Projekt "Interkulturelle Öffnung von soziokulturellen Zentren"

Interkultur ist ein Querschnittsthema soziokultureller Arbeit bundesweit. Im Zusammenhang mit dem Aktionsplan der Bundesregierung zur Integration ab 2012 realisiert die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. das dreijährige Projekt „Interkulturelle Öffnung von soziokulturellen Zentren“ (2012-2014).


 

27.10.2014

Master-Thesis von Robert Hillmanns "Interkulturelle Öffnung von soziokulturellen Zentren. Bestandsaufnahme und Reflexion"

Deutschland ist ein Einwanderungsland und der demografische Wandel lässt die deutsche Gesellschaft in Zukunft älter, bunter und weniger werden, wie es die Stiftung Niedersachsen (2006) formulierte. Diese Entwicklung stellt nicht zuletzt auch öffentlich finanzierte Kultureinrichtungen vor neue Herausforderungen und Chancen. Denn mehr Menschen mit Migrationshintergrund in der Gesamtbevölkerung verändern auch das Publikum und seine Interessen. Um der steigenden kulturellen Vielfalt in der Gesellschaft begegnen zu können, scheint ein Prozess der interkulturellen Öffnung zwingend notwendig.


2.5.2013

Tagung "K hoch X. Interkulturelle Öffnung von soziokulturellen Zentren" am 21./22. Oktober in der Kresslesmühle Augsburg

K hoch X - Tagungslogo
 
Vom 21. bis 22. Oktober 2013 veranstaltet die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. im Kulturhaus Kresslesmühle in Augsburg die Tagung "K hoch X. Interkulturelle Öffnung von soziokulturellen Zentren".
 
Soziokulturelle Zentren sind generell sehr offen für die Vielfalt der ethnischen Kulturen. Viele Zentren führen schon seit Jahren erfolgreich interkulturelle und internationale Projekte durch (s. Informationsdienst Soziokultur, Ausg. 1/2002 und soziokultur, Ausg. 2/2012). Auf dieser Grundlage entwickelte die eigens einberufene Arbeitsgruppe der Bundesvereinigung mit ZentrenvertreterInnen aus Freiburg, Düsseldorf und Hamburg einen Projektplan. Dieser sieht vor, die Wahrnehmung der von der Soziokultur bereits praktizierten interkulturellen Arbeit in Form einer Bestandsaufnahme zu schärfen und eine gemeinsame Strategie für die Weiterentwicklung auf diesem Gebiet zu erarbeiten.


14.11.2012

Wandplaner 2013 zum Thema "Interkulturelle Arbeit in der Soziokultur"

Der jährlich erscheinende Wandplaner der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren steht für das Jahr 2013 unter dem Thema "Interkulturelle Arbeit in der Soziokultur". In Text und Foto wird aus jedem Bundesland ein Best-practice-Beispiel interkultureller Arbeit vorgestellt.


19.10.2012

Leitbild der Bundesvereinigung um Aspekt der interkulturellen Arbeit erweitert

Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. wertete in ihrer Mitgliederversammlung am  17. Oktober 2012 im Berliner RAW-tempel den Workshop „Interkulturelle Öffnung von soziokulturellen Zentren“ am Vortag aus. Die Definition "Interkulturelle Arbeit in der Soziokultur", die während des Workshops erarbeitet worden war, wurde von der Mitgliederversammlung verabschiedet und ergänzend in das Leitbild aufgenommen. In dem Zusammenhang stellte die Arbeitsgruppe auch ihren weiteren Projektplan vor.


18.10.2012

Schwerpunkte zur Verankerung von interkultureller Arbeit in der Soziokultur erarbeitet

Am 16.10.2012 kamen in Berlin 22 VertreterInnen aus 11 Bundesländern zusammen, um zum einen die Kriterien von interkultureller Arbeit in der Soziokultur zu definieren und zum anderen allgemein gültige Maßnahmeschritte zur interkulturellen Öffnung bzw. Weiterentwicklung der soziokulturellen Zentren zu diskutieren.
 


17.8.2012

Gründung der AG "Interkulturelle Öffnung von soziokulturellen Zentren"

Am 15. August 2012 gründete sich die AG "Interkulturelle Öffnung von soziokulturellen Zentren". Mitglieder sind Gero Braach (KfZ, Marburg), Judy Engelhard (Bürgerhaus Wilhelmsburg, Hamburg), Sonja Engler, Natascha Steier (Zinnschmelze, Hamburg), Stefan Helmers (Aktion Jugendzentrum Neumünster), Robert Hillmanns (zakk, Düsseldorf), Dörte Inselmann (Kulturpalast Hamburg), Laila Koller (E-Werk, Freiburg), Naciye Demirbilek (Werkstatt W3, Hamburg), Corinne Eichner (STADTKULTUR HAMBURG e.V.), Michael Wendt (MOTTE, Hamburg), Ellen Ahbe (Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren).


24.5.2011

"Interkulturelle Arbeit in der Soziokultur“ - Beitrag für den Aktionsplan der Bundesregierung zur Integration ab 2012

Anlässlich des Vierten Integrationsgipfels der Bundesregierung im November 2010 hat die Bundeskanzlerin die Erstellung eines Aktionsplans zur Integration auf den Weg gebracht, der in der zweiten Jahreshälfte im Bundeskabinett behandelt werden soll. Der Aktionsplan soll auf der Basis der im Nationalen Integrationsplan eingegangenen Selbstverpflichtungen konkrete und möglichst überprüfbare Ziele festlegen.In elf Dialogforen werden diese Selbstverpflichtungen diskutiert, konkretisiert und ergänzt. Für das Dialogforum „Kultur“ ist dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien die Federführung übertragen worden. Von ihm wurde die Bundesvereinigung neben weiteren zivilgesellschaftlichen Einrichtungen aufgefordert, die Maßnahmen und Initiativen der staatlichen Akteure zur kulturellen Integration zu ergänzen.