Newsletter der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.: März 2018
Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.
 

März 2018

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

liebe Freundinnen und Freunde der Soziokultur,

einige spannende Neuerungen und Veranstaltungen erwarten unseren Verband in den kommenden Monaten. Die aktuellsten Neuigkeiten haben wir für Sie und euch zusammengestellt. Über Feedback und Anmeldungen zu unseren kommenden Veranstaltungen würden wir uns sehr freuen!

Herzliche Grüße,

Ellen Ahbe
(Geschäftsführung)

 

Inhaltsverzeichnis

Workshop „Nachhaltigkeitskultur konkret: Wirkungsfelder, Kriterien, Fragen“ am 11. April 2018 in Erfurt

Nachhaltigkeitskultur: Was verstehen wir konkret darunter? Welche Indikatoren oder Kennzahlen machen die Entwicklung einer Nachhaltigkeitskultur in soziokulturellen Zentren sichtbar? Diesen und weiteren Fragen wird in dem Workshop der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. unter der Leitung von Christian Müller-Espey auf den Grund gegangen.

Termin: Mittwoch, 11. April 2018 | 11:00 – 17:30 Uhr

Ort: Café Nerly, Marktstrasse 6, 99084 Erfurt

Christian Müller-Espey wird als Arbeits- und Orientierungsgrundlage die Wirkungsfelder und Kriterien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) beleuchten. Ziel des Workshops wird es sein, wesentliche Wirkungsfelder und Kriterien einer Nachhaltigkeitskultur in den Soziokulturellen Zentren und Initiativen festzulegen. Daraus sollen auch Fragen für die bundesweite statistische Erhebung zur Situation der Mitgliedseinrichtungen der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. abgeleitet werden. Die statistische Erhebung startet im Herbst 2018 zum Schwerpunkt Nachhaltigkeitskultur.

Das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich auf www.soziokultur.de/veranstaltungen.

Im Anschluss an den Workshop findet am 12. April 2018 von 10 – 16 Uhr die Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. statt.

START – Create Cultural Change geht in die nächste Runde!

Soziokulturelle Praxis im europäischen Austausch: Vom 5. März bis 5. April 2018 können sich wieder gemeinnützige deutsche Kulturzentren und -initiativen mit soziokulturellem Profil als Gastinstitutionen im Programm „START – Create Cultural Change“ bewerben und gemeinsam mit einem griechischen Stipendiaten (Berufseinsteiger*innen im Bereich Kulturmanagement) eine sechswöchige Hospitationsphase im Oktober/November 2018 gestalten.

In diesen Tagen erhalten alle Mitgliedseinrichtungen die Broschüre "START Spots - Cultural Collaborations 2017/2018". START spots stellt dreißig Orte soziokultureller Begegnung in Deutschland vor, die zu interkulturellem Austausch und Kooperation im vergangenen START-Programmjahr inspirierten. Die gemeinsamen Projekte der START Stipendiaten aus Griechenland und ihrer deutschen Gastinstitutionen legten den Grundstein für neue Kulturinitiaitven in Griechenland, die durch kulturelle Innovationen und zivilgesellschaftliches Engagement eine positive soziale Wirkung entfalten.

Kulturmanager*innen, die gerade ihr Studium abgeschlossen haben, kommen mit einer Projektidee nach Deutschland, um Praxiserfahrung zu sammeln. In ihrer Gastinstitution lernen sie den soziokulturellen Arbeitsalltag kennen, setzen ein gemeinsames Projekt um, das bereits einen Aspekt ihrer Projektidee für Griechenland erprobt, und bewerben sich um Anschlussförderung zur Umsetzung dieses Projekts in Griechenland.

Die Gastinstitution erhält das Budget zur Durchführung des gemeinsamen Projekts in Höhe von bis zu 1.500 Euro, eine Erstattung der Mietkosten der Stipendiat*innen für sechs Wochen in Höhe von maximal 750 Euro und eine Verwaltungskostenpauschale in Höhe von 3.500 Euro.

Bewerbungen können bis zum 5. April 2018 über die START-Website (www.startgreece.net) eingereicht werden. Das Verfahren wurde so konzipiert, dass die Bewerbung mit geringem Zeitaufwand erfolgen kann.

START ist ein Programm der Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit dem Goethe-Institut Thessaloniki und der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V., unterstützt durch die John S. Latsis Public Benefit Foundation und die Bodossaki Foundation.

www.startgreece.net | www.facebook.com/startgreece

Kontakt: jennifer.tharr@soziokultur.de

T +49 (030) 5 86 93 09 66 oder +49 176 71 21 60 44

Fachkonferenz „Soziokultur findet Stadt“ vom 12. – 13. September 2018 in Berlin

Inwiefern kann mit Kunst und Kreativität das Leben im Stadtteil freundlich gestaltet und zukunftsorientiert ausgerichtet werden? Wie können auch diejenigen Bewohnerinnen und Bewohner erreicht werden, die sich in den bestehenden kulturellen Angeboten bisher nicht wiederfinden?

Diesen Fragen geht die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. bei der Fachkonferenz „Soziokultur findet Stadt“ nach. Akteure aus Kultur und Medien, Stadtteilarbeit und Wissenschaft zeigen auf, wie innovative Netzwerkarbeit und neue Wege der Kulturarbeit eine vielfältige Stadtgesellschaft ansprechen und die unterschiedlichen Wünsche der Menschen berücksichtigen.

Wir freuen uns auf den Austausch an einem lebendigen Veranstaltungsort – dem Internationalen Kulturcentrum ufaFabrik e.V. in Berlin.

Folgende Programmschwerpunkte sind vorgesehen:

  • Wirkungsweisen der Soziokultur in urbanen Prozessen
  • Künstlerische Methoden zu Orts- und Bedarfsanalysen
  • Formate für Aktivierungs- und Beteiligungsverfahren
  • Bildung neuer Kooperationen und Netzwerke
  • Strategien der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Ein ausführliches Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich ab dem 16. April 2018 unter www.soziokultur.de/veranstaltungen.

Seminarreihe „Aufsicht führende Personen in Veranstaltungsstätten“

Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. bietet seit 2017 in verschiedenen Bundesländern das Seminar „Aufsicht führende Personen in Veranstaltungsstätten“ an. Die Teilnehmer/-innen werden befähigt, als „Aufsicht führende Person“ die gesetzlichen Auflagen zur Sicherheit bei Veranstaltungen in Soziokulturellen Zentren umzusetzen. Denn: Sobald in einem Kulturzentrum nicht nur die Kneipe bzw. der ein oder andere Gruppenraum geöffnet hat, sondern irgendeine Veranstaltung stattfindet – und sei sie auch noch so klein – dann wird vom Gesetzgeber immer eine verantwortliche Person für Veranstaltungstechnik verlangt!

Das Seminar wird nach den Vorgaben der Unfallkasse NRW durchgeführt.

Für Kolleg/-innen von Mitgliedseinrichtungen übernimmt die Bundesvereinigung einen Teil der Kosten. Somit kostet das 3-tägige Seminar lediglich 150,00 € pro Person (inklusive 3-mal Mittagessen und Tagungsgetränke). Der Preis für Nicht-Mitglieder beträgt 400,00 € pro Person. Reisekosten sind jeweils nicht inbegriffen.

Informationen zum Seminarinhalt und die Möglichkeit zur Anmeldung auf www.soziokultur.de/veranstaltungen.

Kommende Termine:

  • 03. – 05.04.2018 im Kulturforum Brackenheim | BADEN-WÜRTTEMBERG + noch 2 Plätze frei +
  • 24. – 26.04.2018 im KFZ Marburg | HESSEN +++ ausgebucht +++
  • 08. – 10.05.2018 im ROXY Ulm | BADEN-WÜRTTEMBERG
  • 29. – 31.05.2018 in der JugendAkademie Bad Segeberg | SCHLESWIG-HOLSTEIN
  • 12. – 14.06.2018 in der Kulturfabrik Koblenz | RHEINLAND-PFALZ
  • 23. – 25.10.2018 im cuba Münster | NORDRHEIN-WESTFALEN 

Stellenausschreibung: Die Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren Nordrhein-Westfalen e.V. (LAG NW) sucht eine/n Geschäftsführer/-in

Die LAG NW ist seit 1982 die fachliche Vertretung der Soziokulturellen Zentren in Nordrhein-Westfalen. Aufgabe der LAG NW ist es, die Rahmenbedingungen für kulturelle Vielfalt in Nordrhein-Westfalen zu verbessern, Interessen zu bündeln, Förderung zu ermöglichen, die Potenziale der Soziokultur öffentlich darzustellen und Position zu aktuellen kulturpolitischen Fragestellungen zu beziehen.

Die LAG NW sucht zum 01.01.2019 eine*n Geschäftsführer*in, der/die den Verband in die Zukunft führt - in gemeinsamer Verantwortung mit dem Team, dem Vorstand und Arbeitsausschuss und geprägt von kulturpolitischer Kompetenz und visionärem Denken.

Bewerbungsschluss ist der 31.03.2018. Diese und weiter vollständige Stellenausschreibungen sind zu finden unter www.soziokultur.de/jobs

Stilvoller Jubiläumsempfang „40 Jahre STADTKULTUR HAMBURG“

Am 1. März 2018 feierte STADTKULTUR HAMBURG im Beisein von Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, und zahlreichen Freunden und Wegbegleitern mit einem Jubiläumsempfang sein 40-jähriges Bestehen im HausDrei in Altona.

Corinne Eichner, die Geschäftsführerin von STADTKULTUR HAMBURG, führte durch den Abend. Im Rahmen eines Quiz sprach sie mit dem Senator für Kultur und Medien Dr. Carsten Brosda über Stadtteilkultur, den Dachverband und ihre Wirkungen in der Stadt Hamburg. Dörte Inselmann, die Vorsitzende des Vorstandes, ließ die Vergangenheit Revue passieren und die Geschäftsführerin blickte in die Gegenwart und Zukunft des Verbandes. Musikalisch wurde der Abend durch die Band FIDI begleitet. Zum Ausklang legte der DJ Jens Seidensticker auf und brachte die Gäste zum Tanzen.

Einblicke gibt es hier.

Aktion #gibmireinzeichen: Initiative für kulturelle Integration sucht Logo für Zusammenhalt und Vielfalt

Die vom Deutschen Kulturrat organisierte "Initiative kulturelle Integration" möchte eine breitere gesellschaftliche Debatte über Zusammenhalt und Vielfalt in Deutschland erreichen. Dafür startete die Initiative die Aktion "Gib mir ein Zeichen": Gesucht wird ein Symbol, das künftig für Zusammenhalt, Toleranz und Integration steht. Es soll ein Zeichen sein, das "einen anspringt", wie TV-Moderator Cherno Jobatey als einer der prominenten Paten der Aktion sagte.

An dem Wettbewerb können sich alle Interessierten beteiligen – etwa Kultureinrichtungen und -initiativen, Schulen, Sportvereine oder Einzelpersonen.

Welche Art von Symbol ihr gestaltet, bleibt euch überlassen – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! Das Zeichen kann z. B. folgende Formen haben:

  • Logo
  • Slogan
  • Text
  • Zeichnung
  • Fotografie
  • Kurzfilm

Ideen und Beiträge können bis Ende April über die Homepage der Initiative eingereicht werden.

Das von einer Jury ausgewählte Zeichen soll im Frühsommer 2018 in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Den Ideengeber*innen der drei Vorschläge, die in die engere Wahl kommen, winkt ein Preisgeld in Höhe von jeweils 1.000 Euro, eine Berlinreise zur Preisverleihung und für das prämierte beste Zeichen die Weiterverwendung durch die Initiative.

Die bisher eingereichten Vorschläge können hier betrachtet werden. Zum Hintergrund der Aktion berichteten wir in der Zeitschrift SOZIOkultur (Ausgabe 3/2017): Die "Initiative kulturelle Integration" stellte im Mai vergangenen Jahres 15 Thesen zu kultureller Integration und Zusammenhalt vor. Jetzt geht es darum, damit in die breite Öffentlichkeit zu gehen. Unter anderem heißt es in dem Thesenpapier: "Das alltägliche Zusammenleben basiert auf kulturellen Gepflogenheiten", "freiheitliche Demokratie verlangt Toleranz und Respekt" und "deutsche Sprache ist Schlüssel zur Teilhabe". 

Offene Ausschreibung des Fonds Soziokultur für soziokulturelle Projekte und Innovationspreis Soziokultur Thema » Heimat«

Was heißt „Heimat“ heute und wie kann dieser Begriff mit neuem Leben gefüllt werden? Wie gelingen Prozesse der Be-Heimatung mit soziokulturellen Mitteln? Was bedeutet „Heimat“ in Zeiten der Migration, der Globalisierung und der Digitalisierung? Gibt es Heimat auch im Internet? Wie gelingt der Umbau der Welt in Heimat? Kulturelle Initiativen und Einrichtungen, die sich mit diesen und ähnlichen Fragen künstlerisch auseinandersetzen möchten, sind aufgerufen, sich um Projektmittel zu bewerben.

Vorbehaltlich der Bereitstellung der Haushaltsmittel des Fonds durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien stehen für die Projektförderungen im zweiten Halbjahr 2018 zirka 450.000 Euro zur Verfügung. Ein Teil davon wird an Projekte vergeben, die sich mit dem Leitthema »Heimat« befassen. Gesucht und gefördert werden vor allem Projekte, die zur aktiven Teilnahme am kulturellen und gesellschaftlichen Leben anstiften. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. 

Die Bearbeitung des Leitthemas kann sich doppelt lohnen. Denn dieses Jahr wird zusätzlich zu den Fördermitteln wieder der Innovationspreis Soziokultur vergeben, der mit 10.000 Euro dotiert ist. 

Der andere Teil der Fonds-Mittel wird weiterhin an Projekte aus dem vielfältigen Spektrum soziokultureller Arbeit vergeben, die sich zwar nicht ausdrücklich dem Leitthema widmen, aber auch Modellcharakter haben.

Einsendeschluss für Anträge ist der 2. Mai 2018. Es gilt das Datum des Poststempels.

Die Projekte dürfen (inkl. kostenrelevanter Vorbereitungszeit) nicht vor Mitte Juli 2018 beginnen. Weitere Informationen gibt es hier.


MIXED UP 2018: Bundeswettbewerb für kulturelle Bildungspartnerschaften

Bewerben können sich Teams aus allgemeinbildenden Schulen bzw. Kindertagesein-richtungen und aus Kultur- oder Jugendarbeit (z. B. Einrichtungen der kulturellen Kinder- und Jugendbildung, Künstler/-innen, Vereine) in Deutschland, die gemeinsam kulturelle Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche umsetzen und dadurch kulturelle Teilhabemöglichkeiten.

MIXED UP will

  • die Zusammenarbeit zwischen Jugendarbeit, Kultur und Bildung (Schulen und Kindertageseinrichtungen) fördern und die Potenziale von Kooperationen sichtbar machen.
  • Die jugendpolitische Bedeutung Kultureller Bildung für Partizipation von und Freiräume für Kinder(n) und Jugendliche(n)* hervorheben.
  • Kinder und Jugendliche* mit Kunst und Kultur in ihren Bildungprozessen, ihrer Persönlichkeitsentwicklung und ihrem Kompetenzerwerb unterstützen.
  • Kulturelle Teilhabemöglichkeiten an Musik, Spiel, Theater, Tanz, Rhythmik, bildnerischem Gestalten, Literatur, Medien und Zirkus erweitern.

MIXED UP prämiert modellhafte Kooperationen, die den Zielen entsprechende Kriterien erfüllen.

Weitere Informationen und Bewerbung bis zum 15. Mai 2018 hier.