aus politik + kultur 6

Wer ist eigentlich Künstler und warum? Was denken sich Künstler eigentlich bei dem, was sie tun? Geht es um Selbstverwirklichung, um Freude, die man durch seine Kunst Anderen bereiten will, um beides, oder doch um etwas ganz anderes? Gibt es eine Kluft zwischen der Selbst- und der Fremdwahrnehmung? Wie sind Künstler in der (Arbeits-)welt aufgestellt? Was müssen sie leisten, um Kunst machen zu können und wo liegen die Hürden, die es als Künstler zu meistern gilt? Muss Kunst immer qualitativ hochwertig sein? Oder hat nicht auch schlechte Kunst eine Daseinsberechtigung? Diesen und weiteren Fragen wird in dieser Publikation in Form von Interviews, Portraits und Beiträgen nachgegangen. Hg. v. Olaf Zimmermann und Theo Geißler Autoren u.a.: Matthias Arndt, Gilad Atzmon, Romen Banerjee, Daniel Barenboim, Ulli Beier, Norbert Bisky, Paul Böhm, Sven Crefeld, Annette Dasch, Andreas Dresen, Moritz Eggert, Stefanie Ernst, Wolfgang Esser, Irene Fastner, William Forsythe, Julia Franck, Klaus Gerrit Friese, Meinhard von Gerkan, Philip Gröning, Ulrich Gumpert, Barbara Haack, Johannes Heisig, Hans Herdlein, Thaddeus Herrmann, Christian Höppner, Choong-Sik Hong, Klaus Ihlau, Andreas Kolb, Thomas Kroll, Dieter Kropp, Agnes Krumwiede, Heinz Rudolf Kunze, Jens Leberl, Christian Lehnert, Edgar Lipki, Markus Lüpertz, Wasa Marjanov, Michael Meert, Viola van Melis, Ingo Metzmacher, Regine Möbius, Herta Müller, Karlheinz Müller, Christine Nöstlinger, Hanns-Josef Ortheil, Siegfried Palm, Gabriel Pérez, Ping Qui, Edgar Reitz, Rüdiger Safranski, Helma Sanders-Brahms, Hella De Santarossa, Alexandra Scherer, Christoph Schlingensief, Karlheinz Schmid, Dietmar Schneider, Michael Schultz, Gabriele Schulz, Barbara Schock-Werner, Christoph Strack, Frank Tangermann, Manu Theobald, Imre Török, Andres Veiel, Kurt Weidemann, Bogislav von Wentzel, Douglas Wolfsperger, Olaf Zimmermann
203 Seiten, (2010); ISBN: 978-3-934868-24-3 Preis: 9,70 Euro statt 12,90 Euro

Digitalisierung: Kunst und Kultur 2.0 – Aus politik + kultur 7

Welchen Herausforderungen muss sich der Kulturbereich mit Blick auf die Digitalisierung stellen? Welche Veränderungen treten bei künstlerischen Produktionen ein? Wie sehen die neuen Verbreitungsformen von künstlerischen Inhalten aus? Was ist zu beachten, wenn aus künstlerischen Werken Content wird? Wie werden die Lebensbedingungen dieser Content-Produzenten durch das Urheberrecht gesichert? Wie gestaltet sich europäische und nationale Medienpolitik im digitalen Zeitalter? Was bedeutet der Vorschlag einer Kulturflatrate? Wie verändert sich das wissenschaftliche Publizieren durch die Digitalisierung und was wollen Wissenschaftler? Was können Verlage in Zeiten der Digitalisierung leisten? Hg. v. Olaf Zimmermann und Theo Geißler Autoren u.a.: Markus Beckedahl, Hans-Jürgen Blinn, Sebastian Blumenthal, Rolf Bolwin, Reinhard Brandl, Thorsten Braun, Patrick von Braunmühl, Christoph Bruch, Sabine Cofalla, Adolf Dietz, Martin Dörmann, Iris Dressler, Karl Ermert, Stefanie Ernst, Axel E. Fischer, Alvar C. Freude, Thomas Frickel, Max Fuchs, Gerd Gebhardt, Theo Geißler, Tilo Gerlach, Hubertus Gersdorf, Barbara Gessler, Dieter Gorny, Volker Grassmuck, Barbara Haack, Harald Heker, Annemarie Helmer-Heichele, Ansgar Heveling, Ruth Hieronymi, Manuel Höferlin, Christian Höppner, Jeanette Hoffmann, Thomas Jarzombek, Johannes Kahrs, Hartmut Karmeier, Lars Klingbeil, Eckhard Kloos, Jens Koeppen, Henning Krause, Harald Lemke, Ferdinand Melichar, Christine M. Merkel, Verena Metze-Mangold, Achim von Michel, Oliver Moldenhauer, Annette Mühlberg, Konstantin von Notz, Wolf Osthaus, Hans-Joachim Otto, Aydan Özoguz, Doris Pack, Padeluun, Oliver Passek, Gerhard Pfennig, Wolf-Dieter Ring, Tabea Rössner, Pascal Rogard, Bernhard Rohleder, Georg Ruppelt, Peter Schabe, Gabriele Schulz, Jimmy Schulz, Wolfgang Schulz, Lothar Schröder, Nicole Simon, Petra Sitte, Alexander Skipis, Malte Spitz, Christian Sprang, Robert Staats, Grietje Staffelt, Peter Tauber, Cornelia Tausch, Imre Török, Georgia Tornow, Helga Trüpel, Halina Wawzyniak, Christof Weinhardt, Walter Werner, Olaf Zimmermann, Peter Zombik, Brigitte Zypries
240 Seiten, (2010); ISBN: 978-3-934868-25-0 Preis: 11,20 Euro statt 14,90 Euro

Alle Publikationen sind über die Geschäftstelle des Deutschen Kulturrates e.V. beziehbar. Tel: 030/24 72 80 14, Fax: 030/24 72 12 45, E-Mail: post@kulturrat.de
Der Subskriptionspreis gilt bis zum 27.09.2010. Die Bücher erscheinen am 28.09.2010 und sind dann auch über den Buchhandel lieferbar. Pro Lieferung kommt ein Zuschlag von 2,50 Euro für Porto und Verpackung hinzu. Die Publikationen Aus politik und kultur beinhalten unveränderte Nachdrucke der Beiträge von politik und kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates.

Anmeldefrist verlängert: Kulturpolitische Studienreise
24. – 26. September 2010 »Kulturhauptstadt 2010 Kulturprojekte und ‐orte der Metropole Ruhr«

Liebe KuPoGe‐Mitglieder und Interessierte!
Die Europäische Kulturhauptstadt RUHR.2010 geht jetzt ins letzte Drittel ihrer vielfältigen Aktivitäten. Viele von Ihnen haben sicherlich schon die eine oder andere Veranstaltung besucht, andere hatten vielleicht noch nicht die Gelegenheit. Wir möchten Sie herzlich einladen, dieses im Rahmen einer „Kulturpolitischen Studienreise“ nachzuholen. Die Idee dieses neuen Formats ist es, unseren Mitgliedern besondere kulturelle Orte, herausragende künstlerische Veranstaltungen und kulturpolitische Fachinformation gebündelt zu präsentieren sowie gleichzeitig das Gespräch darüber im kleinen Kreis unter unseren Mitgliedern zu ermöglichen.

Die Idee gibt es schon seit einiger Zeit. Wir realisieren sie jetzt, weil mit RUHR.2010 eine hervorragende Gelegenheit vorhanden ist und weil wir von Mitgliedern aus unseren Regionalgruppen dazu ermutigt worden sind. Für kulturpolitische Hintergrundinformationen zur RUHR.2010 GmbH und zum Dortmunder U haben sich unser Präsident Prof. Dr. Oliver Scheytt und Vorstandsmitglied Kurt Eichler freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Unsere Praktikantin Friederike Menz, die die Reise konzipiert und organisiert hat, und MitarbeiterInnen der Kulturpolitischen Gesellschaft werden die Reise begleiten und bei Fragen und Informationswünschen Auskunft geben können.

Wir haben uns bemüht, die Kosten für diese Reise so gering wie möglich zu halten und freuen uns, dass uns viele Partner dabei geholfen haben. Da uns sehr daran gelegen ist, auch unseren jungen studentischen Mitgliedern die Teilnahme zu ermöglichen, erhalten sie eine zusätzliche finanzielle Vergünstigung. Leider ist die TeilnehmerInnenzahl für diese erste Kulturpolitische Studienreise begrenzt. Deshalb melden Sie sich bitte schnell an, wenn Sie interessiert sind. Das Eingangsdatum der Anmeldung ist für uns ausschlaggebend. Eine Anmeldebestätgigung erhalten Sie umgehend.

Mit bestem Gruß

Ihr Dr. Norbert Sievers
Geschäftsführer der KuPoGe

Laden Sie sich hier die vollständige Einladung und das Anmeldeformular herunter

Noch 50 Tage, um das Archiv der Jugendkulturen zu erhalten!


Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Partnerinnen und Partner,

für gewöhnlich sehe ich davon ab, Spendenaufrufe zu versenden. Dennoch gibt es eine Einrichtung, die mir – und ich bin mir sicher auch einigen von Ihnen und Euch – am Herzen liegt: Das Archiv der Jugendkulturen in Berlin. Wer schon jetzt sagt, es geht sie oder ihn nichts an, klicke diesen Text einfach weiter.

Alle anderen bitte ich weiterzulesen und zu überlegen inwiefern sie den Erhalt des Archivs (finanziell) unterstützen können.

Das Archiv arbeitet ohne Regelförderung und hat sich vor allem über ein bundesweit bekanntes Projekt, Culture on the road (der Truck voll mit Jugendkultur), finanziert. Hinzu kommt ein außerordentlich hohes ehrenamtliches Engagement zahlreicher Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Das Projekt „Culture on the road“ wurde nun nicht mehr bewilligt, was das Aus des Archivs bedeutet. Zu erwähnen ist, dass diese Einrichtung europaweit einzigartig ist. Eine wissenschaftliche Befassung mit Jugendszenen und Jugendkulturen (meistens aus der Szene selbst heraus) sowie ein umfangreiche Sammlung über verschiedenste Szenen (Fanzines, CD’s, Publikationen etc.) wie im Archiv der Jugendkulturen zu finden, wird es dann so nicht mehr geben Es sei denn die Gelder für die Gründung einer Stiftung kommen zusammen

Bei Nachfragen zum Archiv oder der Aktion bitte bei mir oder beim Archiv melden. Kontakt zum Archiv, mehr Informationen und Spendenaufruf siehe unten.

Sonnig-herbstliche Grüße,

Andrea Gaede
L
andesverband Soziokultur Sachsen
Tel.: 03 51/8 02 17 65, Fax: 03 51/8 02 17 73

gaede@soziokultur-sachsen.de, www.soziokultur-sachsen.de

 

Über Lebenskunst: Jury spricht sich für die Förderung 14 neuer Initiativen aus

Sehr geehrte Damen und Herren,

im April 2010 startete mit dem CALL FOR FUTURE das zweijährige Programm ÜBER LEBENSKUNST. Mit der weltweiten Ausschreibung suchte das Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt wegweisende Initiativen, die Kultur und Nachhaltigkeit verbinden. Der Rücklauf auf den CALL FOR FUTURE war überwältigend: Mehr als 850 lokale Initiativen und Einzelpersonen haben – häufig gemeinsam mit internationalen Partnern – ihre Projektideen eingereicht.
Die Bewerbungen kamen aus der ganzen Welt: Paris, London, Barcelona, Helsinki, New York, Litauen, Australien, Kanada, Taiwan, Polen, Mexiko, Südafrika, Japan, Israel, Ungarn, Thailand...

Eine internationale Jury hat am Montag, 23. August 2010, 14 Projekte ausgewählt, die ein Jahr lang mit bis zu 20.000 Euro gefördert werden. "Die große Resonanz auf den CALL FOR FUTURE zeigt die Vielfalt künstlerischer Projekte und sozialer Initiativen, die dazu anregen, mit Blick auf die Zukunft zu denken und zu handeln. Wir wollen diese wegweisenden Projekte nicht nur fördern, sondern auch vernetzen“, so Hortensia Völckers, Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes. Dr. Bernd M. Scherer, Intendant des Haus der Kulturen der Welt, fügt hinzu: "Es ist ein wichtiges Anliegen von ÜBER LEBENSKUNST, diese wegweisenden Initiativen für alle Berliner sichtbar und erfahrbar zu machen. Wir wollen einen kulturellen Wandel initiieren, an dem sich alle beteiligen." In diesem Infobrief möchten wir Ihnen die 14 ausgewählten Projekte vorstellen. Über Ihr Interesse freuen wir uns.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre PR-Abteilung der Kulturstiftung des Bundes

mehr zum Programm überLebenskunst und den ausgewählten Projekten

Einladung Fachtagung "Zivilgesellschaft stärken"

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich Sie auf Fachtagung "Zivilgesellschaft stärken im ländlichen Raum" hinweisen, die das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement, die Akademie für Sozialpädagogik und Sozialarbeit e.V. und der Deutsche Städte- und Gemeindebund am 30. September 2010 in Berlin veranstalten und herzlich zur Teilnahme einladen.

Ziel der Tagung ist es, die im Modellprojekt "Zivilgesellschaft stärken" erarbeiteten Handlungsempfehlungen für kommunale Akteure im ländlichen Raum zum Umgang mit Rechtsextremismus vorzustellen und zu diskutieren. Die Tagung findet von 10:30 Uhr bis 17:00 Uhr in der Jerusalemkirche Berlin statt und richtet sich an kommunale und zivilgesellschaftliche Akteure und Entscheidungsträger aus vornehmlich ländlichen Regionen sowie an interessiertes Fachpublikum. 

Die Anmeldung ist mit dem Fax-Formular oder per Email an lea.fenner@b-b-e.de unter Angabe der Arbeitsgruppe, an der Sie teilnehmen möchten bis zum 15.09.2010 möglich. Darüber hinaus wären wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie den Veranstaltungshinweis auch an potentiell Interessierte und insbesondere an Akteure aus Verwaltungen, Kommunalpolitik, Vereinen, Jugendarbeit etc. im ländlichen Raum weiterleiten.

Mit besten Grüßen

Susanne Beyer
Modellprojekt "Zivilgesellschaft stärken."

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE)
Michaelkirchstraße 17/18
10179 Berlin
Erreichbarkeit: Montag-Mittwoch Tel.: 030 / 6 29 80 - 114 Fax: 030 / 6 29 80 - 151 susanne.beyer@b-b-e.de http://www.b-b-e.de

 

Fachforum, und Preisverleihung zum PlusPunkt KULTUR

Die Bundesvereinigung für kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. setzt sich intensiv für das junge Engagement in der Kultur ein. Speziell um solche Projekte zu fördern, die auf jungem, freiwilligen Engagement fußen und eine Anerkennung verdienen, wurde vor drei Jahren der PlusPunkt KULTUR ins Leben gerufen. Schirmherrin des jungen Engagementwettbewerbs ist Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder.

Das Fachforum richtet sich an Entscheidungsträger und Fachkräfte aus Einrichtungen der Jugend-, Bildungs- und Kulturarbeit sowie der Kulturellen Bildung. Sehr herzlich laden wir Sie zu unserem Fachforum „Wirkungsvolle Bindungen: Die Notwendigkeit von Nachhaltigkeit in Netzwerken und die Bedeutung von Netzwerken für Nachhaltigkeit im Bereich Kulturelle Bildung und Engagement“ und zur Preisverleihung des dritten PlusPunkt KULTUR am 1. Oktober 2010 im JugendKulturZentrum PUMPE in Berlin ein.

Das Programm sowie den Anmeldebogen finden Sie auf der Seite
http://plus-punkt-kultur.de/?page_id=1547
.

Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.