Deutscher Städtetag, 25.2.2014

Positionspapier zum Standortfaktor Kultur

Die Diskussion in den Städten über den Stellenwert und die Bedeutung von Kunst, Kultur und kultureller Infrastruktur für die Standortentwicklung ist nicht neu. Vor allem im Kontext der regelmäßig wiederkehrenden Haushaltskrisen werden Aufgaben und Ziele öffentlicher Kulturförderung immer wieder kritisch hinterfragt. Dies erscheint grundsätzlich legitim, muss der Einsatz öffentlicher Mittel in einem demokratischen Staatswesen immer wieder begründet und legitimiert werden. Der Hauptausschuss des Deutschen Städtetages hat sich mit damit zusammenhängenden Fragen in den beiden letzten Jahren beschäftigt und am 07.11.2013 in Berlin das Positionspapier „Standortfaktor Kultur“ beschlossen.

Das Papier greift die unterschiedlichen Begründungszusammenhänge von Kulturförderung, Künstlerförderung und kultureller Infrastruktur unter den Gesichtspunkten Stadtentwicklung und wirtschaftliche Entwicklung auf. Während in den 80er Jahren beispielsweise die präventive und nachhaltige Wirkung von Kulturförderung unter dem Begriff der sog. Umwegrentabilität im Vordergrund stand, begann in den 90er Jahren eine Debatte über die wirtschaftlichen Wirkungen von Kultur- und Kreativwirtschaft, die bis heute andauert. Seit einigen Jahren steht die kulturelle Bildung und ihre Bedeutung für Kreativitätsund Persönlichkeitsbildung sowie soziale Teilhabe ergänzend im Fokus.
 
Das vollständige Positionspapier finden Sie hier.