Newsletter der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.: Interner Newsletter 05-2010
Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.
 

Interner Newsletter 05-2010

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nachstehend einige Infos von der Bundesebene, bevor Einige von uns sich nächste Woche in Weimar zu Workshop und Mitgliederversammlung treffen. Dort soll mit geänderter Satzung und neuer Geschäftsordnung die Handlungsfähigkeit der Bundesvereinigung weiter verbessert werden und ich freue mich schon auf den Austausch mit euch.

In diesem Newsletter möchte ich euch besonders auf die Schreiben des Bundessozialministeriums und des BKM zum Europäischen Jahr 2011 hinweisen. Solltet ihr hierfür Ideen haben, dann mailt mir diese bitte bis 28. Mail, damit ich sie gebündelt weiterleiten kann.
Und auf das Tollhaus Karlsruhe, welches eine Bühne verkauft.

Im Gremienbereich kann ich mitteilen, dass wir seit diesem Monat neu in der Unter-AG des Bündnisses für Bürgerschaftliches Engagement "Internetgestützte Engagementförderung" vertreten sind. Durch unsere Erfahrungen mit der neuen Website und der EVV haben wir hier Einiges beizutragen, auch wenn wir von den großen Verbänden durchaus noch das eine oder andere lernen können.

Mit herzlichen Grüßen, Conny Lüddemann (Geschäftsführerin)
 

Inhaltsverzeichnis

Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit zur Förderung der aktiven Bürgerschaft

Das Jahr 2011 ist auf Vorschlag der EU-Kommission vom EU-Ministerrat zum Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit zur Förderung der aktiven Bürgerschaft ausgerufen worden (EJF 2011). Damit sollen die vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten gewürdigt, Freiwilligenorganisationen gestärkt und ein Impuls für die Förderung freiwilligen Engagements in den EU-Mitgliedsstaaten gegeben werden. Innerhalb der Bundesregierung ist das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) federführend. Dort wird ab Mitte 2010 eine Geschäftsstelle eingerichtet werden, die das BMFSFJ bei der Vorbereitung und Durchführung des Jahres unterstützen wird. Hierzu zählt auch die Einrichtung einer Website, auf der sich u.a. Projekte zu diesem Thema präsentieren können, wobei die Förderung einzelner Projekte in Deutschland nicht vorgesehen ist.

Sollte es bei Ihnen Projekte geben, die nach Ihrer Einschätzung für die Präsentation auf der neu zu errichtenden Website geeignet sind, wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mir diese bis spätestens Freitag, den 04. Juni 2010 mit einer Kurzbeschreibung elektronisch übersenden könnten. Im Rahmen der geplanten Fachtagungen sollen Workshops zu unterschiedlichen Themen angeboten werden, die von Akteuren im Bereich der Freiwilligentätigkeit durchgeführt werden sollen. Hierzu werden Interessierte als Mitveranstalter gesucht, die sich mit eigenen Ideen in die Diskussion einbringen. Insgesamt sind 4 bis 5 Veranstaltungen geplant, die sich örtlich auf das gesamte Bundesgebiet verteilen sollen.
Die konkreten Themen stehen noch nicht fest, da die Vorschläge und Ideen etwaiger Mitveranstalter in die Planung mit einbezogen werden sollen. Aus diesem Grunde wäre ich Ihnen ebenfalls dankbar, wenn Sie mir bis zu dem o.g. Termin mitteilen könnten, ob Sie eine Teilnahme an den Workshops in Erwägung ziehen bzw. sich aus Ihrer Sicht bestimmte Themen der Freiwilligenarbeit für eine Diskussion in diesem Zusammenhang anbieten.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag, Matthias Blenk, Referat K 23 - Spartenübergreifende Einrichtungen; Preußisches Erbe - Beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

RÜCKMELDUNG AN DIE BUVE bis 28. Mai
Link zum Schreiben des BMFSFJ
 

SOMMERAKADEMIE 2010 Ideen, Profile und Methoden aus der Praxis für die Praxis

15. - 17. Juni 2010
Wer im Kulturmanagement oder als Kulturveranstalter in der Soziokultur oder in einem kleinen Kulturverein und anderen Kulturbetrieben arbeitet, ist täglich gefordert. Kreativität, hohe Belastbarkeit, die Kunst der Improvisation und Kooperation gehören zum Arbeitsalltag. Die Sommerakademie bietet an drei Tagen und sehr komprimiert im neuen Format des „Schleuderkurses für den kleinen Kulturbetrieb“ Themenkomplexe für Ihre tagtägliche Praxis an. 3 Tage. 60 Stunden. 4 Seminare. 14 Köpfe. Ihre Kondition ist gefragt! In jedem Seminar wechseln die Themen alle zwei Stunden. Hier die 4 Themenkomplexe der 4 Seminare inkl. der Möglichkeit zur Online-Anmeldung.
 

Kinodigitalisierung: Pressemitteilung der CDU/CSU

Union hält Wort – Eckpunkte für die Kinodigitalisierung stehen
Mit dem geplanten Förderkonzept könnten bis zu 80 Prozent der Kosten abgesichert werden Anlässlich des Filmforums der CDU/CSU-Bundestagsfraktion "Digitalisierung der Kinos" erklären der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Michael Kretschmer MdB und der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Wolfgang Börnsen (Bönstrup) MdB: Wir haben nach langen Verhandlungen Eckpunkte für ein Konzept zur Kinodigitalisierung abgesteckt, mit dem wir in einem Zeitraum von fünf Jahren Kinos bei der Umstellung auf digitale Technik fördern wollen. Damit können wir einer digitalen Spaltung der Kinolandschaft entgegen treten. Die Koalition setzt ein Vorhaben des Koalitionsvertrages um, für das wir im Bundeshaushalt 2010 bereits 4 Millionen Euro bereitgestellt haben. Die Bundesregierung nimmt damit ihre Verantwortung für die Zukunftsfähigkeit der deutschen Kino- und Filmwirtschaft wahr. Alle Bemühungen um eine brancheninterne Lösung waren gescheitert. Daher hat Staatsminister Bernd Neumann MdB im Interesse der kulturellen Vielfalt in allen Teilen des Landes Überlegungen für eine staatliche Unterstützung entwickelt. Die enormen Kosten von 50.000-80.000 Euro pro Leinwand sind für kleine und mittelständische Kinos im ländlichen Raum oft nicht zu schultern. Gerade diese Einrichtungen leisten einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Grundversorgung auch in Regionen abseits der großen Zentren und dürfen nicht durch große Kino-Ketten vom Markt gedrängt werden. Mit dem geplanten Förderkonzept könnten bis zu 80 Prozent der Kosten abgesichert werden. Neben dem Bund wollen wir auch die Filmförderungsanstalt, die Verleiher und die Bundesländer, von denen einige schon mit gutem Beispiel voran gegangen sind, in die Pflicht nehmen.

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag mailto:fraktion@cducsu.de, www.cducsu.de
 

Blogparade zu Geschäftsmodellen für Web 2.0 im Kulturbetrieb

Liebe Leserinnen und Leser, auch in diesem Jahr ist Kulturmanagement Network wieder Medienpartner der stARTconference, die vom 8. bis 10. September 2010 in Duisburg stattfindet. Der Kartenverkauf hat bereits begonnen - die ersten 100 Tickets gibt es zum Sonderpreis von 100 EUR. Im letzten Jahr widmete sich die Juliausgabe des KM Magazins den Chancen, die in der Nutzung des Web 2.0 für den Kulturbereich liegen. Für dieses Jahr haben wir uns nun mit den Veranstaltern etwas anderes ausgedacht: Wir veranstalten eine Blogparade zu einem der Schwerpunktthemen der Konferenz - den Geschäftsmodellen im Web 2.0.

Wir möchten Sie einladen, sich mit Ihren Ideen oder Erfahrungen bei der Blogparade zu Wort zu melden. Die Ergebnisse dieser Blogparade erscheinen in einem e-Book, das als Sonderheft bei Kulturmanagement Network erscheinen wird. WAS IST EINE BLOGPARADE? Eine Blog-Parade (auch genannt: Blog-Karneval) ist eine Blog-Veranstaltung, die wie folgt abläuft: Ein Blog-Betreiber (in diesem Fall: stARTconference) legt ein Thema fest (Geschäftsmodelle im Web 2.0), veröffentlicht dieses in Form eines Blog-Beitrags und fordert seine Leser dazu auf, Artikel zu diesem Thema im jeweils eigenen Blog zu veröffentlichen. Damit die Artikel gesammelt werden und auch später wieder auffindbar sind, werden sie per Trackback (also die Möglichkeit der Rückverfolgung) mit dem Blog verlinkt, das die Frage gestellt hat (hier: startconference). Auf www.blogparade.de ist die Vorgehensweise ganz ausführlich erklärt. So kommen zu einem Thema Artikel mit unterschiedlichen Ideen und Sichtweisen zusammen.

JETZT SIND SIE DRAN! Wir werfen nun die Frage nach Geschäftsmodellen im Web 2.0 ins Rennen und bitten Sie, liebe Leser, um Stellungnahmen, Erfahrungsberichte, Aufsätze oder was Ihnen dazu einfällt in Form eines Artikels auf Ihrem Blog. Bitte verlinken Sie diesen per Trackback mit dem ursprünglichen Blogbeitrag. Falls der Trackback nicht ankommt, bitten wir um einen händischen Trackback. Schreiben Sie uns einen Kommentar und verlinken Sie darin Ihren Artikel. Leser, die kein eigenes Blog haben, können sich trotzdem an der Blogparade beteiligen: Schicken Sie uns einfach Ihren Beitrag per Mail (an karinjanner@startconference.org), wir veröffentlichen ihn dann als Gastbeitrag auf unserem Blog. Einsendeschluss für Beiträge und Trackbacks ist der 30. April 2010. Beiträge, die danach eintreffen, können wir in der Auswertung nicht berücksichtigen. Die Auswertung erfolgt bis Mitte Mai, und spätestens Ende Juni erscheint das Sonderheft von Kulturmanagement Network mit den Beiträgen aus der Blogparade. Wer an der Blogparade teilnimmt, gibt automatisch die Zustimmung zu dieser Veröffentlichung. Jeder Autor ist selbst verantwortlich für die eigenen Texte. Wir werden sie zwar lektorieren lassen und auf Rechtschreibfehler prüfen, aber an den Inhalten und am Stil werden wir nichts ändern. Wir behalten uns vor, Beiträge nicht ins Magazin aufzunehmen, wenn wir sie aufgrund von formalen oder inhaltlichen Kriterien für nicht geeignet halten. GESCHÄFTSMODELLE IM INTERNET - THEMENVORSCHLÄGE Die digitalen Medien haben alte Ertragsmechaniken zerstört oder in Frage gestellt (Zeitschriften, Zeitungen, Musikbranche usw.), aber bringen sie möglicherweise auch neue Geschäftsmodelle hervor? - Welche Konzepte gibt es bereits, z.B. im Bereich "Freemium", und wie und mit welchem Erfolg können diese in Kulturunternehmen und -einrichtungen zum Einsatz kommen? - Welche Auswirkungen haben die neuen Geschäftsmodelle auf die ökonomischen Rahmenbedingungen (Beispiel "Long Tail")? - Welche neuen Formen der Kulturfinanzierung (z.B. Sellaband) und des Vertriebs (z.B. Digital Concert Hall) bieten soziale bzw. digitale Medien? - Der Einsatz von sozialen Medien muss sich langfristig auf die eine oder andere Weise rentieren. Anhand welcher Kennzahlen und Größen kann der Erfolg von Social Media gemessen werden? - Bringt Social Media auch nichtkommerzielle Erträge und wenn ja, wie können diese beziffert oder bewertet werden? Die hier genannten Fragen und Beispiele sind als Anregung gemeint. Wir freuen uns auch über Artikel, die andere Aspekte behandeln. Wir sind gespannt auf Ihre Artikel und freuen uns, das Heft „Geschäftsmodelle im Internet“ gemeinsam mit Ihnen zu gestalten! Hier geht es zur Blogparade: http://bit.ly/9qNYNO

Mit herzlichen Grüßen aus Weimar Dirk Schütz & Dirk Heinze sowie die Teams von Kulturmanagement Network und stARTConference

Kompetenzzentren für Kultur- und Kreativwirtschaft

Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat bei der heutigen Eröffnung der Regionalkonferenz Nordrhein-Westfalen der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft betont: "Mit dem Aufbau des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft in Eschborn und seinen acht Regionalbüros tritt die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft in eine neue, konkrete Arbeitsphase. Gewerblich tätige Künstler und Kulturschaffende erhalten nun erstmals eine eigene Anlaufstelle für Fördermöglichkeiten auf Bundesebene."

In seiner Rede im Museum Folkwang Essen erklärte der Staatsminister weiter: "Dass in Essen die erste von bundesweit acht Regionalkonferenzen stattfindet, hat für die Bedeutung der nordrhein-westfälischen Kultur- und Kreativwirtschaft besondere Symbolkraft. Dadurch wird deutlich, dass die Kulturwirtschaft in Nordrhein-Westfalen, die bereits mit dem Kulturhauptstadtjahr enorme Aufmerksamkeit erfahren hat, eine Vorreiterrolle für ganz Deutschland spielt. Das für NRW zuständige Regionalbüro in Bochum kann nun damit beginnen, Kulturbetriebe, kulturwirtschaftlich tätige Künstler und Kulturschaffende individuell bei ihrem Weg zu wirtschaftlichem Erfolg zu unterstützen." Staatsminister Bernd Neumann hob zudem hervor: "Die Förderung von Kunst und Kultur ist nicht nur die Grundlage unseres kulturellen Reichtums und kreativen Potentials. Sie hat auch eine besondere wirtschaftspolitische Bedeutung. Mit über einer Million Erwerbstätigen in 238.000 Unternehmen hat sie einen Anteil am Bruttoinlandsprodukt, der mit 2,6 Prozent höher ist als der Anteil der Chemischen Industrie. Trotzdem gehören gerade die Kreativen oft zu den Geringverdienenden. Deshalb sehe ich mich als Kulturstaatsminister auch als Anwalt der Kulturschaffenden und setze mich immer wieder vehement für ihre Rechte und ihre soziale Sicherung ein - sei es beim Urheberrecht oder bei der Stärkung der Künstlersozialkasse."

Bereits am Montag dieser Woche traf Kulturstaatsminister Bernd Neumann mit der Leitung des "Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes" und den regionalen Ansprechpartnern zu einem Arbeitsgespräch im Bundeskanzleramt zusammen. Im Rahmen der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft wurde im vergangenen Jahr das "Kompetenzzentrum Kultur-und Kreativwirtschaft des Bundes" in Eschborn gegründet, das seit Beginn des Jahres deutschlandweit insgesamt acht Regionalbüros einrichtet. Diese haben zur Aufgabe, über bestehende Förderprogramme, Instrumente und Strukturen auf Bundesebene und in den Regionen zu informieren und zu beraten. Mit den Regionalkonferenzen sollen die Leiter der Regionalbüros in der jeweiligen Region bekannt gemacht und vernetzt werden. In Nordrhein-Westfalen arbeitet die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft eng mit dem Land, dem Regionalbüro NRW und den Organisatoren der Kulturhauptstadt Ruhr2010 zusammen.

Weitere Informationen unter: www.kultur-kreativ-wirtschaft.de

Neuerscheinung: »kultur.macht.geschichte« Dokumentation des Fünften Kulturpolitischen Bundeskongresses

Soeben ist die von Vielen erwartete Dokumentation des Fünften Kulturpolitischen Bundeskongresses zum Thema »kultur.macht.geschichte« in unserer Reihe Edition Umbruch erschienen. Immer häufiger sind historische Themen Gegenstand von aufwendig inszenierten Ausstellungen, Büchern, Dokumentarfilmen und PC-Spielen, die ein Massenpublikum erreichen. Immer mehr Bürger engagieren sich in historischen Vereinen und Initiativen. Das Interesse an der Vergangenheit und die Faszination des Alten haben auch die Kulturpolitik erfasst. Es wird über einen neuen Zugang zur Geschichte und zu dem historischen Erbe diskutiert. Auch das Interesse der politischen Akteure an einer geschichtlichen Rückversicherung hat zugenommen.

Der Fünfte Kulturpolitische Bundeskongress der Kulturpolitischen Gesellschaft und der Bundeszentrale für politische Bildung ging der Frage nach, wie Kulturpolitik und politische Bildung die Themen Gedächtnis, Erinnerungskultur und Geschichtspolitik in Zukunft aufgreifen sollen und welche Formen zeitgemäß sind. Die Antworten sind ebenso vielfältig wie kontrovers. Der Band enthält u.a. die Beiträge von Rudolf Aßkamp, Ulrich Borsdorf, Christoph Classen, Lutz Hachmeister, Christoph Jacke, Dorothea Kolland, Thomas Krüger, Norbert Lammert, Julia Lehner, Matthias Puhle, Hans Ulrich Reck, Martin Sabrow, Wolfgang Schmale, Paul Sigel, Wolfgang Thierse, Manfred Treml und Harald Welzer sowie zusammenfassende Berichte zu allen Panels und Foren.

Weitere Informationen sowie eine Bestellmöglichkeit finden Sie hier: www.kupoge.de/publikationen/aktion_eu25.htm

 

Das Tollhaus Karlsruhe verkauft eine Tribüne

Das Tollhaus Karlsruhe verkauft eine Tribüne Layher ohne Bestuhlung, Baujahr 2007. Alles Weitere findet ihr in dieser Anzeige.

Dokumentation "Demografischer Wandel als Herausforderung für Kultur und Evaluierung" in Bremen

Die Vorträge der Frühjahrstagung 2010 des DeGEval - Arbeitskreises Evaluation von Kultur und Kulturpolitik zum Thema „Demografischer Wandel als Herausforderung für Kultur und Evaluierung“, die am 16. April 2010 in Bremen stattgefunden hat, sind nun online und unter folgendem Link abrufbar: http://degeval.de/index.php?class=Calimero_Webpage&id=17120
 

Fachtagung: Theater - Reformbedarf in Niedersachsen - Modelle aus Deutschland

Die Theaterlandschaft in Niedersachsen ist vielfältig, allerdings – wie überall in Deutschland – einem großen Spar- und Effizienzdruck ausgesetzt. Die Konsequenzen sind bekannt: Die Etats werden gekürzt, Häuser und Sparten werden zusammengelegt oder im schlimmsten Fall geschlossen. Die Theaterpolitik scheint auf Fragen der Finanzwirtschaft reduziert zu werden. Das Klagen über diese unbefriedigenden Rahmenbedingungen ist verständlich. Wo aber liegen in der derzeitigen Theaterlandschaft Chancen, die es gerade in dieser prekären Situation zu nutzen gilt? Welche Reformansätze, Konzepte und Modelle können die Zukunft des Theaters sichern? Was muss kulturpolitisch eingefordert werden?

Fünf grundsätzliche Einsichten strukturieren den Diskurs um eine zeitgemäße Theaterpolitik:
Theater braucht Konzepte!
Theater braucht Ausbildung!
Theater braucht Vermittlung!
Theater braucht Strukturen!
Theater braucht Förderung!
Mit Theatermachern, Kulturpolitikern, Förderern und Wissenschaftlern soll in Diskussionsrunden entlang dieser Einsichten der Reformbedarf in der Theaterpolitik des Landes ermittelt sowie Ziele und Visionen für eine zukünftige Theaterlandschaft in Niedersachsen formuliert werden. Sie sind herzlich eingeladen, sich daran zu beteiligen.

Dr. Albert Drews, Evangelische Akademie Loccum, Tagungsleiter Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Universität Hildesheim
Dr. Stephan Schaede, Akademiedirektor

zu Ablauf und Anmeldung
 

PlusPunkt KULTUR – die 3. Ausschreibungsrunde beginnt jetzt!

Remscheid/Berlin, 3. Mai 2010. Eigenverantwortliches Engagement beginnt dort, wo junge Freiwillige in ihrer Umgebung Herausforderungen begegnen und Veränderungsbedarf sehen. Beim dritten -jetzt startenden- PlusPunkt KULTUR sind wieder Projekte und Konzepte gefragt, die wichtige gesellschaftspolitische Themen mittels Kunst und Kultur thematisieren und junge Menschen zu einem freiwilligen, eigenständigen Engagement in der Kultur motivieren. Den Bewerberinnen und Bewerbern sind innerhalb der fünf Themenschwerpunkte „InterKultur“, „Mehr Kultur an Schulen“, „Kultur im Brennpunkt“, „Kultur von Jung und Alt“ und „Kultur und neue Medien“ kaum Grenzen gesetzt.

Unter der Schirmherrschaft der Bundesfamilienministerin Schröder ist nun zum dritten Mal der Engagementwettbewerb PlusPunkt KULTUR der Bundesvereinigung für kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BKJ) ausgeschrieben. Junge Menschen zwischen 14 und 30 Jahren - genauso wie Einrichtungen, die gemeinsam mit jungen Engagierten ein Projekt planen oder umsetzen- können sich bis zum 31. Juli 2010 beim PlusPunkt KULTUR bewerben. Die Prämierten werden durch ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro und fachliche Qualifizierungsmaßnahmen, etwa im Bereich Projektmanagement oder Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, gefördert. Die Einbindung von Freiwilligen und deren Anliegen bietet für Einrichtungen völlig neue Perspektiven: Junge Menschen sehen nicht selten andere Themen als Einrichtungen und sprechen diesen eine andere gesellschaftspolitische Bedeutung zu. Ihre Lösungsansätze sind entsprechend kreativ, innovativ und mit hohem Mobilisierungspotential für Gleichgesinnte.

Damit sitzen Einrichtungen bei der Einbindung junger Engagierter an der Quelle, um gute und erfolgreiche Jugendarbeit leisten zu können. In den neuen Bundesländern wird mit der kreativen Nutzung alter Freiflächen Schrumpfungsprozessen entgegengewirkt, während in Berlin Neukölln Fahrradkuriere Kunst unters Volk bringen und bei Seerosen für Afrika Visionen der Flüchtlingshilfe erarbeitet werden. Die Ideen und Konzepte der bisherigen PlusPunkt KULTUR-Projekte überschreiten Grenzen und tragen zur Veränderung eines Zustandes bei, der jungen Menschen missfällt. Unterstützt wurden Sie in Ihrem Engagement vom PlusPunkt KULTUR. Einsendeschluss des dritten PlusPunkt KULTUR ist der 31. Juli 2010.

Weitere Informationen unter: www.plus-punkt-kultur.de 

Gesucht bis zum 30. Juni: Ideen und Vorbilder für Integration durch Musik

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie herzlich einladen, bei unserer Ideeninitiative mitzumachen, die wir aktuell ausgeschrieben haben. Mit der "Ideeninitiative 'Integration durch Musik'" möchte die Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung das Miteinander von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund fördern.
Bis zum 30. Juni 2010 sind deutschlandweit wieder Institutionen, Vereine, Verbände, Stiftungen, individuelle Initiativen und Akteure etc. mit gemeinnütziger Zielsetzung eingeladen, musisch orientierte, neue Projekte für eine erfolgreiche Integration von Kindern und Jugendlichen zu entwickeln. Die Umsetzung von maximal 15 der eingereichten Projektanträge wird die "Ideeninitiative 'Integration durch Musik'" mit jeweils bis zu 5.000 Euro unterstützen.

Angaben zum Bewerbungsverfahren und die Vorlage für Projektanträge finden Sie unter: http://www.kultur-und-musikstiftung.de.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung und über die Weiterleitung dieser Nachricht an weitere interessierte Personen.
Herzlichen Dank im Voraus und beste Grüße Nadine Lindemann, Geschäftsführerin Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung
Telefon: +49 5241 81-81533 begin_of_the_skype_highlighting              +49 5241 81-81533      end_of_the_skype_highlighting begin_of_the_skype_highlighting              +49 5241 81-81533      end_of_the_skype_highlighting begin_of_the_skype_highlighting              +49 5241 81-81533      end_of_the_skype_highlighting | Fax: +49 5241 81-681533 E-Mail: lindemann@kultur-und-musikstiftung.de |
 

Dieter Baacke Preis ausgeschrieben

Mit dem Dieter Baacke Preis (auch für intergenerationelle Medienprojekte ) zeichnen die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend seit 2001 beispielhafte Projekte der Bildungs-, Sozial- und Kulturarbeit aus. Nun wird der Dieter Baacke Preis erstmals in fünf verschiedenen Kategorien verliehen. In jeder Kategorie ist der Preis mit 2.000,- € dotiert.

Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.ibk-kubia.de/content/view/159/22/