Utopien leben. Kulturelle Provokationen in gesellschaftlichen Krisenzeiten

Utopien leben - ein mutiger Titel "in einem Land, das UN-Blauhelme zu brauchen scheint, um Leben und Unversehrtheit seiner Ausländer vor der Gewalt seiner Inländer zu schützen." (Frieder O. Wolf). Das Buch dokumentiert die Beiträge des gleichnamigen Kongresses vom Oktober 1992 in Berlin.

Die Rolle der Kultur im Allgemeinen - und der Soziokultur im Besonderen - in Zeiten extremer gesellschaftlicher Umbrüche stand im Mittelpunkt der Diskussionen. Rassismus, Verelendung, soziale Deregulierung nicht nur in deutschen Städten - Krieg, Nationalismen, Pogrome gegen Andersdenkende und-gläubige in Europa! Statt die Chancen der Annäherung zwischen Ost und West, zwischen Nord und Süd zu nutzen, werdendie Zäune an den Grenzen, die Mauer in den Köpfen wieder aufgebaucht - höher denn ja. Das Ziel, dieser Entwicklung entgegenzuwirken, neue Hanlungsstrategien zu entwwerfen, alte kritisch zu hinterfragen, ist nicht immer erricht worden. Aber: Viele Beiträge aus verschiedenen Regionen Europas machen Mut, vermitteln Hoffnunge und zeigen das utopische Potential der (Sozio)Kultur!