ID_2-2007

Informationsdienst Soziokultur 2-2007

Ja, aber ...
Bürgerschaftliches Engagement

Bürgerschaftliches Engagement - kurz BE - ist ein Recht und keine Pflicht. Daher dürfe der Staat es auch "nicht als Ausfallsbürgen für leere Staatskassen mißbrauchen", so Ute Kumpf (MdB) in dieser Ausgabe. Soziokulturelle Arbeit ist ohne das bürgerschaftliche, freiwillige und unbezahlte Engagement vieler gar nicht denkbar. Als ein "durchgängiges Strukturprinzip" bezeichnet es daher auch Dorit Klüver im einleitenden Beitrag. Und sie verweist zugleich darauf, dass BE kein Ersatz ist für bezahlte Arbeit. Im Gegenteil, um sich zu entfalten, braucht es professionelle Ermöglicher. Kulturzentren bieten den Engagierten Raum, Technik, PR und fachliche Anleitung. Dass das Ermöglichen auch nicht nur leicht ist und dazu oft etliche Tassen Kaffee in vielen Sitzungen nötig sind, berichten zwei Praktikerinnen, befragt von Selma Tuzlali. Und dennoch fordert Thomas Röbke von den Zentren, nicht beim Erreichten stehen zu bleiben. Vielfältig wie das Engagement selbst sind auch die Sichtweisen darauf, wie dieses Heft zu zeigen versucht.

Preis: 2,50 €