ID_4-2007

Informationsdienst Soziokultur 4-2007

Herausforderung creative industries

Was verbindet designing for a better branding, knowlegde sharing in den virtual communities und free access für alle user – Begriffe aus dem Handbuch der creative industries – mit der soziokulturellen Arbeit vor Ort? Während für die deutsch-holländische Designerin, Künstlerin, Philosophin und Verfasserin des einleitenden Artikels creative industries nicht weniger zu sein scheint als der Ausdruck eines neuen Zeitalters, beschreiben die Praktiker neue Formen ihres konkreten Handelns, mal als Ergebnis kreativer Prozesse, mal, um sich selbst und ihren Projekten das (Über-) Leben zu sichern. Warum dann dieses Heft? Weil sich wie meist ein zweiter Blick lohnt. Denn all die englischen Begriffe stehen genau betrachtet für Essentials der Soziokultur: freier Zugang für alle, demokratische Selbstorganisation in Gemeinschaften mit gleichen Interessen, eine partnerschaftliche Orientierung der Anbieter an den Interessen ihrer Nutzer und nicht zuletzt die Aufhebung der Trennung von Produzenten und Konsumenten, von Leben und Arbeiten. Für all das liefern die Projektberichte anschauliche Beispiele.

Preis: 2,50 €