Robert Hillmanns

Interkulturelle Öffnung von soziokulturellen Zentren. Bestandsaufnahme und Reflexion (Master-Thesis, 2014)

Deutschland ist ein Einwanderungsland und der demografische Wandel lässt die deutsche Gesellschaft in Zukunft älter, bunter und weniger werden, wie es die Stiftung Niedersachsen (2006) formulierte. Diese Entwicklung stellt nicht zuletzt auch öffentlich finanzierte Kultureinrichtungen vor neue Herausforderungen und Chancen. Denn mehr Menschen mit Migrationshintergrund in der Gesamtbevölkerung verändern auch das Publikum und seine Interessen. Um der steigenden kulturellen Vielfalt in der Gesellschaft begegnen zu können, scheint ein Prozess der interkulturellen Öffnung zwingend notwendig.

[...] Die vorliegende Abhandlung fokussiert sich [...] auf den Stand interkultureller Öffnung in soziokulturellen Zentren. Es stellt sich daher zunächst die Frage, welche unterschiedlichen durch Einwanderung geprägten, Gesellschaftsentwürfe und Kulturverständnisse es gibt und welche kulturellen Prozesse durch zunehmende Einwanderung in der Gesellschaft in Gang gesetzt werden. Ferner wird den Fragen nachgegangen, warum interkulturelle Öffnung für öffentlich finanzierte Kultureinrichtungen notwendig ist und mit welchen Strategien diese sich interkulturell öffnen können. Auch wird verfolgt, welche Anknüpfungspunkte sich in der Soziokultur für interkulturelle Kulturarbeit finden lassen und welchen Stellenwert diese einnimmt. Zum Schluss gilt es zu beantworten, welche Ziele aus Sicht soziokultureller Zentren mit interkultureller Öffnung erreicht werden und welche Methoden dazu sinnvoll sind?
 
(Aus der Einleitung)

Master-Thesis, Fachhochschule Düsseldorf, Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften, Studiengang Kultur, Ästhetik, Medien, Sommersemester 2014

Master-Thesis als pdf hier.