3.6.2014

Fortbildung des Qualitätsverbundes "Kultur macht stark" am 26.08.2014 in Köln

Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. wird unter dem Motto „Total nah dran…??! Sozialräumliche Zugänge in der Jugendkulturarbeit“ am 26. August in der Alten Feuerwache Köln die erste der Regionalkonferenzen als Co-Veranstalterin mitorganisieren. Das Tagungsthema nimmt im Förderprogramm eine prominente Bedeutung ein: Sozialraumorientierte Konzepte und Partner sind eine wesentliche Vorgabe des Programms, damit die Bündnisse bildungsbenachteiligte Zielgruppen mit ihren Angeboten erreichen. Doch was steckt eigentlich hinter dem etwas sperrigen Begriff? Sozialraumorientierung gilt generell oft als die magische Formel für mehr kulturelle Teilhabe. Auf der Konferenz wird es aus unterschiedlichen Perspektiven um die Frage gehen, was „den Sozialraum“ genau charakterisiert. Geht es um den Stadtteil, das nahegelegene Jugendzentrum, um Schule, Eltern oder um den Freundeskreis? Welche „Räume“, auch virtuelle, spielen in den Lebenswelten junger Menschen eine Rolle, und wie knüpft die pädagogische und künstlerische Auseinandersetzung daran an? Die Tagung möchte aus der Perspektive der Wissenschaft und vor allem der Praxis Sozialräume beleuchten und Möglichkeiten und Grenzen sozialraumorientierter Jugendkulturarbeit diskutieren. Zudem soll die Konferenz Raum für den Austausch mit anderen Bündnissen und für die Vernetzung mit regionalen Strukturen und Akteuren in Nordrhein-Westfalen geben.

Das Ziel der Vernetzung und des Erfahrungsaustausches ist allen für das Jahr 2014 geplanten Regionalkonferenzen gemein, die jeweils in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Dachverbänden zu verschiedenen Themen stattfinden: im September in Frankfurt am Main zum Thema „Interdisziplinäre Vernetzung“, im Oktober in Stuttgart zum Thema „Ehrenamt“, im November in Potsdam zum Thema "Zusammenarbeit im Bündnis" sowie im Dezember in Berlin zum Thema „Medien als Sozialraum“. Es folgen noch weitere Regionalkonferenzen in München, Remscheid und Hannover. Darüber hinaus sind sechs jeweils zweitägige Praxisworkshops für Akteure aus den Bündnissen geplant: in Trossingen, Weimar und Berlin zum Schwerpunkt „Interkultur, Multikultur, Transkultur – Begriffsentwirrung und interkulturelles Training“, in Rendsburg und Wolfsburg zum Thema „Zielgruppenspezifische Ansprache und Vermittlungskonzepte“ und in Münster zum Thema „Passgenaue Bildungskonzepte für die Kulturarbeit mit bildungsbenachteiligten Kindern“. Die Reihe wird im Jahr 2015 fortgesetzt.

Weitere Informationen: www.qualitaetsverbund-kultur-macht-stark.de

Die Autorin Kristina Rahe ist seit März 2013 Projektleiterin von „Jugend ins Zentrum!“ und Mitorganisatorin der ersten Regionalkonferenz des Qualitätsverbundes.