Newsletter der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.: Interner Newsletter 03 / 2010
Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.
 

Interner Newsletter 03 / 2010

Inhaltsverzeichnis

Ankündigung: Workshop Lobbyarbeit und Interessenvertretung vor Ort
am Vortag der Mitgliederversammlung in Weimar

In diesem Workshop am 18. Mai werden effektive Methoden der strategischen Öffentlichkeitsarbeit vermittelt und aufgezeigt, wie soziokulturelle Verbände und Einrichtungen diese für sich nutzen können. Der Fokus der Veranstaltung liegt besonders auf der konkreten Auseinandersetzung vor Ort etwa mit KommunalpolitikerInnen. Der Workshop dient auch dazu, Ideen für eine koordinierte Öffentlichkeitsarbeit zu sammeln, die den Bundesverband koordiniert. Der Workshop dient insgesamt der Stärkung der Kampagnenfähigkeit des gesamten Verbandes.

lesen Sie das Programm des Workshops

Neue GEMA-Rahmenvertragsnummer

Achtung!
Seit Jahresbeginn haben wir für usneren GEMA-Rahmenvertrag eine neue Vertragsnummer.: 1510351300
Die jeweils gültigen Vergütungssätze findet ihr auf der Internetseite www.gema.de/ad-tarife

Stellenbörse auf unserer Website

Ob ehrenamtlich, hauptamtlich in Teilzeit oder Vollzeit, als PraktikantIn, FSJlerIn oder Zivildienstleistender – die Beschäftigungsverhältnisse als auch -möglichkeiten in der Soziokultur sind vielfältig. „Reich wird man nicht – aber oft glücklich.“ Die Bundesvereinigung stellt mit ihrer Website unter der Rubrik  >Service< eine Plattform für Stellenangebote zur Verfügung. Wenn Sie eine Stellenausschreibung hier veröffentlichen möchten, wenden Sie sich bitte per E-Mail an die Geschäftsstelle – vielen Dank!
 

Bundesvereinigung kümmert sich um Verbesserungen im Bereich Bürgerschaftliches Engagement

Unser Vertreter im bundesweiten Bündnis für Bürgerschaftliches Engagement (BBE) Rainer Bode, der zugleich Vorstandsmitglied der Bundesvereinigung ist, nahm vergangene Woche an einer Diskussion mit zur Thematik "Bürokratieabbau in Europa - wie geht es weiter?" in Berlin teil. Einer der Podiumsteilnehmer war auch Edmund Stoiber, ehrenamtlicher Leiter der EU-Arbeitsgruppe zum Bürokratieabbau. Es wurde viel Allgemeines vorgetragen, aber später bei den Diskussionsrunden wurde es etwas konkreter. Es ging jetzt weniger um das operative Geschäft in Sachen Bürokratie, sondern generell und es wird immer klarer, dass es nicht um Bürokratieabbau allgemein, sondern um Bürokratieabbau hinsichtlich unnützer Dinge und Regelungen sowie Rechtsetzungen gehen soll. Es geht um die Form von Regelungen und das viele auch etwas davon haben. Die Bundesvereinigung konnte sich mit Wortbeiträgen positionieren. Insgesamt ergaben sich Anknüpfungspunkte für die weitere Arbeit beim BBE, auch beim Zuwendungsrecht weiter zu machen, damit Ergebnisse und Umsetzungen irgendwann auch bei den Zentren landen.
 

Redaktionskonferenz zur Zeitschrift „soziokultur“

Das Redaktionsteam der Zeitschrift „soziokultur“ hat sich am 9./10. März in Berlin getroffen. Zu Beginn gab es einen Workshop mit Dr. Hanne Landbeck vom Berliner "schreibwerk". Es ergaben sich wertvolle Hinweise für die Gestaltung der Beziehung zwischen Inhalt und Form, für das Verhältnis von Text und Bild sowie insgesamt zur Verbesserung der redaktionellen Arbeit. Da das Redaktionsteam ehrenamtlich arbeitet, soll künftig jährlich eine Fortbildung angeboten werden, als internes Qualifikationsangebot. Im weiteren Verlauf der Redaktionskonferenz konnten die neuen Erkenntnisse direkt in den Planungsprozess der nächsten Ausgabe mit dem Schwerpunktthema Theater einfließen. Darüber hinaus wurden das derzeitige Erscheinungsbild kritisch hinterfragt und Festlegungen in Richtung eines Styleguides getroffen. Einer von mehreren weiteren Punkten war die Diskussion zur Erhöhung der Gesamtauflage der Zeitschrift. Hier wurde ein Modell entworfen, nach dem demnächst pro Zentrum mehr Exemplare zur Verfügung stehen werden. Über das genaue Verfahren werden alle rechtzeitig per Mail informiert werden.

zum Artikel mit Bild
 

Öffentlichen Expertengespräch zum Thema: "Lage der öffentlichen Kulturfinanzierung
in der Finanz- und Wirtschaftskrise" des Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages

Mit diesem Ausspruch des Vertreters des Deutschen Städtetages, Klaus Hebborn, zeigten sich alle Anwesenden im Fachgespräch des Kulturausschusses des Deutschen Bundestages am 24. Februar 2010 einverstanden. Wie hier aber geholfen werden kann und vor allem schnell, daran schieden sich die Geister.

lesen Sie einen Bericht über das Fachgespräch


lesen Sie das Wortprotokoll des Ausschusses

 

CCP-Seminar mit Stiftungsexpertin: Erfolgreiche Kultur-Anträge bei EU und Stiftungen

EU-Projekte im Kulturbereich müssen mindestens zu Hälfte Eigen- oder Drittmittel nachweisen. Projektträger müssen sich also um EU- und andere Fördermittel gleichzeitig bewerben. Da gilt es, die jeweils besten Vorgehensweisen zu kennen. Das Doppelseminar vermittelt zum Einen eingehende Information über Struktur, Förderkriterien und rechtliche Grundlagen der EU-Kulturförderung und zum Anderen Einsichten und Handreichungen zur deutschen Stiftungslandschaft und den zielführenden Umgang mit derselben. Angeboten wird es von der nationalen Kontaktstelle für das europäische Förderprogramm KULTUR (2007-2013), dem Cultural Contact Point Germany, in Zusammenarbeit mit Dr. Dr. Elisa Bortoluzzi Dubach, die seit über 20 Jahren in den Bereichen Kommunikations-, Sponsoring-, und Stiftungsberatung tätig ist.,

zum Programm des Seminars

einheitspreis 2010: Kennen Sie die wahren Helden der Einheit?

Bundeszentrale für politische Bildung startet „einheitspreis – Bürgerpreis zur Deutschen Einheit“ – bis zum 31. Juli 2010 bewerben!

Berlin, 01. März 2010 – Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb ruft engagierte Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme am „einheitspreis – Bürgerpreis zur Deutschen Einheit“ auf. Bis zum 31. Juli 2010 können sich Personen und Projekte bewerben oder auch vorgeschlagen werden, die auf originelle und beispielhafte Weise die innere Einheit Deutschlands und die Annäherung der Bundesrepublik an unsere östlichen Nachbarn stärken. Der einheitspreis 2010 ist mit insgesamt 15.000 Euro Preisgeld dotiert und wird in den Kategorien „Menschen“, „Kultur“ und „Jugend“ vergeben. „Die Einheit zu gestalten ist eine große Herausforderung – das haben wir in den 20 Jahren seit der deutschen Wiedervereinigung gelernt. Auch im 20. Jahr der staatlichen Vereinigung Deutschlands wollen wir deshalb Menschen und Projekte auszeichnen, die sich dieser Herausforderung beispie lhaft stellen“, erklärt Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, zum Start des Wettbewerbs. Der einheitspreis 2010: Menschen – Akteure der Einheit: Der persönliche Einsatz der „Akteure der Einheit“ steht bei dieser Kategorie des einheitspreises im Vordergrund. Gesucht werden Bürgerinnen und Bürger, die durch ihr konsequentes Engagement das Zusammenwachsen von Ost und West in Deutschland und Europa voranbringen. Kultur – Profil der Einheit: Geehrt werden kulturelle Projekte, die den Annäherungsprozess von Ost und West im deutschen und europäischen Raum auf originelle Weise gestalten. Jugend – Zukunft der Einheit: Innerhalb dieser Kategorie werden Aktivitäten prämiert, die gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen die Gestaltung der „Zukunft der Einheit“ angehen oder ju nge Zielgruppen an die deutsch-deutsche Vereinigung und Ost-West-Annäherung in Europa heranführen. Die Preisverleihung des einheitspreises 2010 findet statt am 15. September 2010 in Berlin im Rahmen des „Gipfeltreffen Ost“, einer Veranstaltung der bpb und des Mitteldeutschen Rundfunks. Der Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 31. Juli 2010. Weitere Informationen sowie die Bewerbungsunterlagen gibt es im Internet unter www.einheitspreis.de oder auf telefonische Anfrage beim Wettbewerbsbüro unter +49(0)30 2887 610.
 

Tagung „Demografischer Wandel als Herausforderung für Kultur und Evaluierung“

„Älter – Bunter – Weniger“ – der demografische Wandel hat längst begonnen. Auch die Kulturinstitutionen sind von den zentralen Veränderungen wie steigender Lebenserwartung, interkultureller werdender Gesellschaft und sinkenden Geburtenraten betroffen. Das Publikum wandelt sich – in seiner Zusammensetzung aber auch in seinen Erwartungen an die Kulturinstitutionen. Antworten bringen soll die Tagung „Demografischer Wandel als Herausforderung für Kultur und Evaluierung“ am 15. und 16. April in Bremen. Organisator ist Prof. Dr. Peter Schmidt mit der Arbeitsgruppe markt.forschung.kultur an der Hochschule Bremen gemeinsam mit der Gesellschaft für Evaluierung (DeGEval e.V.).
Den Auftakt bildet ein get-together am Donnerstagabend im Übersee-Museum mit einer Führung durch Direktorin Prof. Dr. Wiebke Ahrndt und einem anschließenden Abendessen. Am Freitag finden Vorträge und Diskussionen zum Thema statt. Referentin Prof. Dr. Susanne Keuchel vermittelt anhand der Studien des Zentrums für Kulturforschung in Sankt Augustin aktuelle Fakten zur kulturellen Teilhabe und zu den unterschiedlichen Erwartungen des jüngeren und älteres Publikums. Dr. Matthias Dreyer von der Stiftung Niedersachsen in Hannover beschäftigt sich mit der Veränderung der Besucherstruktur von Kultureinrichtungen und den sich wandelnden Bedürfnissen mit dem Fokus auf Museen.
Daran schließen sich erste Antworten von Praktikern an. Christian Kötter-Lixfeld, Intendant der Bremer Philharmoniker, stellt ihre Strategie zur Gewinnung jüngeren Publikums dar und wie Erfolge überprüft werden können. Ursula Richenberger spricht über das Freiwilligenmanagement im Altonaer Museum in Hamburg, in dem fast 240 Ehrenamtliche verschiedene Projekte unterstützen. Abschließend geht es um diejenigen Menschen, die Kultur bisher wenig oder gar nicht nutzen. Ursachen und Anreizstrategien, sie zu gewinnen, zeigt Prof. Dr. Brigitte Mandel vom Institut für Kulturpolitik in Hildesheim auf. Prof. Dr. Peter Schmidt und Astrid Kurzeja von der AG markt.forschung.kultur an der Hochschule Bremen präsentieren Daten und Fakten aus verschiedenen Untersuchungen im norddeutschen Raum, in denen Nichtbesucher nach ihren Präferenzen und Motiven befragt wurden.

lesen Sie das Programm der Tagung