Die Landesarbeitsgemeinschaften Soziokultur aus Niedersachsen, Thüringen und Baden-Württemberg, 18.8.2015

OPEN CALL: Projektideen zur künstlerischen Erforschung der Zukunft von Soziokultur, Urbanität und Zivilgesellschaft

Das Projektteam von "Kann Spuren von Kunst enthalten" lädt Künstler/-innen, Künstlergruppen und Visionäre/-innen aller Sparten ein, Projektideen zur künstlerischen Erforschung der Zukunft von Soziokultur, Urbanität und Zivilgesellschaft einzureichen. Den Gewinnern winkt die vollfinanzierte Durchführung ihres Forschungskonzepts im Rahmen des mehrjährig angelegten Forschungsprojekts „Weiterdenken. Soziokultur 2030“.

Die drei Landesarbeitsgemeinschaften Soziokultur aus Niedersachsen, Thüringen und Baden-Württemberg starten in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft das Forschungsprojekt „Weiterdenken. Soziokultur 2030“. Dabei sollen zukünftige gesellschaftliche Veränderungen sowie die daraus folgenden Herausforderungen für die Soziokultur mithilfe von wissenschaftlicher und künstlerischer Forschung ermittelt werden. Denn Soziokultur ist als kulturelle Praxis mit ihren Methoden der aktiven Beteiligung eng mit dem Alltagsleben ihres jeweiligen Umfeldes verbunden und gestaltet unmittelbar gesellschaftliche Veränderungen mit.
 
OPEN CALL:

Projektideen zur künstlerischen Erforschung der Zukunft von Soziokultur, Urbanität und Zivilgesellschaft

 
WAS:
 
Gesucht werden Projektideen der künstlerischen Erforschung der Zukunft von Soziokultur, Urbanität und Zivilgesellschaft. Soziokulturelle Einrichtungen sind eng mit dem Alltagsleben ihres jeweiligen Umfelds verbunden und deshalb besonders darauf angewiesen, gesellschaftliche Veränderungsprozesse wahrzunehmen und sich entsprechend weiter zu entwickeln. Somit spielt der Themenkomplex Urbanität und Zivilgesellschaft, der in Zukunft stark durch den demografischen Wandel, Digitalisierung, Stadt- und Regionalentwicklung sowie Zuwanderung beeinflusst wird, im Forschungsprojekt „Weiterdenken. Soziokultur 2030“ eine große Rolle.
 
Künstler/-innen und Künstlergruppen können sich mit einer Projektidee zur Teilnahme am Symposium „Kann Spuren von Kunst enthalten“, das am 25. und 26. November 2015 im Kulturzentrum Pavillon/Hannover stattfindet, bewerben. Ziel ist es, dort fünf Künstler/-innen bzw. Künstlergruppen auszuwählen, die ihre Forschungsidee im Rahmen von „Weiterdenken. Soziokultur 2030“ vollfinanziert umsetzen.
 
WER:
 
Für die Teilnahme am Symposium können sich Künstler/-innen und Künstlergruppen aller Sparten mit einer Projektidee zur künstlerischen Erforschung der Zukunft von Soziokultur, Urbanität und Zivilgesellschaft bewerben. Der Form und den Methoden der künstlerischen Forschung sind hierbei keine Grenzen gesetzt und können von partizipativen Formaten über lebendige Kunstwerke bis zu dokumentarischen Performances reichen.
 
Für die Erarbeitung und Präsentation der Projektidee erhalten diejenigen Künstler/-innen und Künstlergruppen, die nach einer Vorauswahl zum Symposium „Kann Spuren von Kunst enthalten“ eingeladen werden, ein Honorar in Höhe von 750 Euro.

WIE:
 
Interessierte füllen zur Bewerbung das Bewerbungsformular aus und senden es per Mail oder Post spätestens bis zum 01.10.2015 (Poststempel) an:
 
LAG Soziokultur Niedersachsen, z.H. Dorit Klüver, Lister Meile 27, 30161 Hannover, lags@soziokultur-niedersachsen.de
 
Bei Fragen können Sie sich gern an Dorit Klüver wenden (in Vertretung für das gesamte Projektteam): kluever@soziokultur-niedersachsen.de | 0511 590 90 461
 
Es handelt sich um ein Projekt im „Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt“. Die Ausschreibung sowie das Symposium werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Wissenschaftsjahres Zukunftsstadt gefördert. www.wissenschaftsjahr-zukunftsstadt.de
 
Plakat
 
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