Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V., 7.12.2017

Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz an Margret Staal

Verleihung an Margret Staal

Margret Staal wurde mit dem Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. „Gerade in Zeiten, in denen wir als Gesellschaft vor neuen Herausforderungen stehen, stimmt es mich äußerst zuversichtlich, dass es so viele Menschen gibt, die Verantwortung für das Gemeinwohl übernehmen. Dafür danke ich den heute Geehrten von Herzen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der 36. Verleihung des Landesverdienstordens am 5. Dezember 2017. „Alle Ordensträger und -trägerinnen sowie ihr Werk haben einen großen Anteil daran, dass unser Land so lebens- und liebenswert ist, wie wir es kennen“, betonte sie.

Der Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz wird seit 1982 vergeben, um das außergewöhnliche Engagement und die hohen Verdienste Einzelner für das Gemeinwohl zu ehren und ist die höchste Form der Anerkennung, die seitens des Landes ausgesprochen wird. Um die Bedeutung des Ordens zu unterstreichen und das Engagement der Ausgezeichneten hervorzuheben, ist die Zahl der Ordensträger*innen auf 800 lebende Personen begrenzt.

Margret Staal gehört zu den Pionierinnen der Soziokultur in Rheinland-Pfalz. 1986 war sie Mitbegründerin des soziokulturellen Zentrums Haus Felsenkeller in Altenkirchen. Sie beteiligte sich am Aufbau von Landesstrukturen im Bereich Andere Bildung, Soziokultur und Kulturpädagogik und ist seit der Gründung im Jahr 1992 Mitglied im Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur & Kulturpädagogik Rheinland-Pfalz e.V. Als Referentin ist sie für das FSJ Kultur und den Auf- und Ausbau von Jugendkunstschulen tätig. Auf Bundesebene engagiert sich Margret Staal seit 2009 im Vorstand der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.  Von 2006 bis 2013 war sie Mitglied im Kuratorium des Fonds Soziokultur e.V. Aktiv ist sie auch im Vorstand des Westerwälder Initiativen- und Betriebe-Netzes, einem Zusammenschluss von Menschen mit ihren Betrieben und Initiativen sowie Einzelpersonen, deren Handeln weitgehend sozial und ökologisch ausgerichtet ist. Ebenfalls engagiert sie sich im Vorstand des Fördervereins für nachhaltiges regionales Wirtschaften e.V., der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Wertschätzung regionaler Produkte und Dienstleistungen in der Bevölkerung zu steigern. Im Jahr 2008 war sie darüber hinaus an der Gründung der Jugendkunstschule Altenkirchen beteiligt, einem Projekt des Jugend- und Kulturbüros Haus Felsenkeller e.V. Altenkirchen, an dessen Aufbau sie wiederum aktiv beteiligt war.