Positionen

Auf den folgenden Seiten finden Sie Stellungnahmen der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. und ihrer Landesverbände zu aktuellen Themen, Debatten und Beschlüssen der Kulturpolitik im Allgemeinen und der Soziokultur im Besonderen.



 

7.3.2012

Bildung in der Soziokultur - Verständnis und Wege

Soziokultur ermöglicht einem breiten Bevölkerungsspektrum, selbst kreativ zu werden, kulturelle Angebote zu organisieren und künstlerische Darbietungen unterschiedlicher Genres zu erleben. Soziokulturelle Akteure sehen darin eine Möglichkeit, die persönliche Entwicklung und Orientierung eines jeden Menschen zur Sinnsuche und Verarbeitung der gesellschaftlichen Umbrüche zu fördern. Bildung wird in der Soziokultur nicht nur als Anhäufung von Fachwissen, sondern ganzheitlich begriffen.

16.12.2010

Engagementförderung auf Bundesebene: Nationale Engagementstrategie

Am 6. Oktober 2010 beschließt das Bundeskabinett die nationale Engagementstrategie. Das beschlossene Papier beschreibt auf ca. 70 Seiten, welche engagementpolitischen Aktivitäten auf Bundesebene bislang initiiert wurden, welche Projekte in Planung sind und wie in den nächsten Jahren die Engagementpolitik strategisch ausgerichtet werden soll.
 

16.8.2010

Stellungnahme zur Künstlersozialabgabe-Verordnung 2010

Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren begrüßt, dass der Beitragssatz für die Künstlersozialabgabe in Höhe von 3,9 % beibehalten werden kann. Wir haben in unseren Stellungnahmen und Erklärungen immer wieder darauf hingewiesen, das die steigende Kostenspirale bei KSK, bei der GEMA, bei der Steuern und anderen Abgaben gestoppt werden muss, wenn sie nicht die Existenz hunderter Kultureinrichtungen und hier unserer ca. 500 soziokulturellen Zentren aufs Spiel setzen soll. Von daher ist ein solcher Schritt zu begrüßen.

17.9.2009

Bedeutung Soziokultureller Zentren in Nordrhein-Westfalen für die Stadt- und Regionalentwicklung und Vorschläge zu ihrer Erhaltung und Stärkung

In den Groß- und Mittelstädten sowie in kleineren Städten Nordrhein-Westfalens gibt
es insgesamt 66 soziokulturelle Zentren, die in der Landesarbeitsgemeinschaft SoziokulturellerZentren Nordrhein-Westfalen zusammengeschlossen sind. Viele dieser
Zentren sind zu Beginn der 1970er Jahre aus kulturellen Bewegungen „von unten“
entstanden. Diese Gründungswelle in den Städten ging einher u.a. mit einer neuen
Kulturpolitik („Kultur für alle“) sowie mit der Entstehung neuer kultureller Milieus und

14.9.2009

Forderungen der LAG Soziokultur Schleswig-Holstein e.V. an den 17. SH-Landtag

Forderung 1: Einstieg des Landes in die Institutionelle Förderung von soziokulturellen Zentren, Mehrgenerationenhäuser (MGHs), Treff- und Begegnungsstätten
Anzustreben ist im Bereich der Institutionellen Förderung der Zentren durch das Land ein Anteil von ca. 30%. Die Landesförderung sollte ausnahmslos als zusätzliche zur bestehenden kommunalen Förderung gewährt werden, bzw. als Anschubförderung bei den Einrichtungen, wo derzeitig noch keinerlei öffentliche Förderung gegeben ist.

29.2.2008

Stellungnahme der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. zu den Handlungsempfehlungen der Enquête-Kommission des deutschen Bundestages "Kultur in Deutschland" für Soziokulturelle Zentren

Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren sieht in dem vorgelegten Bericht der Enquete-Kommission das Arbeitsfeld und die Bedeutung soziokultureller Arbeit zutreffend beschrieben.

24.9.2003

Positionen der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. zur Bildungsdebatte

Beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 24.09.2003 in Braunschweig
 
Die von der Bundesvereinigung vertretenen 14 Landesarbeitsgemeinschaften mit ihren 450 Mitgliedseinrichtungen machen vielfältige Angebote und stellen ihre Ressourcen zur Verfügung.
Diese quantitativ wie qualitativ einmalige Infrastruktur der Soziokultur sowie die bereits vorhandenen sozialräumlichen Vernetzungen mit bundesweit tausenden aktiven Partnern können auf unterschiedlichen Ebenen zur Bildungsdebatte im Kontext für, mit und neben Schule entscheidende Beiträge leisten und einen notwendigen erweiterten Bildungsbegriff ausformen.