Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V., 16.11.2016

Aufruf zur Bewerbung für den BKM-Sonderpreis KULTUR ÖFFNET WELTEN

Zum zweiten Mal hat die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, kulturelle Spitzenorganisationen, Stiftungen und zivilgesellschaftliche Akteure eingeladen, Vorschläge für den Sonderpreis KULTUR ÖFFNET WELTEN einzureichen. Gewürdigt werden diesmal neue Formen der Zusammenarbeit kultureller Akteure mit Partnern aus anderen gesellschaftlichen Bereichen wie Sport, Wirtschaft oder Religionsgemeinschaften.

Staatsministerin Grütters: „Der Sonderpreis richtet sich an alle Künstlerinnen und Künstler, Kultureinrichtungen und -vereine, die im Rahmen unserer gemeinsamen Initiative KULTUR ÖFFNET WELTEN neugierig auf Kooperationen mit Partnern aus dem gesellschaftlichen Umfeld sind. Ich möchte sie ermutigen, über ihren Tellerrand zu schauen und ihre Kunstfertigkeit, ihre Sensibilität und Leidenschaft mit Mitmenschen vor Ort zu teilen.“

An der Initiative KULTUR ÖFFNET WELTEN wirken auf Anregung der Kulturstaatsministerin neben Vertretern des Bundes, der Länder und Kommunen auch künstlerische Dachverbände und zahlreiche zivilgesellschaftliche Akteure mit. Die Initiative möchte den Beitrag von Kultureinrichtungen sowie Künstlerinnen und Künstlern zur kulturellen Vielfalt in einem weltoffenen Deutschland würdigen und Impulse für kulturelle Aktivitäten auslösen.

Für die von einer Jury nominierten zehn besten Projekte ist eine Prämie in Höhe von 2.500 Euro vorgesehen. Die drei Hauptpreise werden anlässlich des UNESCO-Welttags der kulturellen Vielfalt verliehen, der am 21. Mai 2017 begangen wird. Sie sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert. Die Preisträger verpflichten sich, das Preisgeld innerhalb von zwei Jahren für künstlerisch-kulturelle Kooperationsprojekte mit bundesweitem Modellcharakter zu verwenden und dies in geeigneter Form nachzuweisen.

Mitgliedseinrichtungen der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. können ihre Projektvorschläge bis zum 12. Dezember 2016 an bundesvereinigung@soziokultur.de schicken. Bitte nutzt dazu das Vorschlagsformular. Wir freuen uns auf eure Projekte!

Bitte beachtet: Die Bundesvereinigung darf keine Projekte für den Sonderpreis vorschlagen, an deren Durchführung oder Förderung sie selbst beteiligt war. Das betrifft zum Beispiel die Projekte "Jugend ins Zentrum!" und "START - Create Cultural Change". Vertreter/-innen solcher Projekte können sich an eine oder auch mehrere der weiteren vorschlagsberechtigten Einrichtungen wenden (Liste siehe unten)!

Eine Jury der Bundesvereinigung wird drei Projekte auswählen und der Kulturstaatsministerin für den Sonderpreis vorschlagen.

 Für die Auswahl sind folgende Fragen entscheidend:

  • Was ist an dem Projekt besonders?
  • Worin besteht seine Qualität?
  • Wie werden Akteure aus anderen Bereichen wir Sport, Wirtschaft oder der Zivilgesellschaft an den unterschiedlichen Prozessen beteiligt?
  • Ist das Vorhaben durch Einbindung in kooperative Netzwerke bzw. durch die Verankerung im Sozialraum strukturell nachhaltig angelegt?

Hier geht es zur Pressemitteilung der Kulturstaatsministerin.

Vorschlagsformular

Liste der vorschlagsberechtigen Institutionen

Teilnahmebedingungen