Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V., 2.4.2014

SOZIOkultur 1-2014 zum Thema "Voll das Engagement" erschienen

„Voll das Engagement“ – so der Titel der neuen Ausgabe der Zeitschrift SOZIOkultur. Ohne viele Worte stellen Freiwillige im Sozialen Jahr Kultur und Auszubildende in soziokulturellen Zentren ihre Sicht auf die Soziokultur dar: in Grafiken, Collagen und Comics, leicht und luftig, beschwingt und bunt. Gerade junge Leute finden in der Soziokultur Perspektiven und Tätigkeitsfelder.

Mit ihrem Engagement stehen sie ganz in der Tradition der Älteren. Denn die Erfolgsgeschichte der Soziokultur ist nicht denkbar ohne Energie und Spirit der Gründergeneration. Zu ihr gehört Regina Ranft. „Ja, ich habe mich selbst ausgebeutet. Ich war nichts mehr außer Lindenbrauerei“, sagt die Geschäftsführerin des soziokulturellen Zentrums in Unna im Rückblick über sich. Martina Birkelbach, Leiterin der Brotfabrik in Frankfurt am Main, gehört zum Nachwuchs. Bewährtes beizubehalten, Überkommenes behutsam zu erneuern und eine zuverlässige und angemessene Förderung durchzusetzen – darin sieht sie die Aufgabe ihrer Generation. Und schließlich noch Lars Johansen, Kabarettist und „Magdebürger“, bei dem Engagement und Distanzierung eine Symbiose eingehen, die ein Glücksfall ist für Magdeburg und Sachsen-Anhalt.
 
„Voll das Engagement“ zeigt auch die Politik. Die neue Kulturstaatsministerin und die kultur-politischen SprecherInnen der Bundestagsfraktionen stellen sich vor. Auf Landesebene geht der Blick nach Niedersachsen, in eines jener Bundesländer, die begonnen haben, ihre Kulturpolitik durch Konzeptentwicklungen zu unterfüttern. 2012 hat das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur einen breiten, ergebnisoffenen Diskurs mit allen Beteiligten gestartet. Gerd Dallmann, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur (LAGS) Niedersachsen, zieht Zwischen-bilanz.
 
„Voll das Engagement“ auch generationsübergreifend: Das EU-Projekt „mix@ges“ des Instituts für Bildung und Kultur, Remscheid, schlägt Brücken zwischen den Generationen. Auch im Projekt „Du bist so anders“ des Miteinander Leben e.V., Mölln, wirken Jung und Alt zusammen. Der Verein, der sich 1992 nach den Möllner Brandanschlägen gründete, konnte als einer der ersten sein Vorhaben im Rahmen von „Jugend ins Zentrum!“, dem Förderprojekt der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren im Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, realisieren.
 
„Voll das Engagement“ auch in Wort und Bild. Für die Ausstellung „Feldkulturerbe. Soziokultur auf dem Land“ schufen JournalismusstudentInnen berührende Porträts von soziokulturellen Vereinen auf dem Land – ein Projekt der LAGS Niedersachsen in Kooperation mit der Hochschule Hannover. Großformatig in den urbanen Raum geht es hingegen in Thüringen: Mit der Freiraumgalerie „OQ-Paint“ wollen KünstlerInnen das Image der Stadt Erfurt mitgestalten.
 
Das und noch mehr lesen Sie in der neuen SOZIOkultur.
Erhältlich im Shop auf www.soziokultur.de.
 
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