Newsletter der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.: Interner Newsletter 04-2010
Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.
 

Interner Newsletter 04-2010

Inhaltsverzeichnis

In eigener Sache: Blog, Workshop und mehr

Liebe EmpfängerInnen des internen Newsletters der bundesvereinigung,

mehrfach habe ich eure Aufmerksamkeit auf unsere neugestaltete Website gelenkt. Heute möchte ich euch mit einem Serviceangebot aus dem internen Bereich bekannt machen. Es besteht hier die Möglichkeit, Blogs zu bestimmten Themen anzulegen. Aktuell hat das e-Werk in Erlangen die Frage aufgeworfen, welches Kassensystem passend ist und womit andere Zentren gute Erfahrungen haben. Unter nachstehendem Link http://www.soziokultur.de/bsz/node/355 findet ihr den Blog und wir laden euch herzlich zur regen Beteiligung ein:
Möchtet ihr selbst einen Blog anregen, weil ihr Antwort auf eine Frage sucht oder Meinung zu einem Thema einholen wollt, schickt einfach eine Mail an Ellen Ahbe. Die Frage bzw. das Thema sollten genau formuliert sein, damit ihr auch Antworten bekommt, die euch weiter helfen. Ihr solltet in der Mail weiterhin benennen, welchen Kreis ihr mit dem Blog erreichen wollt (bspw. LandesgeschäftsführerInnen, Mitgliedszentren, Vorstand) und für wie lange. Das Ganze funktioniert nämlich über die Zusendung eines Links, an einen bestimmten Personenkreis.

Zur Öffentlichkeitsarbeit: Neben der Website ist unser wichtigstes Mittel zur Öffentlichkeitsarbeit die Zeitschrift „soziokultur“. Auch in den drei nächsten Ausgaben können Mitgliedszentren eine kostenlose Veranstaltungsanzeige schalten. Dafür stehen auf der zweiten Umschlagseite neun Anzeigenplätze zur Verfügung. Die Veranstaltung sollte ein Highlight im Programm eures Zentrums sein und sich an ein überregionales Publikum wenden. Bei Interesse wendet euch bitte direkt an unsere Mitarbeiterin Ute Fürstenberg . Redaktionsschluss für Ausgabe 2-2010 ist der 20. Mai.
Unsere zuletzt versandte Pressemitteilung beschäftigte sich mit dem Relaunch unserer Website und kann hier nachgelesen werden.

DRINGEND erinnern möchte ich die Landesgeschäftsstellen an den Wandplaner 2011. Bisher liegen erst Mails aus Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz vor. Die Rücksendefrist für euer Projekt (druckfähiges Foto mit Kurztext) war bereits der 14. April (Sollte eines der Zentren ein schönes Projekt haben, bewerbt euch doch bei eurer Geschäftsstelle um den Platz auf dem Planer.)

Dann möchte ich auf unseren WORKSHOP zum Thema „Lobbyarbeit und Interessenvertretung vor Ort - Strategische Öffentlichkeitsarbeit für Soziokultur“ am 18. Mai in Weimar hinweisen. In diesem für Mitglieder kostenfreien Workshop werden effektive Methoden der strategischen Öffentlichkeitsarbeit vermittelt und aufgezeigt, wie soziokulturelle Verbände und Einrichtungen diese für sich nutzen können. Der Fokus der Veranstaltung liegt besonders auf der konkreten Auseinandersetzung vor Ort etwa mit KommunalpolitikerInnen. Der Workshop dient auch dazu, Ideen für eine koordinierte Öffentlichkeitsarbeit zu sammeln, die den Bundesverband koordiniert. Der Workshop dient insgesamt der Stärkung der Kampagnenfähigkeit des gesamten Verbandes.
Auf unserer Website ist Ausschreibung sowie Anmeldeformular zu finden.

Für alle Landesverbände abschließend nochmals der Hinweis auf die 1. Mitgliederversammlung in 2010, die Anmeldung dazu kann ebenfalls über die Website erfolgen.

Ich wünsche allen aufblühende Motivation in der aufblühenden Frühlingsnatur und freue mich, viele von euch in Weimar zu sehen.

Cornelia Lüddemann
-Geschäftsführerin-
 

BKM-Preis Kulturelle Bildung 2010
Drei Nominierungen der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e. V.

Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann, hat zum zweiten Mal einen Förderpreis für modellhafte Projekte im Bereich der Kulturellen Bildung ausgeschrieben. Konkret geht es dabei um die Umsetzung des übergreifenden kulturpolitischen Ziels, „gemeinsam mit den Ländern den Zugang zu kulturellen Angeboten unabhängig von finanzieller Lage und sozialer Herkunft“ zu erleichtern. So steht es im Koalitionsvertrag und wird vom BKM als Auftrag verstanden, entsprechende Projekte in seinem Hause fortzuführen und auszubauen, u. a. mit einer Qualitätsoffensive zur Verbesserung der kulturell-künstlerischen Vermittlungsarbeit.

Als Bundesverband hat die Bundesvereinigung soziokultureller Zentren die Möglichkeit, drei Projekte aus ihrem Wirkungskreis zu nominieren. Für 2010 sind dies:

  • „FiSH 09 – Festival im Stadthafen Rostock“, institut für neue medien,
  • „U20 Poetry Slam – deutschsprachige Meisterschaften 2009 in Düsseldorf, zakk gGmbH,
  • „Götterspeise & Suppenkasper – vom Essen und Gegessenwerden“, Quartier gGmbH, Bremen.

lesen Sie hier mehr zum Preis und den von uns Nominierten
 

SOMMERAKADEMIE 2010: Ideen, Profile und Methoden aus der Praxis für die Praxis

15. - 17. Juni 2010: Wer im Kulturmanagement oder als Kulturveranstalter in der Soziokultur oder in einem kleineren Kulturverein und anderen Kulturbetrieben arbeitet, ist täglich gefordert: Kreativität, hohe Belastbarkeit, die Kunst der Improvisation und Kooperation gehören zum Arbeitsalltag. Die Sommerakademie bietet an drei Tagen und sehr komprimiert im neuen Format des "Schleuderkurses für den kleinen Kulturbetrieb" Themenkomplexe für Ihre tägliche Praxis an. 3 Tage.
60 Stunden. 4 Seminare. 14 Köpfe. Ihre Kondition ist gefragt! In jedem Seminar wechseln die Themen alle zwei Stunden.

hier zur Vorankündigung der Seminare
 

An die Mitglieder des Bündnisses für Gemeinnützigkeit

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

derzeit wird vom unabhängigen Nationalen Normenkontrollrat (NKR - angesiedelt beim Bundeskanzleramt, dort zuständig: StM von Klaeden) der bürokratische Aufwand des Zuwendungsrechts untersucht. Begründung: "Zur Erfüllung ihrer satzungsgemäßen Aufgaben und für die Umsetzung bestimmter Projekte durch die Bundesregierung erhalten viele Organisationen und Einrichtungen finanzielle Unterstützung in Form von Zuwendungen. Diese Art der Förderung reicht von der Finanzierung gemeinnütziger Institutionen, wie zum Beispiel Stiftungen oder Entwicklungshilfeorganisationen, bis hin zu Projekten im Bereich Forschung und Innovation. Dabei ist die Bereitstellung finanzieller Mittel durch den Staat an eine ganze Reihe von Formalitäten geknüpft. Durch eine Bürokratiekostenmessung im Zuwendungsrecht mit dem Standardkosten-Modell soll der Aufwand für die einzelnen Informationspflichten aus den Bestimmungen zum Zuwendungsrecht ermittelt werden.

Die Ergebnisse der Bürokratiekostenmessung werden hilfreich sein, um das Zuwendungsrecht beziehungsweise die Zuwendungspraxis gezielt vereinfachen und praktikabler gestalten zu können." Demnach verfolgt die Bundesregierung das Ziel, dass sich auch Zuwendungsempfänger durch Vereinfachungen und Entlastungen wieder auf ihre wesentlichen Aufgaben konzentrieren können. Das Statistische Bundesamt erfragt zu diesem Zweck den Aufwand der Beantragung, des Abruf und der Abrechnung von Fördermitteln des Bundes.
Wer an einer Teilnahme an den Befragungen interessiert ist, kann sich beim Statistischen Bundesamt skm@destatis.de melden.

Ich würde mich freuen, wenn aus Ihren Gliederungen zahlreiches Interesse an den Befragungen des Statistischen Bundesamtes bekundet wird.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Werner Ballhausen Bündnis für Gemeinnützigkeit, Koordinator
Fon: +49.30.41 19 19 11,  Mob: +49.160.552 1310,  wballhausen@versanet.de
 

SPD will Förderprogramm für die Digitalisierung kleiner Kinos Berlin

(hib/CHE/HLE) Die SPD-Fraktion fordert von der Bundesregierung, ”unverzüglich ein Konzept für die Digitalisierung der Kinos in Deutschland vorzulegen“. In ihrem Antrag (17/1156) begründen die Abgeordneten diesen Vorstoß damit, dass Deutschlands ”einzigartige Kinolandschaft“ mit derzeit rund 4.700 Leinwänden bedroht sei. Die anstehende Kinodigitalisierung verschärfe den Trend des Kinosterbens, denn während sich große Ketten die enormen Investitionen leisten könnten, würden kleine Kinos ohnehin schon unter Existenznöten leiden und könnten sich eine Umrüstung nicht leisten. Das Konzept soll nach dem Willen der SPD-Fraktion die kommunalen Kinos als ”wichtigen Bestandteil der kommunalen kulturellen Infrastruktur“ mit einbeziehen und ein Fördermodell für Kultur, Fläche und Mittelstand formulieren. Es soll außerdem als Gemeinschaftsaufgabe von Branche, Filmförderungsanstalt, Bund, Ländern und Kommunen angelegt sein sowie die Förderung an inhaltlichen und strukturellen Kriterien und an einer ”kulturellen Grundversorgungsfunktion“ orientieren.
 

Kalender zu Musikfestivals und Musikwettbewerben online

MIZ präsentiert neue Recherchemöglichkeiten zum Musikgeschehen

Das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ), eine Einrichtung des Deutschen Musikrats, hat sein Informationsangebot im Internet inhaltlich neu strukturiert und präsentiert unter www.miz.org ab sofort neue Recherchemöglichkeiten zum aktuellen Musikgeschehen. Im Mittelpunkt stehen dabei ein Ausschreibungskalender für Musikwettbewerbe, -preise und Stipendien sowie ein Kalender für Musikfestivals.
Wo bisher unzählige Webseiten einzeln abgesurft werden mussten, bündelt das MIZ in seinem neuen Ausschreibungskalender nun alle verfügbaren Informationen zu bundes- und landesweit ausgeschriebenen Musikwettbewerben, -preisen und Stipendien und macht sie über vielfältige Suchfunktionen abrufbar. Das Angebot kann sowohl nach aktuellen Bewerbungsschlüssen als auch nach Durchführungsterminen durchsucht werden. Dabei stehen zusätzlich 17 unterschiedliche Kategorien zur Auswahl – von einzelnen Instrumentengattungen und Gesang über Komposition und Dirigieren bis hin zur Kammermusik oder einzelnen musikalischen Genres.
Der ebenfalls der neue Festivalkalender informiert fortlaufend über Veranstaltungszeiträume von Musikfestspielen, Festwochen und Festivals sowie deren aktuelle Mottos und Themenschwerpunkte. Den Nutzern stehen auch hier zahlreiche Suchfunktionen zur Verfügung. So kann der Kalender sowohl nach Terminen und geografischen Kriterien als auch themenbezogenen durchsucht werden. Das Angebot deckt dabei die ganze Bandbreite musikalischer Gattungen ab und umfasst sowohl Spezialfestivals zur Alten und Neuen Musik als auch die verschiedenen Spielarten der populären Musik. Abgerundet wird das neue Angebot des MIZ durch einen Kongresskalender, eine fortlaufend angelegte Serie von Karten zum Musikleben sowie durch eine neue Rubrik „Musikleben in Zahlen“. Hier werden im Überblick wichtige Daten und Fakten des Musiklebens vorgestellt und mit weiterführenden Informationen vernetzt.

Über das MIZ: Unter dem Dach des Deutschen Musikrats erfasst und dokumentiert das Deutsche Musikinformationszentrum Strukturen und Entwicklungen der Musikkultur. Das Spektrum reicht dabei von der musikalischen Bildung und Ausbildung über das Laienmusizieren, die Musikförderung und die professionelle Musikausübung bis zu den Medien und der Musikwirtschaft. Gefördert wird das MIZ durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Kulturstiftung der Länder, die Stadt Bonn sowie von privater Seite durch die GEMA und die GVL.

Pressekontakt: Margot Wallscheid, Projektleitung
Deutsches Musikinformationszentrum Deutscher Musikrat gGmbH *
Weberstr. 59 * 53113 Bonn Tel.: 0228 / 2091-180 * Fax 0228 / 2091-280 * Mail: info@miz.org * www.miz.org
 

Bundesfachkongress Interkultur 2010 in Bochum

Interkulturelle Verständigung und Integration von Bürgern mit Zuwanderungsgeschichte wird angesichts der demografischen Entwicklung zu einem entscheidenden politischen Handlungsfeld. Der Kongress “Interkultur” tagt 2010 in Bochum. Ziel des alle zwei Jahre stattfindenden Kongresses ist es, politischen Entscheidungsträgern und Multiplikatoren auf Bundes-, Landes und kommunaler Ebene Leitlinien und praktische Handlungsempfehlungen zum großen Themengebiet „Interkultur“ vorzuschlagen und ein Forum für den Austausch zwischen Kulturschaffenden, Politik und Verwaltung zu bieten.

2006 wurde der erste Bundesfachkongress “Interkultur” in Stuttgart unter dem Motto „Kulturelle Vielfalt für alle – Differenzieren statt Pauschalisieren“ durchgeführt. In Nürnberg wurde mit dem Motto “Kulturelle Vielfalt und Teilhabe” an die Themen und Diskussionen des ersten Bundesfachkongresses 2006 in Stuttgart angeschlossen und gleichzeitig einen Bezug zu zwischenzeitlichen integrations- und kulturpolitischen Entwicklungen hergestellt.

2010 soll der Kongress im Ruhr Congress Bochum stattfinden. Das Leitthema wird „Interkulturelle Öffnung“ sein. Diese Entscheidung ist von den Mitwirkenden vor dem Hintergrund getroffen worden, dass das Ruhrgebiet 2010 Kulturhauptstadt Europas ist. Leitthema: Interkulturelle Öffnung Es werden 350 – 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet erwartet. Bisher sind der Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und der Kulturstaatsminister Bernd Neumann gebeten worden, einen Redebeitrag zu dem Kongress zu leisten. Darüber hinaus ist geplant in Kooperation mit dem WDR und dem ZDF “Interkultur” , zum Beispiel mit der ZDF Heute-Moderatorin Dunja Halali, prominent zu besetzen.

27. Oktober – 29. Oktober 2010 RuhrCongress Bochum
 

Offene Ausschreibung für soziokulturelle Projekte in Deutschland.

Dass soziokulturelle Akteure rechnen können, haben sie schon lange bewiesen. Statistische Durchschnittsgrößen für Umsatz, Gehälter oder Eintrittspreise sind schnell bei der Hand. Dass die Soziokultur schon immer gezwungen war, aus wenig viel zu machen, mag manchem in der Krise als Glücksfall erscheinen. Dass Geld nicht alles ist, wissen viele ihrer ProtagonistInnen und AnhängerInnen. Dass gegen zu knappe Mittel auch die/der größte RechenkünstlerIn nicht ankommt, macht allmählich die Runde. Deshalb können sich TrägerInnen soziokultureller Projekte zweimal um Fördernittel bewerben.
Soziokultur ermutigt und befähigt zur aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Sie schafft Räume zur Entfaltung ästhetischer, kommunikativer und sozialer Bedürfnisse und Fähigkeiten. Weil sie in die alltägliche Lebenswelt eingreift und sie verändern will, erreicht sie einen hohen Mehrwert an kulturellen und sozialen Kompetenzen.

Das Fördern von soziokulturellen Projekten in Zeiten wie diesen tut deshalb nachhaltig gut. Ihre Bedeutung für das gesellschaftliche Leben wächst sogar: Kunst und Kultur regen die Kommunikation in Stadt, Gemeinde und Viertel an, sorgen für andere Formen der Bürgerbeteiligung, verändern die kulturelle, soziale und politische Öffentlichkeit. TrägerInnen soziokultureller Projekte können sich beim Fonds Soziokultur zweimal jährlich um Fördermittel bewerben. Die Ausschreibung für das zweite Halbjahr 2010 ist offen, also nicht an ein spezielles Thema und auch an keine Kunst- und Kultursparte gebunden.
Vorbehaltlich der Bereitstellung der Haushaltsmittel des Fonds durch die Kulturstiftung des Bundes stehen für Projektförderungen im zweiten Halbjahr 2010 ca. 465.000 Euro zur Verfügung. Gefördert werden zeitlich befristete Projekte, in denen neue Angebots- und Aktionsformen in der Soziokultur erprobt werden. Die Vorhaben sollen Modellcharakter besitzen und beispielhaft sein für andere soziokulturelle Akteure und Einrichtungen. Damit regt der Fonds Soziokultur einen bundesweiten Wettbewerb um die besten Projektideen an. Es können auch größere Projekte unterstützt werden, die aufgrund ihrer Konzeption und ihres Umfanges eine längerfristige (mehrjährige) Zeitplanung erfordern.

Nähere Informationen zur Ausschreibung und die Antragsvordrucke für die Mittelvergabe 2010 können über die Geschäftsstelle des Fonds oder über folgende Internet-Adresse bezogen werden: www.fonds-soziokultur.de. Einsendeschluss ist der 1. Mai 2010.

Fonds Soziokultur e.V.
Weberstr. 59a, 53113 Bonn, Fon: 0228.971 447 90 Fax: 0228.971 447 99
E-Mail: www.fonds-soziokultur.de Web: www.fonds-soziokultur.de
 

Aktueller Steuerwegweiser für Gemeinnützige Vereine und für Übungsleiter/ -innen

Die 32. aktualisierte Auflage des "Steuerwegweisers für gemeinnützige Vereine und für Übungsleiter/-innen" enthält Neuerungen aufgrund geänderter Gesetze und Verwaltungsvorschriften ergänzt durch Beispiele, praktische Tipps und Erläuterungen. Zur Verdeutlichung sind die Änderungen und Neuerungen kursiv gedruckt und mit einem grauen Randstrich versehen. Der auch im Internet abrufbare Steuerwegweiser soll den vielen Verantwortlichen der rund 38.000 in Hessen ansässigen gemeinnützigen Vereine und Stiftungen, aber auch den Übungsleitern und Übungsleiterinnen bei der steuerlichen Behandlung helfen. (Die Tipps sind aber bundesweit gültig.) Sofern Sie darüber hinausgehende Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihr Finanzamt. Sie finden das für Ihren Verein zuständige Finanzamt (betrifft Hessen) im Anhang 2 dieser Broschüre. Ich danke den vielen Funktionsträgern sowie freiwilligen Helferinnen und Helfern, die durch ihr großes Engagement dazu beitragen, dass die Vereine ihre wichtigen gesellschaftlichen Aufgaben wahrnehmen können und wünsche ihnen für ihre Arbeit viel Erfolg.

Karlheinz Weimar,  Hessischer Minister der Finanzen
 

Deutscher Engagementpreis 2010

„23 Millionen Menschen tun Gutes – und sind dabei nicht zu sehen. Zeigt sie uns!“ Dieser Aufruf der Kampagne „Geben gibt.“ ist klares Statement und Ansporn zugleich. Mehr als ein Drittel der Deutschen setzt sich bereits aktiv für das Gemeinwohl ein. Persönliche Anerkennung erfahren diese Menschen dabei vor allem im Rahmen ihres Engagements, die breite Öffentlichkeit aber nimmt eher selten davon Notiz. Mit dem Deutschen Engagementpreis, den die Kampagne „Geben gibt.“ einmal jährlich verleiht, soll sich dies ändern. Die Auszeichnung gibt engagierten Personen und beeindruckenden Projekten ein Gesicht und stärkt die Anerkennungskultur für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Für den Deutschen Engagementpreis kann man sich nicht bewerben – stattdessen haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre „ganz persönlichen Helden“ für diese Ehrung vorzuschlagen. Bis zum 31. Juli 2010 ist dies online sowie per Postkarte möglich. Alle Vorgeschlagenen werden persönlich benachrichtigt und können dann ihrer Teilnahme am weiteren Auswahlverfahren zustimmen.

weiterlesen auf der Website www.geben-gibt.de/preisengagement.html
 

Auszeichnung »Lernanstoß« - Der Fußball-Bildungspreis 2010

Ab sofort ist die Auszeichnung »Lernanstoß« - Der Fußball-Bildungspreis 2010 bundesweit zur Bewerbung ausgeschrieben. Wir hoffen, dass diese Information mit Ihrer Hilfe viele Adressaten erreicht und sich geeignete Projekte um den Preis bewerben. Der »Lernanstoß« ist ein mit 5.000 € dotierter Förderpreis für innovative pädagogische Projekte, die sich an Kinder und Jugendliche richten und die Fußball erfolgreich als Mittel der Bildungsarbeit einsetzen. Die Ausschreibung richtet sich an verschiedenste Projekte - unabhängig von Trägern, Organisationsformen oder Zielgruppen. Der Preis wird durch die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur zum fünften Mal vergeben. Das Preisgeld stiftet bereits zum vierten Mal der TESSLOFF Verlag. Bewerben können sich Projekte aus ganz Deutschland, die zwischen August 2009 und Juli 2010 durchgeführt wurden. Prämiert werden können auch früher begonnene, jedoch in diesem Zeitraum weitergeführte Projekte; die Bewerbungsfrist endet am 15. Juni 2010. Der »Lernanstoß« wird im Rahmen des Deutschen Fußball-Kulturpreises am 29. Oktober 2010 in Nürnberg verliehen. Im angehängten Flyer mit Bewerbungsformular finden Sie alle Informationen zur Ausschreibung. Download und weitere Infos: auch im Internet unter www.fussball-kultur.org
 

Stipendien für ein kostenloses Trainingsprogramm im Projektmanagement

Zum zweiten Mal in diesem Jahr vergibt die „Civil Academy“ Stipendien für ein kostenloses Trainingsprogramm im Projektmanagement für ehrenamtlich Engagierte zwischen 18 und 27 Jahren. Deshalb starten wir jetzt mit der neuen Ausschreibungsrunde für Herbst/Winter 2010. Sicherlich gibt es auch in Ihrer Organisation junge Engagierte mit einer Projektidee, die unser Angebot interessieren könnte.
Wir freuen uns, wenn Sie uns dabei unterstützen, die Ausschreibung vielen Engagierten zugänglich zu machen oder sie darauf hinzuweisen. Kleine Projekte sind ebenso willkommen wie große. Wie immer helfen Sie uns auch sehr, wenn Sie unsere aktuelle Ausschreibung auf Ihrer Website oder in Ihrem Newsletter veröffentlichen. Im Anhang dieser E-Mail erhalten Sie alle erforderlichen Informationen sowie eine Mustermeldung, die Sie gerne verwenden können. Haben Sie eine unserer früheren Ausschreibungen bereits auf Ihre Website gesetzt, dann brauchen Sie lediglich den Bewerbungsschluss und die Seminardaten der drei Wochenenden auszutauschen. Vielen Dank auch diesmal für Ihre Unterstützung! Falls Sie noch Rückfragen haben, gedruckte Flyer oder unser ausführliches Magazin wünschen, können Sie uns gerne kontaktieren: civil-academy@deutscher-verein.de. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website.

Für eine kurze Rückmeldung wären wir Ihnen sehr verbunden!
Wir bedanken uns herzlich für Ihre Bemühungen und verbleiben mit freundlichen Grüßen
Christin Schütze, Projektteam Projektbüro "Civil Academy" c/o Deutscher Verein

Dieter Baacke Preis ausgeschrieben - Auch für intergenerationelle Medienprojekte

Mit dem Dieter Baacke Preis zeichnen die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend seit 2001 beispielhafte Projekte der Bildungs-, Sozial- und Kulturarbeit aus. Nun wird der Dieter Baacke Preis erstmals in fünf verschiedenen Kategorien verliehen. In jeder Kategorie ist der Preis mit 2.000,- € dotiert.
Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.ibk-kubia.de/content/view/159/22/
 

Geförderte Workshops auf Lanzarote

Liebe europäischen Freunde und Kollegen!
Wir möchten Sie über unsere EU-geförderten Weiterbildungskurse auf der kanarischen Insel Lanzarote informieren und laden Sie ein, sich für einen der Workshops zu bewerben: "Horizonte" und "Relation Zwischen Natur und Kultur - Künstlerische Betrachtungweisen." Alle Workshops werden durch die EU Förderprogramme für lebenslanges Lernen (LLP) Grundtvig und Comenius gefördert. Der art aspects kunstverein setzt sich in seiner Arbeit mit Fragenstellungen und Themen auseinander, die sich an der Schnittstelle von Kunst, Kunstvermittlung und der europäischen Gesellschaft im Kontext einer zusammenwachsenden europäischen Kultur bewegen.
Weitere Informationen zu den Kursen und der Bewerbung finden Sie unter http://www.art-aspects.de/de/projects/seminare.html  Wir freuen uns auch wenn Sie diese Einladung an Ihre Kontakte weiterleiten

Es grüßt Sie herzlich Ihr Art Aspects Team
 

Industriebrachen nutzen - Eine Idee macht Boden gut

Es freut mich Ihnen anzukündigen dass am 17. Juni 2010 in Bern die Tagung «Industriebrachen nutzen. Eine Idee macht Boden gut.» stattfindet.  Besonders hervorzuheben ist die Präsentation und Online-Schaltung einer (europäischen) Premiere: auf /www.zwischennutzung.ch wird ab diesem Datum ein umfassender quasi interaktiver «Leitfaden Zwischennutzung» zu finden sei, er richtet sich hauptsächlich an Eigentümer, Projektentwickler und Städte/Kommunen. Aber auch Nutzer/innen werden interessante Informationen und Tipps finden. Man wird in über 40 verschiedenen Themen surfen und sich einen individuellen Leitfaden zusammenstellen und downloaden können. Dazu eine qualifizierte Dokumentation von Beispielen aus der Schweiz.
Veranstalterin der Tagung und Auftraggeber des Leitfadens ist das Schweizerische Bundesamt für Umwelt BAFU. Auftragnehmer und Autor des Leitfadens ist büro metis Basel, das auch die Redaktion von zwischennutzung.net verantwortet. Ich hoffe auf Ihre Präsenz vor Ort oder im Web.

Mit freundlichen Grüssen
Matthias Bürgin
Verein k.e.i.m. Zur Entwicklung urbaner Flächen und Standorte
www.zwischennutzung.net
 

BKJ-Fachtagung: Alle im Boot?! Kultur und Schule auf dem Weg zu mehr Teilhabegerechtigkeit

Die Segel sind gesetzt und das Boot hat an Fahrt gewonnen! Kultur und Schule haben vielerorts in Projekten und Partnerschaften zusammengefunden. Das Ziel ihrer gemeinsamen Reise heißt: Eine gerechte Bildungskultur für alle Kinder und Jugendlichen. Doch haben wir wirklich alle mit im Boot?!
Auf der Fachtagung der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) am 11. und 12. Juni 2010 in Berlin stellen Wissenschaftler/innen, Praktiker/innen und Politiker/innen die Wirkungsmöglichkeiten von Kulturangeboten in der Schule auf den Prüfstand.

Alle Interessierten aus Kultur und Schule sind eingeladen, mit zu diskutieren, wie Kulturelle Bildung in der Schule zu sozialer Teilhabegerechtigkeit beitragen kann. 20% aller Schüler/innen in Deutschland bleibt der Erwerb formaler Qualifikationen als Zugangs-berechtigung zu Ausbildung und Beruf verwehrt. Gleichzeitig mangelt es in den Schulen an Angeboten, „Lebenskunst zu lernen“. Mehr denn je gilt es, Voraussetzungen für neue Lernkulturen zu schaffen, und bisher unverbundene Ansätze aus Kultureller Bildung und Schule im Sinne einer gerechten Kultur des Aufwachsens stärker aufeinander zu beziehen. Brücken zwischen den unterschiedlichen Lernformen sind eine zentrale Voraussetzung für eine gelungene Bildungsbiografie und die Persönlichkeitsentwicklung von Jugendlichen und Kindern.

Das BKJ-Projekt „Lebenskunst lernen – Mehr Chancen durch Kulturelle Bildung“, das am 30. Juni dieses Jahres endet, hat sich drei Jahre lang intensiv dem Thema Teilhabegerechtigkeit durch Kulturelle Bildung an Schulen gewidmet. 16 im Modellprojekt geförderte Kooperationen von Kultureinrichtungen mit Haupt-, Förder- und Gesamtschulen haben Konzepte erarbeitet, die die Lebenslagen benachteiligter Kinder und Jugendlicher zum Ausgangspunkt nehmen. Die Fachtagung stellt erstmals die Ergebnisse der projektbegleitenden Evaluation vor und diskutiert die politischen und praktischen Dimensionen. Dabei stehen vor allem die Fragen im Mittelpunkt:

  • Welche Voraussetzungen müssen Konzepte Kultureller Bildung in Schule mitbringen, damit sie kein Kind zurücklassen?
  • Was steht der Förderung von Teilhabegerechtigkeit und Inklusion in Schule und Gesellschaft entgegen?
  • Wie können mit Kunst und Kultur Qualitäten einer Schule der Teilhabe wirksam umgesetzt werden?

Impulse für einen lebendigen Mix aus Diskussionen, Vorträgen und Workshops werden reichlich geboten, etwa in Praxisgesprächen zu „Künstlerischen Zukunftslabors für Schulvisionen“ oder in vier interaktiven Foren, z. B. über „Die Kunst der Bildung“. Als Referenten/innen umreißen u. a. Prof. Dr. Anne Sliwka, Prof. Dr. Wolfgang Mack und Prof. Dr. Max Fuchs das Bildungspotenzial von Kultur und Schule. Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), eröffnet die Tagung.

Diskutieren und gestalten Sie mit! Unter www.lebenskunstlernen.de finden Sie alle Informationen zur Fachtagung „Alle im Boot?! – Kultur und Schule auf dem Weg zu mehr Teilhabegerechtigkeit“. Anmeldungen sind bis zum 31. Mai 2010 möglich.