Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V., 29.9.2014

SOZIOkultur 3-2014 zum Thema "Iss was?" erschienen

Kiwis aus Neuseeland, Bananen aus Costa Rica, Tomaten vom Balkon ... - die globalisierte Welt liegt vor uns auf dem Teller. Die aktuelle SOZIOkultur fragt nach Gedanken und Gefühlen zu dem, was wir essen. Sie zeigt Projekte und Initiativen, die  auf der Grundlage nachhaltigen Wirtschaftens und gemeinschaftlichen Handelns nach neuen Lebens- und Arbeitsformen suchen. Sie veranschaulicht, wie in künstlerischer Tätigkeit Ernährungsprobleme und gesellschaftliche Defizite bearbeitet werden können. Sie führt Möglichkeiten der Teilhabe von Menschen verschiedener kultureller Herkunft vor Augen. Und sie macht Lust auf den Mix aus Gärtnern, Kochen und Essen, Musik, Tanz und Theater …

Die Fahrende Gerüchte Küche Zappel Komitee ist ein mobiles Kochkollektiv. Es unterstützt mit Essen und Lautsprechertechnik das Gelingen von anderen Projekten wie Demos oder Camps. Essen und Sound gibt es gegen Spende, gekocht wird ausschließlich mit Lebensmitteln aus biologischer Produktion.

Suffizienz schaut auf das, was da ist und was sich aus dem eigenen Zutun herstellen lässt. Diese Idee will die 2011 in der Prignitz gegründete Akademie für Suffizienz verbreiten helfen. Entstehen soll ein offener Raum, um sich auszuprobieren in der Selbstversorgung und um Techniken zu entwickeln, die aus dem vorhandenen Angebot an erneuerbaren Ressourcen schöpfen.
 
An der Entwicklung einer lebendigen und produktiven Stadtlandschaft im Kontext von urban gardening arbeitet der Verein Essbare Stadt in Kassel. Die Initiative inspiriert mit ihrem Konzept mittlerweile eine wachsende Anzahl von Städten, „essbar“ zu werden.
 
Der Garten Steinhöfel im östlichen Brandenburg ist das Aktionsfeld des Vereins landkunstleben. Er fördert die Begegnung zwischen Stadt und Land und Jung und Alt und will ganz konkret Präsenz zeigen für die Wertschätzung der Ökologie und des Ländlichen.
 
Außerdem erfahren Sie, wie Kulturschaffende in Griechenland der Krise trotzen. Unter dem Titel „Landlebensgestaltung“ wird ländliche Kulturarbeit zwischen Breiten- und Soziokultur definiert. In der Reihe Kulturentwicklungsplanung steht das schleswig-holsteinische Projekt „Kulturdialog“ im Fokus. Und sieben Thesen zur Soziokultur machen deutlich, welch wichtigen Beitrag soziokulturelle Zentren zu einer lebendigen Zivilgesellschaft leisten.
 
Das und noch mehr lesen Sie in der neuen SOZIOkultur. Erhältlich im Shop auf www.soziokultur.de.

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Ute Fürstenberg, Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit
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