Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V., 8.1.2014

SOZIOkultur 4-2013 zum Thema "K hoch X" erschienen

Die neue Ausgabe der Zeitschrift SOZIOkultur ist zum Thema „K hoch X. Interkulturelle Öffnung von soziokulturellen Zentren“ erschienen. Das K im Titel steht hierbei für Kultur, die Formel für die Potenzierung, die durch das Miteinander verschiedener Kulturen möglich wird. Die Ausgabe verbindet Positionen und Forschungsergebnisse mit der Auswertung der gleichnamigen Tagung, die die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren im Oktober in Augsburg veranstaltete. Ellen Ahbe bindet in ihrem Beitrag die Tagung ein in das dreijährige Projekt „Interkulturelle Öffnung von soziokulturellen Zentren“, mit dem sich die Bundesvereinigung am Nationalen Aktionsplan Integration der Bundesregierung beteiligt. Matthias Garte erläutert das Integrationskonzept der Stadt Augsburg. Laila Koller und Judy Engelhard fassen die Ergebnisse des Workshops „Interkulturelle Öffnung im Kulturbetrieb“ zusammen.

Potenziale und Risiken der Zusammenarbeit zwischen deutschen und türkischen Akteuren beleuchtet Martin Gerlach, Geschäftsführer der Türkischen Gemeinde in Deutschland e.V. Rolf Graser, Spiritus Rector des Forums der Kulturen Stuttgart e.V. , beschreibt, wie sich eine kreative Partnerschaft von Migrantenorganisationen und soziokulturellen Zentren gestalten kann. Günay Darici stellt die Arbeit des deutsch-türkischen Elternvereins Yekmal e.V. vor. Der Beitrag über den Bundeskongress „Unsere Stimme zählt!“ dokumentiert das gemeinsame Engagement von Migrantenjugendselbstorganisationen.

Dass „man das, was man gelernt hat, erst mal verlernt, um dann offen zu sein für Neues“, ist Ayse Gülec wichtig. Die Mitarbeiterin des Kulturzentrums Schlachthof in Kassel schafft Möglichkeiten, MigrantInnen zu unterstützen, von Sprachkursen über Beratungen zu Arbeit und Beruf bis hin zur Förderung von Chancengleichheit der Kinder, und setzt sich vehement für die Auseinandersetzung mit dem Rassismus in unserer Gesellschaft ein.

Das Hamburger Festival „eigenarten“ präsentiert neueste Produktionen von KünsterInnen aus aller Welt, die in Hamburg vor Anker gegangen sind und macht deutlich, wie ein Miteinander der Kulturen gelingen kann. Die komplexen Herausforderungen, denen sich die Veranstalter des europaweiten Projekts „ROMANISTAN. Crossing Spaces in Europe“ zum Thema Antiziganismus stellten, beschreibt Gabriele Gerbasits von der IG Kultur Österreich.

Birgit Mandel, Professorin für Kulturmanagement und Kulturvermittlung an der Universität Hildesheim, erläutert die Ergebnisse des Forschungsprojektes „Interkulturelles Audience Development“. Es ging der Frage nach, wie Kultureinrichtungen zu Orten werden können, die für verschiedene gesellschaftliche Gruppen Treffpunkt und relevanter Bestandteil ihres Lebens sind.

Das und noch mehr lesen Sie in der aktuellen SOZIOkultur. Erhältlich im Shop auf www.soziokultur.de.
 
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